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Turin 06

2005-2006

2004-2005

 

 
 

 

10.-13-03.2007 Weltcupfinale Arta Therme, Italien

 

Zur Eröffnung fuhr das Team geschlossen nach Triest ans Meer. Es machte sich Urlaubsstimmung unter den Sportlern breit, ich eingeschlossen. Danach gab es Essen auf einem der größten Passagier Schiffe der Welt Namens "Princess", was für ein Gerät!!!!!!!!!!!!

Im ersten Lauf des Slaloms fuhr ich verhalten und erreichte nur den 5. Platz. Beim Zweiten riskierte ich zuviel und hatte eine Steher im Flachstück. Dabei behielt ich zwar den 5. Platz und wurde dieses Jahr aber nur Weltcup gesamt 6ter.

 

 

Die Formel-H Austria unterstützt Wings for Life

 

Um die Wings for life zu unterstützen, wird die Formel-H Austria alle Fahrer mit einem Logo der Stiftung auf den Karts versehen. Ein kleiner Beitrag - für eine große Sache.

Die Wings for Life Stiftung für Rückenmarksforschung ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit dem Ziel, die Forschung und den medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt zur künftigen Heilung von Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen (Spinal Cord Injury Paralysis – SCI) zu fördern und zu beschleunigen.

Sie können Wings of Life bei der Suche nach einer vermeintlichen Heilung von Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen mit einer  Spende unterstützen, die ausschließlich zur Förderung eines Erfolg versprechenden Forschungsprojekts verwendet wird. Alle Betriebskosten und laufende Kosten von Wings of Life werden zur Gänze von den Gründern getragen. So wird sichergestellt, dass jeder einzelne Euro, den Sie spenden , direkt und ausschließlich der Forschung zu Gute kommt! Wings for Life wurde als Wohltätigkeitsorganisation anerkannt; Spenden sind deshalb steuerlich absetzbar (in Österreich und den wichtigsten Industrienationen).

Vielen Dank!

Mehr dazu finden sie unter www.wingsforlife.com

 

 

28.02.2007 Eiskanal Igls, Tirol

Mein Sponsor Physiotherm hat nicht nur mich, sondern auch Stampfer Wolfi (Bob) und die Linger Brothers (Doppelrodler) unter Vertrag genommen. Und so ermöglichte man, der ganzen Sportfamilie von Physiotherm, mal den Eiskanal in Igls mit dem 4er Bob, bei einem Rennen runter zu rauschen. Wie man auf dem Foto sieht war es vor dem Start noch ganz lustig (v.l. Stampfer Wolfi, Ich, Gitti Köck, Luis Schwarzenberger). Die ersten drei Kurven auch noch und dann wurde es auf einmal ganz laut im Helm. Beim Kreisel (360° Grad kurve) rauschten wir mit ca. 120 kmh rein und hatten plötzlich 3G (3fache Anziehungskraft). Wußte gar nicht das mein Kopf so schwer sein kann. Danke fürs Gespräch!!!!!!! Der Tag bleibt mir lange in Erinnerung und ich würde es jeder Zeit wieder machen, ahhhhhhh!!!!!!

Danke an Physiotherm für den Wahnsinnstag!

 

 

22.01-26.01.2007 Kimberley (Kanada), Weltcup

Nach eeeeeewiger Anreise endlich im schneereichen Kanada angekommen. Die Unterkunft direkt an der Piste und wunderschönes Wetter – a Wahnsinn!!
Riesentorlauf stand in Kimberley auf dem Programm. Ich war gut unterwegs, fühlte mich sicher und schnell und war mit meinen Gedanken schon im Ziel und feierte meinen Run, doch da …. 5 Tore vor dem Ziel, der Ausfall. Meine Pechsträhne nahm kein Ende und setzte sich erneut fort.

Neuer Tag, neues Glück?! Ein Ergebnis musste her und ohne Stockerlplatz hätten mich meine Mädls nicht mehr nach Österreich einreisen lassen. Also musste ich mich anstrengen, nicht ganz zuviel Risiko eingehen und endlich einmal das Ziel erreichen.
Gesagt, getan. Ziel erreicht – auf 3. Position gefahren - Einreiseerlaubnis erhalten – und im Gesamtweltcup nur 3 vor mir gelassen (also Nummer 4 im Weltcup gesamt)

 

 

15.01-21.01.2007 Aspen ( Colorado , USA ), Weltcupauftakt Ski Alpin

32 Stunden hat es gedauert bis wir in Snowmass/Aspen ankamen. Zu unserem Glück hatten wir einen Tag zur Regeneration bevor es losging. Die Temperatur betrug ca. -20 bis -30 Grad, also „Arschkalt“!!!! Wir starteten am Weltcup Hang der Damen.

