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F&E- Forschung und Entwicklung
Innovation

Foschung und Entwicklung (F&E)
Reine Grundlagenforschung
Anwendungsbezogene F&E
Markt und Innovation

Reine Grundlagenforschung

Wird im Normalfall nicht von Unternehmen sondern von staatlich/ öffentlichen Forschungsstellen betrieben. Als ein Beispiel hierfür könnte die Elementarteilchenphysik gelten. Der Weg von der reinen Grundlagenforschung bis hin zu verwertbaren Produkten ist oft steinig und unendlich lang und der Ausgang der Forschungen häufig ungewiss.. Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen: In diese Kategorie fallen beispielsweise die universitären Forschungseinrichtungen und Universitätsinstitute

Grundlagenforschung/-entwicklung/ Erfindungen

Ergebnisse aus der Grundlagenforschung (von Forschungszentren der Konzerne oder von universitären Forschungsstellen) werden übernommen und in verkaufbare Produkte weiterentwickelt. Dieser Schritt wird im vorliegenden Kapitel näher behandelt.

Anwendungsbezogene Forschung & Entwicklung

Anwendungsbezogene Grundlagenenforschung soll in überschaubaren Zeiträumen zu verwertbaren Produkten führen. Ein derzeit aktuelles Bespiel hierfür ist die 1987 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnete Hochtemperatur-Supraleitung, wobei es auch Weltkonzernen sehr schwer fällt, daraus alltagstaugliche Produkte zu entwickeln. Als besonders schwierig hat sich beispielsweise die Weiterentwicklung der extrem spröden Keramiken zu in Massenfertigungen herstellbaren Produktkomponenten (z.B. Kabel) herausgestellt. Häufig besitzen große Konzerne für Aufgaben der Grundlagenforschung meist eigene zentrale Forschungsstätten, welche organisatorisch und räumlich innerhalb des Konzerns eine Sonderstellung einnehmen. Beispiele dafür sind aus dem Bereich der Elektrotechnik/Elektronik die zentrale Forschungsstelle München Perlach innerhalb des Siemenskonzerns, Datwyl im ABB Konzern [1] oder das Sandoz- Forschungsinstitut (SFI) in Wien Liesing [2].

Langfristig hängt das Überleben einer Firma auch von der Qualität der Planungstätigkeiten der Designabteilung ab. Im Quervergleich werden Unternehmen (wie auch Volkswirtschaften) an jenen finanziellen Aufwendungen gemessen, welche für F&E (Forschung und Entwicklung) aufgebracht werden. Meist werden entsprechende Jahreszielwerte (beispielsweise als % vom Umsatz) von der Unternehmensleitung vorgegeben (z.B. in der ABB- Zeitung [1], [2] wird der Sandoz Konzern zitiert:"Für Forschung und Entwicklung werden ca. 10,3% des Umsatzes aufgewendet").

Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

In diese Kategorie fallen beispielsweise die universitären Forschungseinrichtungen und Universitätsinstitute

Markt und Innovation

Wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, so entspricht dies zu Beginn der Situation eines Herstellermarktes (kein Mitbewerb, eventuell auch noch Patentschutz). Mit der Zeit holen jedoch andere Anbieter auf, indem sie den Patentschutz zu umgehen sucheen und selbst ähnliche Produkte entwickeln. Es entsteht eine neue Marktsituation mit Mitbewerbern vergleichbar einem Käufermarkt mit Verdrängungswettbewerb.

Löst die Innovation ältere Produkte oder Technologien ab, so entsteht für die Hersteller der veralteten Produkte ein extremer Verdrängungsdruck, welchem meist nur mehr durch extreme Preisnachlässe eine Zeit begegnet werden kann. Ein bekanntes Beispiel sind die Hersteller von Filmen, welche durch das Aufkommen von Digitalbildern extrem unter Druck gekommen sind.

Vergleiche auch:
Innovationsmanagement
Produktinnovation
Technologische Innovation
Innovation in der Lehre Campus02 Graz Innovationsmanagement

google Bücher

Link zu "Organisatorische Gestaltung der frühen Phase des Innovationsprozesses" Konzeptionen, Methoden und Anwendung am Beispiel der Automobilindustrie; Beata Tatarczyk, Hrsg.D. Specht, Gabler Edition Wissenschaft; Dissertation Brandenburgische Technische Universität Cottbus, 2008 ISBN 978-3-8349-1618-1 www.gabler.de

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Literaturhinweise

  1. ABB-Forschung "Forschung am Puls der Kunden- Das ABB-Forschungszentrum Dättwil in der Schweiz", ABB-Zeitung "Frequenz" März 1995, S.14 bis 15
  2. ABB-Branche Gebäudetechnik: "ABB Installationen und Sandoz: Partnerschaft im Zeichen der Forschung", ABB Zeitung "Frequenz" März 96 S.14/15
  3. Vollert, K.: "Grundlagen des strategischen Marketing; Komparative Konkurrenzvorteile aufbauen und erhalten", 3.Auflage, Verlag P.C.=.Bayreuth,2004 ISBN 3-936299-39-0