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Kostenführerschaft

Kostenführerschaft kann erreicht werden durch konsequente Kostensenkung. Durch Kostensenkung sollen Wettbewerbsvorteile aus niedrigen Produktionskosten und daraus resultierenden niedrigeren Preisen erreichet werden. Es werden bei vergleichbarer Produktqualität Produktionskosten unter jenen der Konkurrenzprodukte angestrebt [3], [2]. Kostenführerschaft bedeutet in aller Regel Massenanbieter.

Voraussetzung für Kostenführerschaft

Im Regelfall gelingt Kostenführerschaft nur dann, wenn das Unternehmen Kostenvorteile bzw. Größenvorteile nutzen kann [1]. Diese Skalierungsvorteile sieht man besonders gut beim Preisverfall elektronischer Produkte wie Handy oder PC. Ganz aktuell kann man dies bei Photovoltaik-Modulen aus China beobachten, wo die Preise gegenüber europäischen Produkten halbiert wurden. Durch die aktuelle Förderpolitik wachsen die Stückzahlen rasant und daher kommen die Größenvorteile massiv zum tragen. Weitere Beispiele sind Unternehmen, welche sich durch Marktzukauf oder Aufkauf von Konkurrenzunternehmen neben Marktbreinigung auch den Stückzahlvorteil sichern. Betriebswirtschaftlich ergibt sich dieser Kostenvorteil dadurch, dass sich bei einer größeren Produktionsmenge die indirekten Kosten wie Entwicklungskosten, Marketing usw. auf eine größere Stückzahl aufteilen [1]. Ein weiterer Kostenvorteil resultiertz aus der "Lernkurve" in der Produktion durch "kummulierte Erfahrung".

BENZ verweist in [1] darauf, dass die Kostenführerschaftsstrategie nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn das Unternehmen auf dem betrachteten Markt einen wesentlich höheren Marktanteil als der Mitbewerb besitzt (Marktführer?). Eng gekoppelt sind niedrigere Preise durch niedrigere Stückkosten bzw. höherer Umsatz/ Ertrag aufgrund höherer Kapazitäten, höherer Absatzmengen und höherer Marktanteile.

Vergleiche hierzu auch Lernkurve

Hinweis: Bei Produktstandardisierung sind die Differenzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft, sodass in diesem Falle die Produktionskosten zum alleinigen wettbewerbsentscheidenden Faktor werden.


vergleiche hierzu auch:

Prozesse allgemein

Herstellprozesse

Link zu interessantem Beitrag in www.qm-infocenter.de QZ Jahrgang 55 (2010) Heft 12 zum Them: Wo die Reise hingeht- Strategie Autoren: Schmidt W. und Vieregge R. Stichworte: Das Entwickeln und Ausschöpfen von Business-Potenzialen, Planung und Strategie und Potenziale entwickeln.


Literaturhinweise

  1. Benz, Ch.: "Qualitätsplanung Operative Umsetzung strategischer Ziele", Pocket Power, Carl Hanser Verlag München, 2008 ISBN- 978-3-446-41368-9
  2. Danzer, H.H.: "Qualitätsmanagement im Verdrängungswettbewerb" TAW-Verlag Wuppertal ISBN 3-930526-01-8 und Verlag Industrielle Organisation Zürich 1995 ISBN 3-85743-979-3
  3. Porter, M.: Wettbewerbsstrategie. 6.Aufl., Frankfurt/M, 1990 zitiert bei /201/
  4. Vollert, K.: "Grundlagen des strategischen Marketing; Komparative Konkurrenzvorteile aufbauen und erhalten", 3.Auflage, Verlag P.C.=.Bayreuth,2004 ISBN 3-936299-39-0