Ein Blick aus dem Starthaus genügte um zu sehen, dass man eigentlich nichts sah! Auf „Zug“ fahren war angesagt und ans Driften war in keiner Hinsicht auch nur annähernd zu denken, denn der trockene, aggressive Schnee in den USA war mir bekannt. Voll motiviert ging ich an den Start des ersten Riesentorlaufs der Saison.
Doch diese Motivation sollte nicht lange anhalten. Auf der Kante blieb ich hängen, stürzte und konnte meinen Stockerlplatz zum Saisonsauftakt abhaken. Egal, … das nächste Rennen am folgenden Tag musste mit neuer Konzentration gestartet werden.
Nächster Tag, nächstes Rennen. Gesundheitlich nicht gerade in Topform, wurde ich in beiden Slaloms mit einem Ausfall bestraft.
Amerika - my love ;-)

 

 

26.06.2006 Team Visa und "Koch des Jahres" Leonard Cernko kochen auf



Olympische Gaumenfreuden mit dem Team Visa
Die Olympischen Goldjungen Andreas und Wolfgang Linger, Paralympic-Star Andreas Kapfinger und Short Track Speed Skating Staatsmeisterin Veronika Windisch luden am 26. Juni 2006 zum gemeinsamen Kochen und Schmausen in den Golf- und Sportclub Fontana nahe Wien. Kulinarische Verstärkung bekamen die Mitglieder von Team Visa von den beiden Starköchen Stefan Waldbauer und dem "Koch des Jahres 2006" Leonard Cernko. Gemeinsam mit den Gästen wurde gehackt, geschält, gerührt und gewürzt, bis schlussendlich ein perfektes Drei-Gänge-Menü auf dem Tisch stand. Das Olympische Menü - Steinbutt auf Ingwer-Paradeiser und Rucola, Kalbsfilet mit Gnocchi und Eierschwammerln und einen Schokoladenauflauf mit Erdbeeren als Dessert - ließen sich alle gut schmecken.

Auch für "Starkoch" Cernko war es ein besonderer Abend
"Es hat wirklich viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Team Visa und unseren Gästen zu kochen. Das ist auch für mich etwas Neues gewesen", so Leonard Cernko über diesen besonderen Abend. In den Genuss dieses Abendessens mit Team Visa kamen neben Jutta Müller-Liefeld, Country Manager Austria bei Visa Europe, auch Mag. Petra Huber, Generalsekretärin des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC), sowie Vertreter heimischer Banken und Unternehmen wie Mag. Peter Schroll, AirPlus, Mag. Peter Neubauer, VISA-SERVICE Kreditkarten AG und Heinz Risska, Geschäftsführer von Hertz Österreich. Beim selbst gekochten Essen und dem einen oder anderen Gläschen Wein plauderten dann alle angeregt über die Erfolge von Team Visa bei den Olympischen Winterspielen in Turin und über besondere Geschichten aus dem Leben von Spitzensportlern.

Weitere Weg der Athleten soll Erfolg mit sich bringen
"Dieser Abend ist der perfekte Abschluss für unsere Team Visa Athleten. Gemeinsam konnten wir noch einmal das letzte Jahr Revue passieren lassen. Ich wünsche allen Athleten viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg. Möge ihnen alles gelingen, was sie sich vornehmen", verabschiedete Jutta Müller-Liefeld, Country Manager Austria, Visa Europe, die österreichischen Team Visa Sportler.

Team Visa - Einzigartiges Mentorenprogramm
Visa Europe fördert im Rahmen des Programms Team Visa europaweit eine Vielzahl von olympischen und paralympischen Hoffnungsträgern, die das Potenzial besitzen, für ihr Land an den Olympischen oder den Paralympischen Winterspielen Turin teilzunehmen. Die Sportler erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung zur Deckung ihrer Trainings- und Reisekosten, sondern auch Rat und Tat von ehemaligen Spitzensportlern, den Team Visa Mentoren. Der Mentor des Team Visa in Österreich ist die Alpinski-Legende Franz Klammer. Gemeinsam mit den vier anderen Team Visa Mentoren, der Ikone des Damen-Alpinskis Deborah Compagnoni, der Skilanglauf-Legende Björn Daehlie, Hochspringerin Sara Simeoni und Marathonläuferin Rosa Mota, gibt Franz Klammer den jungen Nachwuchssportlern wertvolle Ratschläge und Einblicke.
Neben Andreas und Wolfgang Linger, Goldmedaillengewinner im Rodeln Doppelsitzer in Turin 2006, unterstützt Franz Klammer in Österreich die Team Visa Athleten Veronika Windisch (Short Track) und Andreas Kapfinger (Monoski).

Weitere Informationen gbit es auch unter: www.teamvisa.at


 

 

21.06.2006 Reith im Alpbachtal, Hagelinferno

Anfangs saßen mein Bruder Herbert ein paar Freunde und ich ganz gemütlich auf meiner Terasse. Als wir schwarze Wolken und heftiger Windaus dem Oberland zu uns zogen, räumten wir den Tisch und gingen ins Haus. Der Regen traf ein wie erwartet. Nach einer kurzen Weile fing es an zu Hageln erst leicht und dann volles Programm. So große Hagelkörner hatte ich noch nie gesehen. Die Dinger zerschossen mir die ganze Gartengarnitur. In der Nachbarschaft hat es sämtliche Windschutzscheiben der Autos und Solaranlagen eingeschossen. Und als Krönung hat der Chri noch eine Kopfnuss bekommen als er sein Auto unter Dach stellen wollte. Hat mich irgendwie an die Reichsnacht erinnert.

