HANDLUNGSKATALOG der ARGE Schöpfungsverantwortung
Dokumentation 1989 - 2000
10 Jahre Aufbau einer umfassenden Kirchlichen Umweltarbeit
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EUROPÄISCH CHRISTLICHES UMWELTNETZWERK (ECEN)

1997 anläßlich der II. Europäisch Ökumenischen Versammlung in Graz initiiert,
in die "Handlungsempfehlungen" für die Kirchen aufgenommen

unterstützt von Council of European Churches (CEC) wird das Netzwerk von einem Enablingteam geleitet
12 Vertreter bewährter Umweltinitiativen der Kirchen Europas gehören diesem an
(Vorsitzende d. ARGE SVA, Fr. Schönstein ist Mitglied des Enablingteams)
Mitglieder dzt. ca. 120 Vertreter Europ. Kirchen

Beobachter des Concilium Conferentiarum Episcoporum Europae (CCEE) u.a. Vertreter der Katholischen Kirche

Arbeitsbereiche: Agenda 21/Konziliarer Prozess, Ökologie u. Ökonomie, Schöpfungs-Theologie, Schöpfungstag/Zeit der Schöpfung, Klima, Energie, Artenvielfalt, Mobilität,....

Jährliche Internationale Konferenzen, Umfragen, Behelfe, Homepage, Vernetzung

Die ARGE Schöpfungsverantwortung war Mitbegründer des ECEN und vertritt im Enablingteam die katholische Position, (nach dem Ausscheiden von CCEE war sie alleinige Vertreterin der katholischen Kirche im Netzwerk)

Das Netzwerk sollte ursprünglich von allen Christlichen Kirchen Europas gestaltet werden, CCEE und CEC war aufgetragen es zu unterstützen und mitzutragen.
1998 trat der katholische Block jedoch aus und versuchte ein eigenes Netzwerk zu gründen, dies gestaltete sich schwierig. Schließlich gab das Sekretariat des CCEE eine Empfehlung an die kath. Bischofskonferenzen ihren Umweltbeauftragten die Mitarbeit im ECEN nahezulegen.

Vertreter der Bischofskonferenz von Frankreich, England/Wales, die Vereinigten Franziskaner Europas (UFME), Fokolare Bewegung, einzelne Engagierte der Kath. Kirchen, sind bereits dem Netzwerk beigetreten.

Die III. Internationale Konferenz fand vom 25. - 31. Mai 2001 in Raubitsch bei Minsk statt. Ziel dieser Ortswahl war es, auf die Not des vom Reaktorunglück von Tschernobyl zu einem Drittel verstrahlten Land hinzuweisen und Hilfestellung zu erlangen.

SCHÖPFUNGSTAG/ZEIT DER SCHÖPFUNG - ein Weltkirchenprojekt des ECEN
De Einführung des Schöpfungstages am 1. September geht auf eine Initiative des Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I, vom 1989 zurück, welcher diesen Tag in der Orthodoxen Kirche einführte, und die gesamte Christenheit einlud diesen Tag zu begehen.

Das ECEN hat an die Kirchenleitungen 1999 einen Antrag auf Einführung eines Schöpfungstages am 1. September eines jeden Jahres, als Beginn einer Zeit der Schöpfung im Kirchenjahr bis 4. Oktober, gerichtet. Diese Zeit soll einen richtungsweisenden Impuls für das gesamte Kirchenjahr geben.

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