10 Jahre Aufbau einer umfassenden Kirchlichen Umweltarbeit
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a) Übersicht
MAI
"kein Patent auf Leben" (1996)
Gentechnikvolksbegehren (1997)
Klimapetition: eine Aktion des Ökumenischen
Rates der Kirchen
"Kirche auf dem Weg zur Nachhaltigen Energieversorgung"
Aktion - 30 %, eine Informationskampagne, 6. 5. 97:
Erneuerbare Energien für Kirchliche Einrichtungen
Ökosteuer
Atomkraft
Ostkirche (Weissrussland, Lettland)
Europaarbeit im Rahmen des ECEN
in Planung: Schulprojekt: Ökologie in der Schule
"Bilanzen der Gerechtigkeit"
Interventionen/Resolutionen (s. Kap. XIII)
Sonstige Aktivitäten, Aktionen, Kontakte etc.
Kunst und Kultur
Baumaktionen
Auslandsvertretungen
Reisen "Einfacher Leben"
Service
Gottesdienste, Einkehrtage, Besinnungswochenenden
Vorträge, Referate (180)
Rundfunkbeiträge
b) Ausführung
Bearbeitung und Prüfung der eingegangenen Informationen
Teilnahme an Informationsveranstaltungen an den Universitäten Wien und
Innsbruck
Kooperation mit NGOs
Demonstration mit Kooperationspartnern
Herausgabe einer Position zum MAI
Information der Kirchenleitung, Umweltbeauftragte (UBAS)
Sonstige kirchliche Verantwortungsträger
über kirchliche Medien u. persönliche Vorsprachen
Leitung: Mag. jur. Georg ATZWANGER
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2. "kein Patent auf Leben" (1996)
eine Unterschriftenaktion in kirchlichen Einrichtungen, österreichweit
- Prüfung der Fakten durch Patentanwälte von COMECE
Theologischer Beirat der ARGE SVA
- Informationskampagne, alle kirchlichen Einrichtungen Ö
erhalten diese samt Unterschriftenliste
- Predigtvorlagen, -empfehlungen, österreichweite Verteilung
- 30.000 Unterschriften werden an die Vertreter der EU Kommission und des
EU Parlaments in Wien am 25. 9. 96 im Beisein von Referatsbischof Dr. Iby
übergeben
(In 2 Monaten gelang es ebenso viele Unterschriften einzuholen wie die Evangelische Kirche Deutschlands ein Jahr über gesammelt hatte.)
3. Gentechnikvolksbegehren (1996-1997)
Vorbereitung gemeinsam mit den Mitträgern des Gen-Volksbegehrens:
Ökobüro, Bergbauernvereinigung, Verein Vier Pfoten, ARGE SVA
Wöchentliche Zusammenkünfte
Werbung Informationskampagne: ARGE SVA 2 Preditvorlagen an alle Pfarren Ö.
(rd. 2800)
Sonderrundbrief (rd. 2800)
Sonstige kirchliche Medien
Kontaktaufnahme mit kirchlichen Verantwortungsträgern
Gemeinsam mit den Trägerorganisationen:
Medienkampagne, Straßeninformationskampagne,
Plakate (200)
Handzettel, Folder (1200)
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eine Aktion des Ökumenischen Rates der Kirchen
unterstützt von zahlreichen Proponenten
an alle Pfarren Österr. (3000)
die Petition beruft sich auf die Welt-Umweltkonferenz in Rio 92
neben Forderungen an die Politiker erklären sich die Unterzeichner bereit
die erforderlichen Maßnahmen zum Klimaschutz mitzutragen
Die ARGE SVA überreicht die Klimapetition mit 6000 Unterschriften
a) UNO Vertretung in Bonn
b) Ö Bundesregierung und Nationalrat
5. "Kirche auf dem Weg zur Nachhaltigen Energieversorgung"
Klimasymposium 1996 im EB Palais (250 Teilnehmer s. Veranstaltungen der ARGE
SVA)
Startveranstaltung für die Energie- u. Klimakampagne der ARGE SVA
6. Aktion - 30 %, eine Informationskampagne, 6. 5. 97
Fachtagung für Bauamtleiter u.a. Verantwortungsträger der Kath.und
Evang. Kirche (50 Teilnehmer)
Referenten aus Wissenschaft u. Alternativenergie
Arbeitsgruppe bestehend aus 4 Personen konstituiert:
diese übernimmt Vermittlung Bewerber-Umweltministerium-Kommunalkredit
Telefonumfrage kirchliche Einrichtungen in Österr.