 

 

18.06.2006 Bopfingen (Deutschland), 3. und 4. Rennen der Serie Formel-H

Am letzten Wochenende veranstaltete der Tiroler Kartverband sein zweites Rennwochenende. Am Start der Formel-H waren wieder einmal der Titeljäger Stefan Posch, Startwunder Alois Praschberger , ich und andere. Im Qualifying konnte ich mit einem 2 Sekunden Vorsprung vor Posch und Praschberger die Poleposition sichern. Praschberger und Posch kämpften im ersten Rennen verbissen um die zweite Position wobei Posch sich durchsetzen konnte. Durch den Zweikampf profitierte ich und konnte den Sieg nach hause fahren. Beim zweiten Rennen verschlief ich jedoch den Start und musste zusehen wie links und rechts meine Verfolger überholten. Doch in den nächsten Runden harter Zweikämpfe befand ich mich sich wieder an der Spitze. An diesem Wochenende konnte ich mein viertes Rennen in Serie gewinnen, IHA!!!!!

 

1.Rennen

2.Rennen

3.Rennen

4.Rennen

5.Rennen

6.Rennen

7.Rennen

Pos

Nr

Name

ges.

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

1

702

Andreas Kapfinger

80

20

20

20

20

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

2

705

Stefan Posch

66

17

15

17

17

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

3

703

Alois Praschberger

57

15

12

15

15

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

4

708

Gerhard Weger

29

12

17

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

5

704

Andreas Gratt

24

0

0

12

12

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

6

709

Joachim Posch

11

0

0

11

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainingslager, Bundessportheim Faak am See, 12.-17.06.2005

Wie jedes Jahr waren wir in Kärnten zum Trainieren. Am Vormittag zwei Stunden Basketball und am Nachmittag ein paar Stunden Handbiken. Somit ist meine Kondition schon fast wieder da wo sie sein soll. Mit Hinblick auf die nächste Saison sind solche Trainingseinheiten sehr wichtig.

Diese Woche war wieder einmal gut organisiert durch Urban, DANKE!

 

 

Visa-Worldcup, Manchester, U. K., 06.-09.05.2006

Manchester war Austragungsort für den Visa Worldcup 2006 für Leichtathletik. Und so flog ich da mal hin um das Spektakel anzuschauen. Die Anreise war sehr angenehm bis Manchester, aber dann die Schreckensmeldung. Beim Umstieg in Frankfurt hatte man vergessen meinen Rollstuhl in den Flieger einzuladen. Anfangs dachte ich es sei ein Scherz, wurde dann aber schnell zur Realität. Ich bekam dafür aber einen Erstzflitzer mit dem Baujahr 1903, in Chrom un Armlehnen die bis unter die Achseln reichen, geil was. Gott sei dank war mein Freund Nikolai mit auf dieser Reise, denn ohne ihn hätte es ein Horror sein können. Am nächsten Tag ging's nach dem Frühstück das wir nicht hatten direkt zur Pressekonferenz. An den darauf folgenden Tagen hatte ich frei. Der Nikolai und ich sind dann mit meinem Chromrollstuhl mit dem Zug nach London, um die Stadt unsicher zu machen. Einen Tag vor der Heimreise hab ich dann meinen Rollstuhl wieder bekommen und England war für mich wieder o.k.! Danke an Mark von Visa der immer auf mein Wohl schaut!!!!!

 

 

Gokartrennen, Garching bei München, 30.04.2006

Die Kart-Saison hat wieder begonnen! Der Tiroler Rennkartverband startete sein erstes Rennen in Deutschland bei München. Neben vielen anderen Klassen sowie Schaltern oder Junioren, startete die Formel-H (Handycap) in die zweite Saison. Im Zeittraining (Qualifying), konnte sich Posch Stefan an die Poleposition heran fahren. Knapp gefolgt von mir um nur 2 Hundertstel, sowie Weger Gerhart und Alois Paschberger. Beim Start des ersten Rennen kam ich (der auch in der ersten Reihe stand) gut weg und fuhr als erster in die Startkurve. Zwanzig Runden Nahkampf um den ersten Platz. Ich konnte dem Druck von Posch bis zum Zieleinlauf standhalten.

Den zweiten Rennlauf konnte ich mit der Pole, den zweiten Sieg herausfahren. Somit bin ich zur Zeit der Führende in der Klasse Formel-H. Das waren zwei spannende Rennen, bei denen ich bis zur letzten Kurve nicht wusste ob ich gewinne. Ich hab mein Setup schnell gefunden und meine Spritberechnungen waren gut. Stefan Posch ist ein sehr ernst zunehmender Gegner, fair und hat mächtig Benzin im Blut. Gerhart Weger konnte sich im zweiten Durchgang von Alois Praschberger absetzen und tauchte auf einmal hinter mir im Zweikampf mit Posch auf. Gott sei Dank hat es an diesem Wochenende nicht geregnet, da sonst Praschberger und Posch als Favoriten ins Rennen gegangen wären. An so einem Tag muss einfach alles zusammen passen.

Pos

Nr

Name

ges.

