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Kundenforderungen sammeln
Methode der Informationsbeschaffung

wie man zu kundennahe formulierten Anforderungen kommt
Informationen sammeln
Informationen über Kundenerwartungen, -forderungen und –wünsche sammeln
Anforderungsprofil der kundengerechten Qualitätsforderungen
Sprache/ Stimme des Kunden
Momente der Wahrheit

Anforderungsprofil der kundengerechten Qualitätsforderungen

Die vorliegenden, möglicherweise zum Teil noch recht ungenauen Kundenwünsche müssen gesammelt, gegebenenfalls ergänzt bzw. vervollständigt werden. Die dann vorliegenden vervollständigten Kundenforderungen müssen noch sortiert, bewertet und auf das Wesentliche beschränkt werden. Sodann spricht man vom "Anforderungsprofil der kundengerechten Qualitätsforderungen". Nach MAURER ([2],S.109) kann man das Erarbeiten des kundennahe formulierten Anforderungsprofiles wie folgt strukturieren:

Produktdefinitionsphase

MAURER spricht im Zusammenhang mit der Erstellung des Anforderungsprofiles der kundengerecht formulierten Qualitätsforderungen von der ProduktDefinitionsphase, welche mit der Erstellung des Lasten-/Pflichtenheftes endet. Bei der Ermittlung des Anforderungsprofiles geht es um die Definition der Anforderungen an das Produkt aus der Sicht des Kunden in der Sprache des Kunden. Das Anforderungsprofil ist eine strukturierte Auflistung aller ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Wünsche, Forderungen und Erwartungen, die der Kunde an das Produkt oder die Dienstleistung stellt. Es präsentiert somit den Kriterienkatalog, anhand dessen der Kunde darüber entscheidet, ob die Qualität eines produktes seinen Vorstellungen und Erwartungen entspricht ([1], S.139).

Informationskreis

Die Informationen vom Kunden zum Unternehmen haben unter Umständen einen recht langen Weg über diverse Umwege, durch die verschiedenen Fachabteilungen und Funktionsbereiche eines Unternehmens zurückgelegt. Dies gilt insbesondere für große Unternehmen oder Konzerne. Die Betriebsgröße stellt hier den maßgeblichen Einflussfaktor dar. Je größer die Anzahl der in den Informationskreis eingebundenen Funktionsbereiche ist (Marketing, Vertrieb, Kundendienst, Konstruktion, Entwicklung, Fertigung, QualitätswWesen, um nur die wichtigsten aufzuzählen), umso größerer Bedeutung bekommt die richtige Gestaltung des innerbetrieblichen Informationsflusses. (MAURER [1] S.112 ff.).


Literaturhinweise

  1. Maurer,K.: "PRA-Produkt Risiko Analyse", Dissertation an der TU Graz 1994, Fak.f.Maschinenbau, Inst.Fertigungstechnik
  2. Maurer,K.: "PRA-Produkt Risiko Analyse- Qualität im Produkt-Design", Inst.Fertigungstechnik der TU Graz 1994