Gottes Schöpfung Feiern

Liturgische Elemente für die
Gestaltung eines
Schöpfungsgottesdienstes
2001

Europäisches Christliches Umweltnetzwerk
Koalition für Schöpfungstag und Zeit der Schöpfung

Inhalt

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DOSSIER FÜR DIE CHRISTLICHEN KIRCHEN EUROPAS

Liturgische Elemente für die
Gestaltung eines
Schöpfungsgottesdienstes


VORWORT

Eine Empfehlung der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz (1997) aufnehmend hat das Europäische Christliche Umweltnetzwerk (ECEN) die christlichen Kirchen in Europa aufgefordert, die Zeit vom 1. September bis zum zweiten Sonntag im Oktober als eine Zeit des Schöpfers und der Schöpfung zu feiern.

Angesichts der immer bedrohlicheren Gefahren, die sich heute abzeichnen, haben die Kirchen die Aufgabe, ihrer Verantwortung gegenüber Gott und seiner Schöpfung neuen Ausdruck zu verleihen. In der Empfehlung, die ECEN auf seiner Versammlung in Loccum, Deutschland (1999) verabschiedete, lesen wir: "Das Thema Schöpfung ist in der gottesdienstlichen Tradition aller Kirchen präsent. Viele evangelische Kirchen feiern Erntedankfeste, die Römisch-Katholische Kirche kennt die Tradition des Franziskustages und in jüngster Vergangenheit hat der ökumenische Patriarch angeregt, den 1. September als "einen Tag des Dankes für die große Gabe der Schöpfung und der Bitte für ihre Erhaltung und Heilung" zu begehen."

Wenn nun ECEN eine Schöpfungszeit in den Monaten September und Oktober vorschlägt, möchte sie diese verschiedenen Zeiten miteinander verbinden und dadurch ihre Bedeutung im Leben der Kirchen verstärken.Um Kirchen, Gemeinden und Gruppen die Feier der Schöpfungszeit zu erleichtern, hat ECEN eine kleine Arbeitsgruppe damit beauftragt, liturgisches Material über das allgemeine Thema Energie zusammenzustellen. Wir hoffen, dass Ihnen die Texte, Gebete, Lieder und Geschichten, die sie für Sie ausgewählt hat, bei der Gestaltung der Schöpfungszeit oder auch bei anderen Gelegenheiten behilflich sein werden.

Wir wissen natürlich, dass der Gottesdienst in den verschiedenen Kirchen auf unterschiedliche Weise gefeiert wird. In allen Traditionen ist aber Raum für neue Elemente, die eingebaut werden können und die im Laufe der Zeit zur gemeinsamen ökumenischen Tradition der Kirchen beitragen können. Die ökologische Krise fordert alle Kirchen in gleicher Weise heraus, die Schöpfungszeit bietet darum eine besondere Gelegenheit für gemeinsame Gottesdienste.Wir stellen Ihnen diese Blätter bereits heute zu. Denn wir sind uns dessen bewusst, dass die Vorbereitung von Gottesdiensten und insbesondere die Verteilung und Übersetzung von Texten Zeit verlangt.ECEN hat die Absicht, in den kommenden Jahren zusätzliches Material auszuarbeiten über Themen wie "Verantwortung für künftige Generationen", "Rhythmus des menschlichen Lebens - Rhythmus der Schöpfung" usw.

Es ist uns wichtig, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Ihre Erfahrung mit der Schöpfungszeit ist für uns von grösstem Interesse. Berichten Sie uns darum über Gottesdienste, die Sie während der Schöpfungszeit durchgeführt haben und lassen Sie uns auch anderes Material zukommen, das in Ihren Augen für uns von Interesse sein könnte.

Kontaktadresse: Europäisches Christliches Umweltnetz (ECEN), c/o CEC, 150 route de Ferney, 1211 Genéve 2, Schweiz
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe waren: Robin Gurney, Schweiz; Klaus Hoof, Deutschland; Per Harling, Schweden; Paivi Jussila, Schweiz; Luca Negro, Italien; Rüdiger Noll, Schweiz; Dimitri Oikonomou, UK; Isolde Schönstein, Österreich; Wolfgang Steck, Deutschland; Marijke van Duin, Niederlande; Lukas Vischer, Schweiz; Mia Wrang, Finnland.
Luca Negro, Dimitri Oikonomou und Isolde Schönstein haben sich bereit erklärt, die Verantwortung für die Weiterarbeit zu übernehmen.

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ERÖFFNUNG

Am Anfang

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Alle

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Alle

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Alle

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Alle

Am Anfang sagte Gott: "Es werde Licht".
Und es wurde Licht, und es war gut.