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

L. 1

L. 2

1

702

Andreas Kapfinger

40

20

20

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

2

705

Stefan Posch

32

17

15

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

3

708

Gerhard Weger

29

12

17

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

4

703

Alois Praschberger

27

15

12

 

 

Vortrag, Wildschönau, 24.05.2006

Letztens war ich in der Wildschönau und hab einen Vortrag über mein Leben im Rollstuhl und Behinderten sport gehalten. Tatsächlich ist keiner davongelaufen (hahaha).Wie man auf dem Foto sieht waren sehr viele Kinder anwesend. Der richtige Umgang mit behinderten Menschen ist mir wichtig, und darum mache ich solche Vorträge. Zum Abschluss konnte der ein oder andere noch eine Runde mit meinem Handbike drehen, und dann gab's noch ein paar Geschenke, danke.

 

 

Musical "Mama Mia", Hamburg, 14.-16.04.2006

Als Rollstuhlfahrer fährt man jetzt auch nicht gerade jeden Tag mit der Bahn, und so ging es dann nach Hamburg mit dem ICE-Zug. Als wir um 8.00 Uhr morgens ankamen, verstauten wir erstmals unser Gepäck und anschließend. Im Abschluß machten wir eine Hafenrundfahrt mit dem Schiff durch den größten Hafen Europas. Dieses Wochenende war ziemlich ereignisreich, wir waren im Hamburger Dungeon (Bild oben), Eis essen, StadtRundfahrt mit einem Doppeldecker bus, ständiges U-Bahn fahren, Osterfeuerbrennen am Hafen, Musical, Hamburger Dom (Rummelplatz), Schiff fahren, Steak haus, einkaufen, St Pauli, Herbert strasse, Fischmarkt, Geld verdient mit Urban Siehe Foto oben rechts), usw.....

Danke an Knacki, Miriam, Urban, Babs, Christian, Begnadete, Megi, March, Simone für dieses schöne Wochende!!!

 

 

Skitag mit Mafred Pranger, Kaunertal, 07.04.2006

Die Tiroler Versicherung hat an diesem Wochenende zu einem Vergleichs kampf mit Manni Pranger geladen, und wie es der Zufall so will in der Weissseespitze. Nach einem gemütlichen Abend, ging es am nächsten Tag auf den Gletscher. Unser Güntzli steckte einen Lauf der ziemlich eng war, worauf hin Manfred den aber sofort wieder umsetzte. Mit meiner Zeit konnte ich mich auf 6 Sek. zu Prangers Zeit heran fahren. Wer sich im Skisport ein bisschen auskennt weiß, daß das Welten sind. Im Anschluß gab's noch eine Siegerehrung im Gletscher restaurant. Was für ein Wetter, was für ein Tag! Ich möchte mich hiermit bei der Tiroler Versicherung und Manfred Pranger (dem Sieger von Schladming und Kitzbühel) herzlichst bedanken für diesen schönen Tag!

 

 

 

19.03.2006, Slalom

Endlich war der Tag gekommen! Voll motiviert und therapiert hat er begonnen. Im ersten Durchgang konnte ich auf den 5. Platz vorfahren. Dabei war ich mit einer Sekunde auf Bronze immer noch in Schlagdistanz. Im zweiten reichte es aber nur für Platz 6. Der Zielhang war mit dieser Steilheit nicht leicht zu fahren, obwohl die Kurssetzung im ersten und zweiten ein Traum war. Was beruhigend ist, ist das ich meine Hausaufgaben (Training und Vorbereitung) alle gemacht gut habe, und ich mir da keinen Vorwurf machen muß. Da gibt es nur noch Glück oder Pech . Eder Harald konnte Silber, und Egle Jürgen Bronze holen, sauber Burschen. Am gleichen Tag sind meine Leute und ich, noch nach Turin gefahren um uns die Abschlußfeier anzusehen. Ein wahnsinns Aufgebot und super Abschluß für diese Spiele. Zum Schluß noch ein Danke an meine Familie und meine Freunde (Simone, Jana, Karin, Herbert, Peter, Gugu, Alexander Lutz und Lisa, Alexander Fong, Nikolai), die sich als Schlachtenbummler hervorragent gemacht haben !!!

 

17.03.2006, Giant-Slalom

Von meiner Genickstarre hatte ich mich mittlerweile wieder gut erholt. Im Lauf Nummer 1 konnte ich mich bis zur Zwischenzeit unter den 5 besten halten. Die Einfahrt in den Steilhang war auch nicht schlecht. Aber dann beim drittvorletzten Tor konnte ich meine Linie nicht mehr halten und es kam wie es kommen mußte. Ein Steher, verdammt!!! Dabei hab ich sehr viel Zeit liegen lassen, zuviel. Dann bei Lauf Nummer 2 bin ich auch nicht mehr voll gefahren, da mein Genick nicht 100% und ich im Kopf schon beim Slalom war. Somit nur Rang 15. Unser Egle Jürgen hingegen konnte Silber für Österreich holen, GRATULIERE!!