Beratungstätigkeit, Recherchen, Vermittlung, Fortbildung,…
(4 Personen arbeiten am Projekt über 6 Monate intensiv)
dieses Projekt wurde vom Umweltministerium subventioniert
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7. Erneuerbare Energien für Kirchliche Einrichtungen
Erhebung des Einsatzes Erneuerbarer Energieträger in österreichischen
Pfarren (Fragebogenaktion)
Informationskampagne für interessierte Pfarren (Folder, Informtionen
über Fördermöglichkeiten, Vermittlung von Erstenergieberatungen)
Aussendung an 2065 Pfarren
Von den insgesamt 170 Rücksendungen bekundeten etwa 90 Pfarren ihr Interesse
am Einsatz Erneuerbarer Energien.
Mit der Erhebung sollte der Ist-Stand erhoben und eine weitere Anregung für
Maßnahmen gegeben werden.
Aktivitäten der Plattform "Ökosteuern jetzt"
18.1.1999, Pressekonferenz
Konstituierung der Plattform, Herausgabe des Manifestes der Plattform sowie
von Informationsmaterial über die Auswirkungen von Ökosteuern.
Lobbying
· Direkt durch informelle Gespräche mit den Mitgliedern der Steuerreformkommission
· Indirekt durch Motivierung und Unterstützung der Bevölkerung
sich schriftlich an die Mitglieder der Steuerreformkommission zu wenden.
Weitergabe von Informationen an die Bevölkerung durch:
· Fachbeiträge in den jeweiligen periodischen Veröffentlichungen
der mitwirkenden Organisationen
· Fachbeiträge und Artikel in Fachzeitschriften und Tageszeitungen
· Verteilen von Flugblättern und Foldern an ausgewählten
Orten (z.B.:Energiesparmesse Wels, 6.-8. März 1999)
· Vorträge und Diskussionsveranstaltungen einzelner Organisationen
· Einrichten einer eigenen Homepage (www.oekosteuern.at)
Sonstige Tätigkeiten
· Inseratenkampagne in Magazinen und Tageszeitungen: Wirtschaftsbetriebe
für Ökosteuern
(Start April 99)
· Interne informative Gespräche, sowie öffentliche Diskussionsveranstaltungen
mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft etc.
· Zur Koordination der Aktivitäten, sowie zum Informations- und
Erfahrungsaustausch finden außerdem regelmäßig (etwa alle
2 Wochen) Workshops der mitwirkenden Organisationen statt.
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9. Ostkirche (Weißrussland, Lettland, Tschechische Republik)
- Lehrtätigkeit in Lettland, 2 Hochschulkurse an der Evangelischen Akademie
von Jurmala
"Christliche Ökologie"
- Lehrtätigkeit in Weissrussland, Minsk, 3 Universitätskurse "Christliche
Ökologie"
- Seminar "Europäische Kirchliche Umweltarbeit" Vernetzungen
- 2 Vorträge
- 1 Workshop
- Beitrag für VI. Internationale Kyrill & Method Konferenz in Minsk
- Startprojekte: Therapiebeiträge für strahlenkranke Kinder in Belarus
Errichtung von Fahrradwegen in Minsk (Anschaffung v. Fahrrädern)
Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Fakultätsgebäude in
Minsk (Anzahlung)
10. Europaarbeit im Rahmen des ECEN
Schöpfungstag/Schöpfungszeit (Dossier)
Lehrtätigkeit u. Projektarbeit
Mitbegründer und Mitträger des ECEN im Enablingteam
Leitung der "Coalition" zur weltweiten Einführung des "Schöpfungstages"
Arbeitstreffen mit den Mitgliedern des Enablingteams (4-6 x jährlich)
Planung, Vorbereitung u. Gestaltung der Internat. Konferenzen d. ECEN
Kommunikation mit den Mitgliedern des ECEN
Vernetzung, Neuzugänge
Finanzierung
Kooperation mit dem CCEE
"Coalition" Schöpfungstag/Schöpfungszeit
Weltkirchenprojekt
ARGE SVA leitet von 2001 - 2004 die Arbeitsguppe im Rahmen des ECEN
1996 Einführung des Schöpfungstages in Wien, Bekanntmachung auf
Österreichebene
2000 Approbation der Schöpfungszeit in Wien durch die ARGE SVA
s. Veranstaltungen
Kulturaustausch
Umfrage an 137 Vertreter der Kirchen Europas 2000
Bekanntmachung an die Vertreter von CCEE (Concilium Conferentiarum Episcoporum
Europae) und CEC (Council of European Churches) 80 Personen/Institutionen
s. auch "Dossier"
Beiträge für Internationale Konferenzen Schönstein/Ziselsberger
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1. Schulprojekt: Ökologie in der Schule
Praxisrelevante Möglichkeiten der Vernetzung Ö Schulen z. Förderung
einer zukunftsfähigen Lebenspraxis
Projektantrag an das Unterrichtsministerium am 30. 01. 2001 ergangen
2. "Bilanzen der Gerechtigkeit"
Einkaufs- und Lebenshaltungsethik
2 Symposienschwerpunkte 1997 und 2000
Arbeitsgruppe konstituiert, Projektantrag 2001 in Arbeit