Dann sagte Gott: " Es möge Land inmitten der Meere sein".
Und er schuf Land, und es war gut.


Gott sagte: "Tiere mögen dort sein - alle Arten von Tieren".
Und sie waren gut.


Dann sagte Gott: "Menschen mögen dort leben".
Und auch wir sind ein Teil von Gottes Schöpfung.

(aus dem ECEN Liederbuch - Ecumenical Youth Council in Europe)

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Wir preisen dich

L

Alle


L


Alle


L


Alle

Wir preisen dich,
Schöpfer des Himmels und der Erde.
Du gibst uns Nahrung von/aus der Erde
und Wasser aus der Quelle.

Wir preisen dich,
Jesus Christus
für uns bist du Mensch geworden.
Du hast den Willen Gottes
Und die Heiligkeit der Erde geoffenbart.

Wir preisen dich,
Heiliger Geist
Lebensspender und Helfer.
Du erweckst in uns unser Loblied
im Glauben und im Kampf
.

(Per Harling)

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Wir entzünden ein Licht

L





L




L




Wir entzünden ein Licht Gott dem Schöpfer,
der das Licht im Kosmos entzündet
und der Schöpfung Leben eingehaucht hat.

Ein Licht wird entzündet

Wir entzünden Jesus Christus ein Licht,
dem Licht der Welt, unserer Hoffnung und Erlösung


Ein Licht wird entzündet

Wir entzünden ein Licht dem Heiligen Geist,
der unseren Glauben entflammt
und uns den Mut gibt, der Wahrheit zu folgen.

Ein Licht wird entzündet


(Per Harling)

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Schöpfer des Lebens

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Alle

L


Alle

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Alle

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Alle

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Alle

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Alle

Schöpfer des Lebens,
umgeben von unserer ausgeplünderten Erde
flehen wir mit der gesamten Schöpfung:
Erbarme dich unser

Schöpfer des Lebens,
umgeben von vergiftetem Wasser
flehen wir mit der gesamten Schöpfung:
Erbarme dich unser


Schöpfer des Lebens,
umgeben von verschmutzter Luft
flehen wir mit der gesamten Schöpfung:
Erbarme dich unser.


Schöpfer des Lebens,
umgeben von Abfallbergen
flehen wir mit der gesamten Schöpfung:
Erbarme dich unser


Schöpfer des Lebens,
umgeben von einer Welt voller Kriege
flehen wir mit der gesamten Schöpfung:
Erbarme dich unser


Schöpfer des Lebens,
wir, die wir nach deinem Ebenbild geschaffen sind
sind auf Irrwege geraten,
und die gesamte Schöpfung fleht mit uns:
Erbarme dich unser

(aus Worshipping Ecumenically,
eine Publikation des Ökumenischen Rates der Kirchen)


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BEKENNTNIS

L
Alle

L
Alle

L
Alle

L
Alle

L
Alle

L
Alle

Oh Gott, deine fruchtbare Erde wird langsam ihrer Reichtümer beraubt
Öffnet eure Augen und sehet

Oh Gott, deine lebendigen Wasser werden langsam durch Chemikalien erstickt
Öffnet eure Augen und sehet

Oh Gott, deine reine Luft wird langsam durch Umweltgifte verdorben
Öffnet eure Augen und sehet

Oh Gott, deine Geschöpfe sterben langsam und dein Volk leidet
Öffnet eure Augen und sehet

Gott unser Schöpfer, erwecke uns durch das Wunder deiner Schöpfung
Dass wir bereuen und größere Umsicht walten lassen

Erwecke uns also, sodass wir den Verlust des Lebendigen betrauern
Dass wir lernen, die Welt zu pflegen und zu schützen

 

Gesang (währenddessen gibt es eine Zeremonie durch die wir uns verpflichten, Gottes Erde zu beschützen oder Gottes Erde zu preisen)

(aus: "eine Schöpfungsliturgie", The Iona Community
Worship Book, Wild Goose Publications, Glasgow 1991)

Gesang und Music: siehe Anhangx
(Wird noch ergänzt)


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FÜRBITTEN

Geist der Schöpfung

Geist der Schöpfung, der du dich in Flüsse und Meere ergießt,
reinige die lebenspendenden Wasser/Gewässer.
Geist der Schöpfung, der du die mächtigen Wälder durchrauschst,
verbreite den Samen neuen Lebens.
Geist der Schöpfung, der du im Herzen deines Volkes brennst,
schenke erneuertes und wiedererstandenes Leben.
Geist Gottes, des Wassers, des Windes und des Feuers,
erfülle uns mit Liebe.