 

14.07.2006, "die Blitze des Zeus"

Heute morgen war Slalomtraining im Plan. Bin dabei mit einem neuen Ski zum testen gefahren. Der obere Teil des Laufes war brav, auf Zug und sicher. Doch dann Bei der Steilhangeinfahrt schossen die Blitze des Zeus auf mich herab, und direkt in mein Genick. Den Lauf beendete ich noch und blieb dann stehen, 1.Fehler. Nach 15 Minuten Pause ging gar nichts mehr. Irgendwie bin ich dann aber doch noch runter gekommen. Mit viel Schmerz und Schweiß wurde ich dann in meinen Rollstuhl gehieft, da es von alleine nicht mehr ging. Irgendwann hatte ich keine Kraft mehr um meinen Kopf zu halten, und bin ins Bett zum Entlasten . Fehler Nummer 2!! Mich dürstete es und wollte etwas zu drinken holen. Aber da zeigte sich Zeus meiner nicht gnädig und es schossen schon wieder Blitze in mein Genick, nur dieses mal ging gar nichts mehr. Meine Augen und meinen Linken Arm konnte ich nur noch bewegen, geschweige denn aufsitzen oder ähnliches. Es reichte nur noch für einen Anruf an unseren Pysiotherapeuten und Freund Weger Gerhart. Inzwischen hat er mich so mobilisiert, das ich wenigstens wieder sitzen kann, DANKE! Das ich aber bis Freitag wieder fit bin, das weiß ich!!!!!!!!

Anschließend will ich noch meinem Kumpel und Zimmerkollegen Eder Harald zum Olympischen Silber im Super-G gratulieren!! Sauber alter Schwede!!!!

 

11.-13.03.2006, "just hanging arround" und Training

Die letzten zwei Tage habe ich (wie die Überschrift schon sagt) abgehängt und trainiert. Im Training bin ich zur zeit einfach spitze unterwegs und hab ein irre geiles Gefühl, was die anstehenden Bewerbe angeht. Der Berg und ich sind Eins geworden. Nach jeder Fahrt im steilen und flachen Gelände, kommen bei mir regelrecht Euforie und Glücksgefühle hoch. Einfach nur GEIL!!! Vier flotte Läufe und dann schnell wieder raus aus dem Monoski. Dabei werde ich von meinem Tiroler Trainer und Freund Knaki überwacht. Er gibt mir wichtige Tips und stärkt mich in meinem Vorhaben. " DANKE KNAKI"!!! Ansonsten ist es hier im Olympischen Dorf recht angenehm. Das Essen gratis, so viel man will und was man will. Am Abend wird immer ins Österreicher-Haus gegangen, wo unsere Medalien Gewinner Gefeiert werden. Gestern konnte unser Kücken (Claudia Lösch) ihre erstes Metall (Bronze) in der Abfahrt gewinnen. Lacky hingegen schon Bronze in der Abfahrt und Gold im Super-G. Gratuliere! Dem Mandi (Auer Manfred) ging es leider nicht so gut heute, schade. Er war im oberen Teil ganz vorn dabei, patzte aber im unteren ein bischen und verlor Zeit. Bei den Stehern ist das Feld so dicht zusammen, das Kleinigkeiten oft schon genügen. Ich würde ihm von ganzem Herzen einen Stockerlplatz wünschen.

 

10.03.2006, "opening ceremonie", Turin

Nach dem Chech-out vom Hotel Majestics wurde ich zur Eröffnungsfeier gefahren. Dort konnte ich mein Gepäck gleich bei Helmut (Fa. Blizzard) ins Auto verstauen. In das Stadion zu kommen war gar nicht so leicht, da ständig Präsidenten oder ähnliches dort ankamen. Die Sportler wurden wie in einem Film von unzähligen Polizisten hinein eskortiert. Die Straße bis zum Stadion war komplett gesperrt. Endlich angekommen, gings auch schon zur Aufstellung der Nationen für den Einmarsch. Dann war es endlich so weit. AUSTRIA wurde laut verkündet und 25.000 bis 30.000 Meschen schreiten uns entgegen. Wahrhaftig einer der größten Momente im Leben eines Sportlers. Da trainiert man Jahre für so etwas, und dann ist es endlich so weit. Das Programm dehnte sich so auf eine 1 Stunde und 30 Minuten mit viel Pyrotechnik und einer Atemberaubenden Show aus. Nach dem Entzünden des Olympischen Feuers fuhren wir nach Sestriere hinauf. Ich chekte in das Olympische Dorf ein und ging noch auf ein Mineralwasser ;-) ins Österreicherhaus. Hier ist es echt toll, aber ohne meine Mädels nur halb so schön. Als Trost hab ich die zwei aber immer bei mir auf der Akreditierung, mit einem Foto. Freu mich schon wenn sie endlich da sind!!!!

 

09.03.2006, VISA - "hall of fame" in Turin

Heut Früh hatte ich noch ein bischen Zeit für einen Besuch im Computershop. Ich besorgte mir da ein Headset für Skype, das heißt, ich bin jetzt auch online telephonisch zu erreichen, und das gratis. In der "hall of fame" wurden ehemalige Paralympic`s geehrt, wobei einige Visa-Athleten (auch mir) vertreten waren. Mann, ich hab mir da den Wanzt sowas von voll geschlagen, so das mir immer noch schlecht ist. Hier in Torin sind die Temperaturen eher sommerlich, und so bin ich den halben Tag mit dem T-shirt umhergerannt. Morgen ist die Open-zeremoni, bin mal gespannt!?