(Diane Clutterbuck, England)



Herr, erbarme Dich unser

L Höre unser Flehen, Gott,
es ist das Flehen der Opfer der Kriege unserer Zeit
es ist das Flehen derer, die sich selbst der Gerechtigkeit wegen in Liebe und Zorn aufopfern,
es ist das Flehen in Schmerz, Angst und Machtlosigkeit.
Höre unser Flehen, Gott.

Alle Herr, erbarme dich unser.

L Höre unser Stöhnen, Gott,
es ist das Klagen der Wälder und Meere,
es ist das Stöhnen der Luft und der Erde,
es ist das Klagen des Darbens und Verhungerns auf ausgetrockneten Böden, es ist das Stöhnen in Hilflosigkeit,
Misstrauen und Erschöpfung.
Höre unser Stöhnen, Gott.

Alle Herr, erbarme dich unser.

L Höre unser Weinen, Gott,
es ist das Weinen der verlassenen und missbrauchten Kinder,
es ist das Weinen der vergewaltigten Frauen,
es ist das Weinen in der Dunkelheit der Trauer,
es ist das Weinen in Verzweiflung, Einsamkeit und Verlassenheit.

Alle Herr, erbarme dich unser.

L Jesus Christus, der du am Kreuz die Verlassenheit des menschlichen Wesens herausgeschrieen hast, der du unseretwegen gelitten hast, gestorben und von den Toten auferstanden bist, sei bei uns in unserem Rufen, Stöhnen und Weinen,

Alle und gib uns Mut und Kraft im Kampf für ein neues und würdiges Leben

(Per Harling)

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Du hast uns Deine Schöpfung anvertraut

Refrain: Komm, Licht Gottes,
strahle auf in der Schöpfung, erleuchte unsere Herzen
und bleibe gegenwärtig in dieser Welt.

Oh Gott, Schöpfer des Universums und von allem was da lebt und atmet,
von dem Platz an dem Du weilst, labst Du Berge und Wälder.
Die Erde ist voll der Früchte Deines Werkes.
Du läßt Gras für die Herden sprießen,
Pflanzen und Obstbäume für die Menschen,
sie zu pflegen, und zu ernten für das tägliche Brot.
Du hast uns Deine Schöpfung anvertraut.
Wir flehen Dich an: bewahre uns vor der Versuchung
nach Macht und Herrschaft zu trachten.
Möge Dein Geist der Weisheit uns lehren,
wie wir am besten schützen und bewahren was Du uns anvertraut (hast).
Möge Dein Geist des Lebens, oh, Herr, durchwehen die ganze Menschheit.

Refrain: Komm, Licht Gottes ...

Wir flehen Dich an, segne alle Mühe und jedes Suchen,
jeden Kampf und jeden Schmerz, beim Bemühen
die Harmonie und Schönheit Deiner Schöpfung wiederherzustellen.
Erneuere das Angesicht der Erde, damit jeder Mensch
in Frieden und Gerechtigkeit leben kann - Früchte Deines Geistes der Liebe.
Möge Dein Geist des Lebens, oh, Herr, durchwehen die ganze Menschheit.

Refrain: Komm, Licht Gottes ...

Wir flehen Dich an, Herr, segne die Früchte der Erde und unserer Arbeit,
und lehre uns zu teilen aus dem Überfluß unserer Güter.
Schicke Regen auf den trockenen Boden, Sonne und gute Witterung,
wenn die Ernte bedroht ist.
Möge Dein Geist des Lebens, oh, Gott, durchwehen die ganze Menschheit.

Refrain: Komm, Licht Gottes ...

Wir sehnen uns nach Dir mit all unserem Hoffen:
Gib uns von Deiner Fülle,
damit Deine Wahrheit uns bekehren kann,
und unsere Schwäche überwinden hilft.
Ohne dieses Geschenk sind wir zu schwach,
um Dich, Herr der Geschenke, zu erreichen.
Wir bitten darum durch Jesus,
Deinen Sohn und unseren Retter

Amen

(Communauté de Grandchamp, Areuse (Schweiz),
aus dem Italienischen übersetzt von Elisabeth Stace)

(Communauté de Grandchamp, Areuse (Schweiz); aus dem Italienischen übersetzt von Elizabeth Stace)

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Selig sind die

L Selig die hungern
und dursten nach Gerechtigkeit.

Alle Sie werden gesättigt werden.

L Selig die Barmherzigen.

Alle Sie werden Barmherzigkeit erlangen.

L Selig die Friedensstifter.

Alle Sie werden Kinder Gottes genannt werden.

L Gehet hin mit gerechten Herzen,
wohltätigen Händen
und Frieden in eurer Gesinnung

Alle Amen

(Per Harling, nach Matthäus 5)

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Die Gnade des Herrn

Gehet hin im Wunder der Gnade Gottes.
Und möget ihr erfüllt sein vom Feuer des Heiligen Geistes,
von der Sanftmut Christi
und der Weisheit eures Schöpfers.

(Dorothy McRae-McMahon, Australia)
(from
A World of Blessing edited by. Geoffrey Duncan, Canterbury Press, 2000)


Barmherziger Gott

Barmherziger Gott, der du die Menschheit liebst, schau mit mitleidigen Augen auf die Werke deiner Hände und erlöse die Weiten der Atmosphäre von drohender Zerstörung.
Erlöse sie von todbringenden Emissionen und jeglicher giftigen Verunreinigung, durch die Tod und Gefahr drohen.
Erbarme dich deiner Schöpfung und schenke uns allen Weisheit, damit wir nicht in Unvernunft die zur Verderbnis führt handeln.
Gewähre uns allen Vergebung und Erlösung durch deine göttliche Barmherzigkeit.

Vers: Ich habe laut zum Herrn gerufen, da erhörte er mich von seinem heiligen Berge

Erhöre, oh Retter, die Bitten deiner Mutter für die gesamte Schöpfung und die Fürbitten aller Heiligen. Gewähre allen deine Gnade und lass unbeschadet das Firmament, das du mit Weisheit; Herr, von Anbeginn der Zeiten ausgebreitet und erschaffen hast zum Wohle aller Sterblichen.
Schütze, oh Herr, die gesamte Umwelt, die umgeben ist von schädlichen Einflüssen
und gewähre uns allen Vergebung und Erlösung und deine große Gnade.

Vers: Wenn ich rufe, erhöre mich, Gott, du mein Retter !

Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war.Mit demütigem Herzen flehen wir, Herr, und knien nieder vor dir:
Nach deinem Willen befreie unsere Erde vor Katastrophen und jeglichem Schaden. Wende rasch ab von ihr und banne, nach deinem Willen, zerstörerische Abstrahlungen und verströme den frischen Tau lebenserhaltender Luft. Schütze, Herr und Retter, die gesamte Umwelt mit deiner starken Macht, und gewähre allen Vergebung und Erlösung und deine göttliche Gnade.

(aus: Orthodoxy and Ecology Resource Book, SYNDESMOS 1996)

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BEKENNTNIS DES GLAUBENS

Erstes Beispiel

(mit einer gewissen Zeit der Stille zwischen jedem Abschnitt)

L Wir glauben

C an einen Gott, die eine Quelle dallen Lebens, den Ursprung der ganzen Welt mit all ihren Geschöpfen.

L Und daher glauben wir

C an die Fülle des Lebens auf der Erde und an die Würde, die all denen innewohnt, die auf sie angewiesen sind, an die Teilhabe des Menschen am Leben der Natur.

L Und wir glauben

C dass uns durch Christus die besondere Rolle der Menschheit gezeigt wurde, im Geist Gottes für die Erde zu sorgen und zu arbeiten, ihre Geheimnisse und Kräfte verstehen zu lernen, diese Kräfte sorgsam zu nutzen zum Wohlergehen aller Kinder dieser Erde.

L Und wir glauben

C dass Gottes Geist uns zu einem einfühlsamen Leben mit der Erde führen wird, zu einer bescheidenen, umsichtigen und selbstlosen Lebensweise, durch die die Erde in Frieden weitergegeben wird, durch die ihr Leben für alle Lebewesen verwandelt wird, um in gerechter Weise an ihrem Reichtum Anteil zu haben.
So möge es sein. Amen.

(from Indio, in Sinfonia Oecomenica, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh und Basileia Verlag, Basel 1998)

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Zweites Beispiel

Ich glaube an Gott, den Allmächtigen,
der Himmel und Erde erschaffen hat
und der die Welt retten will
vor unserer Torheit und unserem Größenwahn.
Ich glaube an den Geist
und die Macht unserer Gemeinschaft,
die Leben ermöglicht und beschützt,
die sich gegen tödliche Bedrohung erhebt
und gegen lähmende Hilflosigkeit.
Und ich glaube an Jesus Christus,
unseren Bruder und Gottes Sohn,
der uns den Himmel erschließt,
und Himmel und Erde verbindet;
der an unserer Schwäche gelitten hat,
der wegen unseres fehlenden Glaubens gekreuzigt wurde,
der durch unsere lähmende Angst starb,
der wegen unserer Teilnahmslosigkeit begraben wurde
hinab in das Reich eines Mächtigen;
der aufersteht mitten unter uns mit jeder neuen Hoffnung,
mit jedem Tropfen guten Wassers,
mit jedem Atemzug gesunder Luft,
mit jeder Blume in voller Blüte.
Und er wird jene, die den Tod wählen, trennen von jenen,
die das Leben bejahen.