 

08.03.2006, VISA - Pressetermin in Sestriere

Heute hatte ich die Gelegenheit meinen Sport der Presse, Schulklassen, jungen Rollstuhlfahrern und vielen anderen vorzustellen. Anbei wurde das Team-VISA von seinen Mentoren und mir vertreten. Dannach fuhr ich auch noch beim Österreicherhaus vorbei und spechtelte noch ein paar Blicke auf den Bewerbshang, wo ich dann meine Rennen bestreiten werde. Bevor es wieder nach Turin zurückging hab ich noch meinen Monoski und Ski in den Wachskontainers abgeliefert. Die Manschaft Österrreich ist im Besitz von vier Kontainern, wobei einer von der Firma Blizzard bestzt ist. Und wie es sich gehört sind die Skier da auch fest verschlossen, so das auch keiner Zugriff auf meine Geheimwaffen hat. Jetzt gehts noch zu einem Geschäftsessen und dann ab ins Bett.

 

07.03.2006, Anreise Turin

Bin heute mit dem Flugzeug in Turin pünktlich gelandet. Danach gings ins Hotel wo ich vorest also bis zur Eröffnungs-zeremonie wohnen werde. Bis Freitag werden so eineige Termine mit Sponsoren stattfinden. Ich freu mich schon richtig darauf, da jetzt langsam schon ein kleiner Hauch von Olympia-feeling in mir hoch kommt.

 

 

 

27.-28.02.06 Artesina (Italien), Weltcupfinale 2006

Nach einer 9 stündigen Areise mit Stau waren wir endlich in Artesina angekommen. Dann kam die Botschaft daß das Rennen am nächsten Tag abgesagt ist. Wir gingen also freifahren und gewöhnten uns an den Hang. Am darauf folgenden Tag lief dann aber alles planmäßig. Ich konnte den 4. Platz im Slalom erreichen und wurde somit Weltcup gesamt Slalom 3.! Im Riesentorlauf kam ich nicht weit und stürzte bei Tor 8. Anfangs war ich noch verärgert, doch das gute Gefühl siegte wieder einmal, weil ich weiß das ich bei den Paralympics meine Leistung sofort wieder abrufen kann.

 

 

18.-19.02.06 Fendels (TIROL), Staatsmeisterschaft 2006, Austria-Cup

Dieses Jahr konnte ich meinen Doppelstaatsmeister leider nicht ganz so erfolgreich verteidigen. Das neue Material das ich von Blizzard für die Paralympics bekam, hatte seinen ersten Auftritt in einem Lauf. Im Riesentorlauf (1. Lauf) bin ich zuerst erschrocken als mein Ski auf einmal wie ein Schienfahrzeug abging. Beim zweiten hingegen hatte ich den Dreh dann schon besser raus, und konnte mich vom 4. Platz bis zum 2. Platz verbessern. Der Slalom verlief ähnlich und somit 2. Platz. Die Bergbahnen in Fendels haben trotz der Schneefälle eine perfekte Piste herbeigezaubert, GRATULIERE!!!

Die Platzierungen waren zwar nicht so wie im Vorjahr aber immerhin Doppel-Vize-Staatsmeister !!!!!

fotos by Jana (meiner Kleinen Maus)

 

 

04.-05.02.2006 Hafling, Südtirol, Tiroler Meisterschaft


Endlich zuhause und am gleichen Tag schon wieder weg. Mit noch sehr viel Müdigkeit im Gesicht stand ich am Tag nach der Verabschiedung in Wien wieder auf der Piste, um Rennen zu bestreiten. Was mich an diesem Wochenende sehr stolz und glücklich machte war, dass Simone und Jana mit dabei waren. Da konnte
ich mal so richtig angeben ;-) Im ersten Durchgang lag ich in Führung mit 2,5 sek. auf Alexander Wechselberger und 4,5 sek. auf Andreas Schiestl
(Weltmeister und Olympiasieger). Mit zuviel Motivation schied ich dann bei einer vertikalen Eisglatze aber leider aus. Naja, trotz alledem war es ein sehr tolles Wochenende mit den Tirolern (wie immer). Danke nochmal an alle für dieses tolle Wochenende!!!!

 

 

03.02.2006 Wien, Verabschiedung der Olympioniken

Im direkten Anflug von Tokyo nach Wien ging es zur Pyramide (Veranstaltungszentrum). Uns erwartete da ein Auflauf von Journalisten und
Prominenz. Anbei hatten Jutta (VISA-Geschäftsführerin-Österreich) und ich die Gelegenheit, auf der Bühne das Team-Visa-Projekt vorzustellen. Nach unserem
Eid (ich gelobe) an unseren Bundespräsidenten Fischer und die Republik Österreich, die Spiele in Turin sauber und fair zu bestreiten, kam mein
Jetlag und zwang mich ins Bett. Am folgenden Tag ging es endlich wieder ins gelobte Tiroler Land. Endlich wieder meine zwei Mädels; Fernsehen, dass ich verstehe und Tiroler Essen!!!