(aus Österreich)

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LESUNGEN

Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frißt Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen
auf meinem ganzen heiligen Berg;
denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

(Jes. 11,6-9)

Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, daß wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne und Töchter offenbar werden. Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man nicht sieht? Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.

(Brief des Paulus an die Römer 8,19-25)

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn de erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage; kein Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.

(Offenbarung 21,1-5a

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TEXTE FÜR DEN GOTTESDIENST

Liebe Gottes gesamte Schöpfung

Liebe Gottes gesamte Schöpfung,
ihre Ganzheit und jedes Sandkorn.
Liebe jedes Blatt,
jeden Strahl von Gottes Licht !
Liebe die Tiere, liebe die Pflanzen, liebe alles.
Wenn du alles liebst
wirst du das göttliche Geheimnis in allem erkennen.
Und wenn du es einmal erkannt hast
wirst du es unaufhörlich zu verstehen beginnen,
jeden Tag mehr und mehr.
Und du wirst endlich
die gesamte Welt lieben
mit anhaltender, alles umfassender Liebe.
Liebe die Tiere: Gott hat ihnen
den Ansatz des Denkens
und unbeschwerte Freude geschenkt.
Belästige sie daher nicht,
quäle sie nicht, beraube sie nicht ihrer Freude,
verstoße nicht gegen den Plan Gottes.

(Starets Zosima in:TDie Brüder Karamasov von Fjodor M. Dostojevskij)

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Sei gepriesen, mein Gott

Der Sonnengesang des Franz von Assisi
(entstanden Sommer/Herbst 1225)

Du höchster, mächtigster, guter Herr,
Dir sind die Lieder des Lobes, Rum und Ehre
und jeglicher Dank geweiht;
Dir nur gebühren sie, Höchster,
und keiner der Menschen ist würdig,
Dich zu nennen.

Gelobt seist Du, Herr,
mit allen Wesen, die Du geschaffen,
der edlen Herrin vor allem, Schwester Sonne,
die uns den Tag heraufführt und Licht
mit ihren Strahlen, die Schöne, spendet;
gar prächtig in mächtigem Glanze:
Dein Gleichnis ist sie, Erhabener.

Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Mond und die Sterne.
Durch Dich sie funkeln am Himmelsbogen
und leuchten köstlich und schön.

Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Wind
und Luft und Wolke und Wetter,
die sanft oder streng, nach Deinem Willen,
die Wesen leiten, die durch Dich sind.

Gelobt seist Du, Herr,
durch Schwester Quelle:
Wie ist sie nütze in ihrer Demut,
wie köstlich und keusch !

Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Feuer,
durch den Du zur Nacht uns leuchtest.
Schön und friedlich ist er am wohligen Herde,
mächtig als lodernder Brand.

Gelobt seist Du, Herr,
durch unsere Schwester, die Mutter Erde,
die gütig und stark uns trägt
und mancherlei Frucht uns bietet
mit farbigen Blumen und Matten.

Gelobt seist Du, Herr, durch jene,
die vergeben um Deiner Liebe willen
und Pein und Trübsal geduldig ertragen.
Selig, die´s überwinden im Frieden:
Du, Höchster, wirst sie belohnen.

Gelobt seist Du, Herr,
durch unsern Bruder, den leiblichen Tod;
ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.
Wehe denen die sterben in schweren Sünden !
Selig, die er in Deinem heiligsten Willen findet !
Denn sie versehrt nicht der zweite Tod.

Lobet und preist den Herrn !
Danket und dient Ihm
in großer Demut !

(Der Sonnengesang- Hl. Franz von Assisi)
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Durch Himmel, Erd´ und Meer

Durch Himmel, Erd´ und Meer,
durch Wald und Stein,
durch alle Schöpfung sichtbar oder unsichtbar
direkt und nur durch sich allein
bring´ ich Verehrung dar
unserem Schöpfer und Herrn.
Aber durch mich verkünden die Himmel
die Herrlichkeit Gottes,
durch mich betet der Mond Gott an,
durch mich verherrlichen ihn die Sterne,
durch mich regnen die Wasser und Schauer,
der Tau und alle Schöpfung;
Verehre Gott und gib ihm Herrlichkeit.

(Hl. Leontios von Zypern)
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Betreffende Textstellen im ALTEN und NEUEN TESTAMENT, PSALMEN
zur Gottesdienstgestaltung

Altes Testament

Schöpfungsbericht (P) Gen / 1. Mose 1,1-2, 5a
Schöpfungsbericht (J) Gen / 1. Mose 2,4b - 25
Mensch ist Teil der Erde Gen/ 1. Mose 3,19
Der Mensch verdirbt die Schöpfung Gen/ 1. Mose 6,5-8
Gott steht zu seiner Schöpfung Gen / 1. Mose 8,20-22
Noach Bund Gen / 1. Mose 9,1-17
Sabbatjahr Lev / 3. Mose 25,1-7
Jubeljahr Lev / 3. Mose 25,8-13
Sabbatruhe für Mensch und Tier Dt / 5. Mose 5,12-15
Dankbarkeit gegen Gott Dt / 5. Mose 8,7-20
Alles ist Gottes Eigentum Dt / 5. Mose 10,14
Sabbatjahr (Ackerbrache) Dt / 5. Mose 15,1
Schutz der Fruchtbäume Dt/5. Mose 20,19-20
Schutz der Vögel Dt / 5. Mose 22,6-7
Gott offenbart sich in kleinen Zeichen 1 Kön 19,9-13
Gottes Schöpfermacht Hiob 9,2-10
Gotteserkenntnis aus der Natur Hiob 12,7-10
Gottes unbegreifliche Schöpfermacht Hiob 38,1-40,2
Mensch und Tier sind unvergänglich Prediger 3,16-22a
Gott liebt seine Geschöpfe Weish 11,17-26
Dankbarkeit gegen Gott Siurach 7,30
Bemühen um Weisheit Siurach 14,20.15,1
Verantwortung des Menschen Siurach 15,14-17
Lob des Schöpfers in der Natur Siurach 42,15.43,33
Friedensreich (Paradies) Jes 11,1-9
Messianische Heilszeit Jes 35,1-10
Folgen der menschlichen Schuld Jes 64,1-7
Not durch Dürre Jer 14,2-9.19-22
Sabbatheiligung Jer 17,21-27
Gott verwirft den Bösen (Töpfergleichnis) Jer 18,1-11
Gottes Größe Jer 51,15-19
Das Wasser des Heils Ez 47,1-12
Lobgesang im Feuerofen Dan 3,51-90
Sünde schlägt die Natur Hos 4,1-3
Dürre und Hungersnot Joel 1,2-4.10-22
Angst um das Leben Jona 2,1-11
Umkehr und Gericht Mal 3,19-24

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Neues Testament

Verantwortung (Salz und Licht) Mt 5,13-16
Gott oder Mammon Mt 6,24
Tor zum Leben ist eng Mt 7,12-14
gute oder schlechte Früchte Mt 7,15-20
Frohbotschaft für alle Geschöpfe Mk 16,14-18
Aufruf zur Umkehr Lk 11,29-32
falsche Sicherheit Lk 12,16-21
Gott sorgt für uns Lk 12,22-31
die Zeichen erkennen Mk 12,54-57
Sachwalter Gottes Lk 16,9-13
das Wort ist Fleisch geworden Joh 1,1-18
Gott liebt die Welt Joh 3,16
die Schöpfung seufzt Röm 8,18-23
neue Schöpfung in Christus Kor 5,17-19
Gottes Heilsplan Eph 1,3-14
Christus als Herrscher des Alls Eph 1,17-23
Christus Ebenbild Gottes Kol 1,12-20
als neue Menschen leben Kol 3,1-10
Wachsamkeit der Christen 1 Thess 5,1-6
alles Geschaffene ist gut 1 Tim 4,1-5
Schöpfung und Gericht 2 Petr 3,2-7
der Schöpfer ist heilig Offb 4,2-11
alle Geschöpfe beten an Offb 5,11-14
schädigt nicht Land, Meer, Bäume Offb 7,1-3
Zerstörung des Lebensraumes Offb 8,2. 6-9,6
Gottes Herrschaft und Gericht Offb 11,15-18
Anbetung des Schöpfers Offb 14,6-7
die neue Schöpfung Offb 21,1-4
das neue Jerusalem Offb 21,9-11.22-23
Leben bei Gott Offb 22,1-5