 

 

29.01-01.02.2006 Nagano, Shiga Kogan, Japan


Nach einem zweistündigen Flug nach Tokio ging es noch 5 Stunden mit dem Bus in die Berge Japans. So viel Schnee hab ich noch nie gesehen. Die
Bedingungen hier waren anfangs noch weich. Die Piste wurde dann aber durch einen kleinen Wärmeeinbruch von Tag zu Tag härter . Das Essen war hier schon um
einiges besser als in Korea und die Leute bemühten sich sehr um unser Wohl. Wie man auf dem Foto sieht sind die Affen hier ganz schön frech und
Räumen jedes Hotelzimmer leer, dessen Fenster nicht geschlossen ist. Wenn man in einer der heißen Quellen (Hotspots) sitzen würde und so ein Affe sitzt neben
einem, ist wirklich Vorsicht geboten, da die Affen ganz schön heftige Beißerchen haben. Und nun zu den Rennen.

1. Giantslalom: Im ersten Durchgang war ich Vierter mit 0,3 Sek. Rückstand auf Eder Hari, 0,4 Sek. auf den Japaner, dessen Namen ich nicht aussprechen
kann geschweige schreiben. Im Zweiten Durchgang war ich wohl zu angriffslustig und irre schnell. Habe die Strecke dann aber mit dem
Auffangnetz zügig verlassen, das heißt 1. Schlag, 2. Schlag, Netz, Überschlag, Tiefschnee, Schleudertrauma, Übelkeit, Kopfweh,
Schmerztabletten, neu motivieren, morgen angreifen!!!


2.Giantslalom: Bei diesem ersten Durchgang besaß ich die gleiche Frechheit wie am Tag zuvor. Zwei Drittel des Laufes waren trotz der harten Bedingungen
immer schön auf Zug, doch dann bin ich auf der Kante hängen geblieben, Ausfall, verdammt, verdammt, verdammt. Laut unseres Trainers hätte es die
letzten zwei Tage für eine Top 3 Platzierung gereicht, aber es will noch nicht so ganz. Das Gute bei der Sache ist, dass ich jetzt weiß, dass es für ganz
vorne reichen würde und das motiviert mich (immerhin auch schon was).


Slalom: So ein Wetter wie an diesem Tag gibt es nur alle 2 bis 4 Jahre, Regen , Regen, Regen. Nach der ersten Liftfahrt ist das Wasser in meinen
Handschuhen schon gestanden. Im ersten Durchgang konnte ich den 5. Platz erreichen und im zweiten auch verteidigen. Für eine so schlagige Piste bin ich
mit diesem Ausgang ganz zufrieden.


Am selben Tag sind wir noch nach Tokyo gereist und haben dort noch zwei Nächte verbracht. Nebenbei hab ich mir noch einen I-pod und eine
Fotokamera in Elektrik-Town-Tokyo gekauft. (Shopping ist sehr empfehlenswert!!!)

 

 

Weltcup, 20.-28.1.2006 Yong Pyong, Korea



Als ich noch ein kleiner Junge war, da hatte mir mein Vater gelehrt, immer brav vom Schnaps zu trinken. Und jetzt machte es sich bezahlt. Das halbe
Team war krank. Diese Welt in Korea ist einfach anders als ich sie kenne, alle lachen und verneigen sich vor mir. So was kenne ich
nicht, normalerweise drehen sich die Leute von mir ab oder verneigen sich nur weil sie sich übergeben müssen. (HAHAHAHA) Nun Ernst bei Seite. Diese
Woche war nicht einfach. Der Hang steil und glatt wie ein Eislaufplatz. Einen so schwierigen Hang habe ich noch nie befahren. Von oben bis unten war
es ein Kampf überhaupt im Lauf zu bleiben. Und somit wurde ich nur mit dem 5. Platz im Slalom, dem 8. Platz im Reisentorlauf und einem Ausfall belohnt.
Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden denn in meiner Klasse war ich immer der Beste (LW10-1). Schade ist nur, dass ich mir bei meinem schnellsten
Ski die Kannte raus gebrochen hab (verdammt). Jetzt heißt es langsam abhaken und mich auf Japan-Nagano zu konzentrieren wo wir den Olympiahang von 1998
befahren werden. Bin gespannt ob es da wirklich 5 Meter Schnee hat. Aber zu meiner Beruhigung schneit es da ja noch mal richtig ein Paar Tage bevor wir
ankommen. Wie auch immer, für mich stellt das kein Problem dar, denn ich bin ein guter Schneeschuhläufer;-)

 

 

Sport am Sonntag (Licht ins Dunkel), Wien 18.12.05

Nach einem etwas missglückten Rennwochenende flog ich um 17.00 Uhr direkt nach Wien zum ORF. Das Team VISA versteigerte Karten für die Olympiade in Turin, für einen guten Zweck. Bei dieser Gelegenheit konnte ich den Behindertenskilauf vorstellen und das VISA Sponsorprogramm. Nach dem Interview saß ich noch am Spendentelefon wo ich die Gebote der Leute aufnahm. Mit dabei waren auch Größen wie Georg Totschnig, Hans Knaus, Manfred Stohl, Thomas Geiersbichler, …….

Mein Aufenthalt war nicht der l ängste, da mein Flieger um 21.00 Uhr wieder nach Hause ging. In 5 Stunden nach Wien und Retour, ein etwas kurzer Trip aber interessant.

 

 

Pressegespräch 99 Tage bis Turin 2006, 1. Dez

Das Österreichische Paralympische Committee lud am 01. Dezember 2005 ins Haus der Wirtschaftskammer Österreich zum Pressegespräch "99 Tage bis TURIN 2006".
Am Podium saßen als Hausherr Dr. Hans Jörg Schelling, Vizepräsident der WKO,
Abg.z.NR Dr. Peter Wittmann, Präsident des ÖPC,
Frau Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, Vizepräsidentin des ÖPC, Professor Robert Bauer, Missionschef des österreichischen Teams bei den Paralympics 2006 , Manfred Auer und ich. Die professionelle Vorbereitung des Teams und die zu erwartenden Medaillen, sowie die positive Tendenz in Bezug Medieninteresse und Sponsorentum waren nur einige der Themen. Meine Mission war das Team VISA zu vertreten.

 

 

100 Jahre ÖSV Feier, Wien 26.10.2005

Am Nationalfeiertag wurde anlässlich eines Gala-Abends in Wien der 100. Jahrestag der Gründung des Österreichischen Skiverbands gefeiert. Zur Geburtstagsfeier versammelten sich 900 Ehrengäste im Wiener Museumsquartier, darunter das offizielle Österreich mit Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Schüssel, der die Festrede hielt, an der Spitze sowie die Ski-Größen des Landes. Auch FIS-Präsident Kasper machte dem ÖSV die Aufwartung. Ein Höhepunkt des Abends, der von den Wiener Philharmonikern untermalt wurde, war neben einem von Dietmar Schönherr präsentierten ORF-Beitrag das Jahrhundertfoto mit allen früheren und aktuellen Ski-Stars. Für das Foto herhalten war kein Problem. Aber die Bundeshymne neben unserem Bundeskanzler und Bundespräsident singen war schon etwas schwieriger. War selber erstaunt das ich's noch so gut konnte. Nach dem shooting wurde erst mal richtig gegessen. Und nach dem Essen richtig … schlafen gegangen;-).


 

 

Präsentation der neuen Iglo Werbespots, Wien, 10.10.2005

Letzten Montag wurde das Nationalteam Behindertensport und Herren Nichtbehindert (Maier Hermann, Benni Raich, Rainer Schönfelder, Christoph Gruber,……) nach Wien geladen. Iglo charterte ein Flugzeug das bei der Landung noch einige Probleme hatte. Wie auch immer, dann ging es mit dem Bus zur Präsentation ins Gasometer. Die neuen Spots der Firma Iglo sind nicht nur gut gemacht sondern auch witzig. Danke an Iglo für den netten Abend und das viele gute Essen von dem ich jetzt immer noch Bauchweh habe.

 

 

Visa Mentoring Day, Turin 19.-21.09.2005

Bin diese Woche mit Team-Visa nach Turin zu einem Meeting geflogen. Nach einem lustigen Flug mit den Linger Brothers (Rodelweltmeister Doppelsitzer) stieß dann am Fughafen Turin unsere Veronika zu uns. Ein Schloss sollte unser Quartier sein, und so kamen wir da auch an. Ein Bild wie im Märchen, überall Fackeln, ein beleuchteter Pool und alte Gemäuer. Anfangs dachte ich noch wir sind beim Betchelor und bekommen rote Rosen. Doch dann stellte sich schnell heraus dass wir doch am richtigen Platz gelandet waren. Am nächsten Tag gab es dann ein guten Morgen mit einer Tai-Chi Einheit, etwas neu für mich ist aber mit Sicherheit gut zur Selbstbeherrschung des Körpers. Danach gab es Erfahrungsaustausch mit den Mentoren wie Franz Klammer, Bjiorn Daehlie (8facher Olympiasieger, Cross country), Sara Simeoni (1 mal olympic Gold und 2 mal olympic Silber, Hochsprung), Rosa Mota (olympic Gold Marathon), Deborah Compagnoni und viele mehr. Während den Gesprächen fiel mir auf das diese Größen und Legenden des Sports die gleichen Probleme und Nervositäten in der Vorbereitung und Start hatten wie Ich sie jetzt habe. Dabei konnte ich viele Tipps für meine Vorbereitung auf die Paralympics mitnehmen. Nach einigen Interviews und Pressekonferenzen gingen wir noch Abendessen und schlafen. Bevor wir dann die Heimreise antraten schauten wir uns noch das Olympische Dorf und das Stadion für die Eröffnungsfeier an (was für Bauten). Danke an Team Visa und alle die für diese tollen Tage beigetragen haben.

Alles in allem waren es schöne Tage in Turin, doch eines fehlte!? SABINE!!!!!

Fotos by Visa Europa

 
Official Website -  Kapfinger Andi - Austria Skiteam