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Psalmen zur Gottesdienstgestaltung

die Herrlichkeit des Schöpfers - die Würde des Menschen Ps 8
Lob der Schöpfung Ps 19,1-7
Gottes Herrlichkeit im Gewitter Ps 29
ein Loblied auf den mächtigen und gütigen Gott Ps 33,6-9
Dank für Gottes Gaben Ps 65,6-14
der Friedenskönig und sein Reich Ps 72
ein Loblied auf die Treue Gottes Ps 92,1-6
ein neues Lied auf den Richter und Retter Ps 98
ein Loblied auf den Schöpfer Ps 104
Danklitanei für Gottes ewige Huld Ps 136,1-9,25-26
Danklitanei auf Gott, den Schöpfer und Herrn Ps 148
das große Halleluja Ps 150

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Ein Beispiel für eine symbolische Darstellung
zum Lied "Gott schuf das kristallklare Wasser"

Dieses Lied erzählt in drei Teilen die Geschichte der Schöpfung und Erlösung
(Die Strophen / Gedichtzeilen können von einem oder zwei Sänger gesungen werden und der Refrain von der Gemeinde):

Die Strophen 1-4 erzählen über das Wachsen guter Schöpfung.
Die Strophen 5-6 über die Sünde des Menschen und die Zerstörung der Schöpfung.
Die Strophen 7-9 über die Rettung und Heilung durch Jesus Christus mit der Macht des Heiligen Geistes.

Das Lied kann daher dreimal während der Liturgie in Form dreier Umzüge verwendet werden:

Im ersten Umzug können Beispiele für gute Schöpfung (Früchte, Gemüse etc.) zum Altar gebracht werden, während die Strophen 1-4 gesungen werden. Anschließend wird zur Anbetung oder Lobpreisung aufgerufen.

Im zweiten Umzug - während dem die Strophen 5-6 gesungen werden - können Beispiele für die Verwüstung der Schöpfung (verschiedene Arten von Abfall) hereingebracht werden, gefolgt vom Bekenntnis der Sünden (in einem Augenblick der Stille).

Im dritten Umzug - während dem die Strophen 7-9 gesungen werden - kann das Kreuz, Brot und Wein (wenn Eucharistie gefeiert wird) hereingebracht werden, gefolgt von Worten der Vergebung (der Abfall wird weggebracht) und einem Loblied. In Schweden - woher dieses Lied stammt - kann der dritte Umzug von einem Priester oder sogar Bischof angeführt werden, der ein Kind auf seinen Schultern trägt; das Kind trägt ein Kreuz

(Text und Melodie dieses Liedes werden in Bälde ergänzt)

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Beispiel für Gottesdienst


KOMM HEILIGER GEIST

"Die Welt in der wir leben:
Schuld und Reue, Schmerz und Heilung"

Der Großteil der Verfehlungen gegen die Schöpfungsordnung und das ihr innewohnende Maß geschieht im Alltag der Menschen, im Umgang mit den Dingen, ohne wahre Kenntnis von Lebenszusammenhängen. Häufig werden Hilfsaktionen für die armen Länder gesetzt, bei gleichzeitiger, oft unbedachter Konsum- und Lebensgewohnheit; welche wieder neue Probleme schafft.

Der Gottesdienst soll hinführen zu einem besseren Verständnis im Gebrauch der Gaben aus der Schöpfung und zu einem verantwortlichen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Produkten aus Industrie, Landwirtschaft und anderen täglich im Einsatz befindlichen neuen Errungenschaften der Industrie, der zunehmenden Mobilität u.a.

Symbole des täglichen Lebens werden zur Veranschaulichung im Altarraum angeordnet, wie z.B. Dinge, die die Welt, ihre Schönheit und Zerstörung widerspiegeln:

Glasscherben: die Zerstörung von Beziehungen
Gesteinsstücke, Holzbalken: Hindernisse auf dem Weg
Blumen: Anmut und belebender Duft
Kultivierung von Pflanzen (Monokulturen), Zerstörung des Bodens und seiner Lebewesen, Verunreinigung des Wassers und Mikroorganismen häufig erfolgt die Produktion unter gesundheitsschädigenden Bedingungen (betrifft v.a. Frauen in den Dritte-Welt-Ländern) und gegen wenig Lohn
verdorrte Äste: kein Saft - kein Leben
Grashalme: wider alle Erwartung vermögen sie den Asphalt zu durchbrechen - Hoffnung
Glühlampen: wieviel Energie braucht der Mensch,
das Problem zu Ende gehender Energiequellen
Früchte: ihr Gesundheitswert, ihre Produktion, ihre weiten Transportwege
Wasser: wieviel davon verbrauchen die Menschen in den Industrieländern, was bleibt für den Rest der Menschen ...

Es folgt eine Interpretation der Dinge und der damit verbundenen Entwicklungen.
Nach einer kurzen Stille wird diese Betrachtung mit einem Halleluja oder Kyrie beendet.

"DER ALLES DURCHDRINGENDE GEIST DER WELT"

Die zentrale Bedeutung der Frohbotschaft wird mit einem feierlichen Einzug der hochgehaltenen Heiligen Evangelien, welche von zwei Kerzenträgern begleitet werden, dargestellt

Die Osterkerze wird mit diesen Kerzen entzündet.

Lesungen und Predigt beziehen sich auf die Deutung der Zeitzeichen und den Aufruf aus der Heiligen Schrift zum Umgang mit der gesamten Schöpfung - zur Umkehr aus lebenszerstörerischen Systemen und eigenen Fehlhaltungen (die Sozialpredigt hat hier ihren Platz, in ihrem Rahmen können u.a. Unterschriftenaktionen, Petitionen vorgelegt werden)

Die Gottesdienstteilnehmer erhalten Prozessionskerzen, welche sie nacheinander an der Osterkerze entzünden. Sie bilden einen Kreis rund um ein Kreuz ( auf dem Boden liegend oder das Altarkreuz) wobei das Kreuz in der vertikalen Dimension die Verantwortung Gott gegenüber ausdrückt, in der horizontalen gegenüber den Menschen, der gesamten Schöpfung.

Prozession und Aufstellung werden begleitet von Gesängen (z.B. Veni Sancti Spiritus, Taizé)

Fürbitten und Dankesworte: kurze Stille, freie Formulierung, Hymnen

Vater unser

Die Welt auf die wir hoffen

Vers: "wir hoffen auf einen neuen Himmel und eine neue Erde" (Lied)

Zitat: "Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung, stehen in engem Zusammenhang, sind untrennbar miteinander verbunden" (Interpretation)

Entlassung und Segen

Auszug aus der Kirche mit Kerzen und Liedern (Kerzen werden zur Erinnerung mitgenommen, bzw. weiter gegeben)

Fortsetzung ausserhalb der Kirche, im Freien oder in den kirchlichen Räumlichkeiten:
(Biobuffett, Lichtbildvortrag, Tanz ....)


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GESTEN

Weihrauchfürbittgang
"wie Weihrauch steige mein Gebet vor Dir auf, oh, Herr"

Vor dem Altar (Altären o.a. passenden Stellen im Kirchenraum) stehen 2 Personen mit je einem Gefäß mit Weihrauch (kostbare Düfte wählen!) und glühender Kohle

Die Menschen treten der Reihe nach vor diese Gefäße und legen, während ihres persönlichen, stillen Gebetes den Weihrauch in die Kohle

musikalische Begleitung des Fürbittganges, angemessen, leise

Blumenkreuz

Zeichen der Schöpfungsverantwortung

Das Kreuz ist ein Symbol unserer Verantwortung Gott, den Mitmenschen, der gesamten Schöpfung gegenüber.

Ein großes Kreuz wird vor dem Altar plaziert. Die Gläubigen kommen nach vorne, und legen dem Kreuz entlang Blumen nieder

Erklärungen des Predigers/Priesters oder der Gläubigen (einschließlich Kinder)

Bei der Entlassung nehmen die Gläubigen die Blumen auf, geben sie weiter oder tragen sie nach Hause.

Beispiele

1 Umzug mit Evangelium und Kerzen vor der Lesung
2 Danksagung für die ersten Früchte (Äpfel, Trauben etc.) und Blumen
3 Danksagung für Brot (und/oder Wein und Öl)
4 Danksagung für das Wasser: Prozession zu einem See, Fluss oder einer Quelle
5 Blume pflanzen
6 Betreuung des Friedhofs
7 Heiligenbilder in Verbindung mit der Schöpfung, Christusbild
8 Anzünden von Lichtern - Umzüge - begleitet von passenden Gebeten / Hymnen / Gesängen
9 Teilnahme von Kindern
10 Weihrauchopfer

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EMPFOHLENE LIEDER

1. Thank you God for water, soil and air (melody: Per Harling) International Ecumenical Hymn

2. Veglia sul mondo
3. 0 heavenly King - Cantate Domino
4. God gave us breath... International Ecumenical Hymn
5. This is the only World....
6. Come, Holy Spirit - Graz
7. For the healing of the Nations - Basel
8. I am your mother - Per Harling
9. Lord, bring the day to pass - Lambeth
10. Holy, holy, holy - Per Harling
11. You shall go out with joy - Graz
12. The peace of the Earth be with you - Common Ground
13. Touch the Earth lightly - Common Ground
14. God made the crystal clear waters - WCC Canberra
15. Psalm 24 - Marijke van Duin

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Kontakt und weitere Informationen: ARGE Schöpfungsverantwortung argeschoepfung@utanet.at

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