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Prozessanalyse

Normen

 

Herstellbarkeit u. Fertigbarkeit

 

Prozess-

Entwicklung

 

Prozessanalyse:

- Prozess-FMEA

- Prozessfähigkeitsanalyse

 

Prozessoptimierung

Ziel u. Zweck ist das

  • Auffinden und Bewerten kritischer Prozessschritte, welche die Qualität wesentlich beeinflussen
  • Auffinden (festlegen) und planen der Produktions- und Montage Prozesse, welche die Qualität direkt beeinflussen
  • der Produktions- und Montage Prozesse, welche die Qualität direkt beeinflussen
  • Auffinden der speziellen Prozesse *)

    *) In der ISO 9001:1994 wurden noch die "speziellen Prozesse" vergleichbar mit den kritischen Qualitätsmerkmalen genannt.

    In der Produktionsplanungsphase ist eine Risikoabschätzung durch eine Prozess-FMEA zur präventiven Vemeidung von Risiken sehr hilfreich.

    Prozesse analysieren und auffinden der für die Produktqualität kritischen Prozessschritte und Verfahren

    Eine Prozessanalyse besteht im Wesentlichen aus der Ermittlung der prozessrelevanten Aktivitäten, die zur Erstellung des angestrebten Prozessergebnisses notwendig sind, sowie der Identifizierung der zugehörigen internen Kunden-/ Lieferantenbeziehungen. Herstellprozesse sind im Allgemeinen sehr komplex. Aus der Sicht der Produktqualität ist es ein ganz entscheidender Schritt, sich zu überlegen, welche Prozessschritte für das Endergebnis (Produkt) die wichtigsten sind. Diese Betrachtung sollte jedes Unternehmen für sein Produkt anstellen, unabhängig von der Betriebsgröße oder Branche. Je besser ein Realisierungsvorgang bekannt ist, desto besser kann beschrieben werden, wie sich bei Änderungen der Prozess- oder Herstellparameter auch die Produkteigenschaften ändern. Diese Beschreibung kann in sehr unterschiedlicher Art erfolgen:

    • als black box
    • in mathematischer Form als funktionaler Zusammenhang (multivariable Statistik) oder
    • empirisch aufgrund statistischer Versuchsplanung oder einfach
    • empirisch als Erfahrungsschatz oder
    • als Matrix (Input/Outputgrößen)

    --> Abb der Regelstrecke

    black box

    mathematischer Form als funktionaler Zusammenhang (multivariable Statistik)

    aufgrund statistischer Versuchsplanung

    empirisch als Erfahrungsschatz

    Matrix (Input/Outputgrößen)

    Die Abhängigkeiten zwischen den Produkt- und Prozessparametern können auch mittels einer Matrix dargestellt werde, wobei die Matrixelemente als Korrelationsfaktoren zu interpretieren sind. Prinzipiell kann man zwischen Prozessen unterscheiden, deren Auswirkungen auf das Endprodukt bestens bekannt sind und solchen, für welche das weniger zutrifft. Beispiele für letztere sind der Aluminiumdruckgussprozess und die meisten Halbleiterprozesse (dem Verfasser von seiner früheren Tätigkeit her bekannt). Aufgabe der Prozessanalyse ist es, diese Zusammenhänge zu untersuchen, zu beschreiben und zu quantifizieren.

    Prozessfähigkeitsanalyse, Prozessbeherrschung:

    Neben der Klärung der grundsätzlichen Prozess-Fähigkeit die Frage nach einer ausreichenden Prozess-Beherrschbarkeit zu stellen. Herstellprozesse mit ihren unterschiedlichen Technologien sind dann beherrschbar, wenn bekannt ist, welche Stellgrößen um wie viel verändert werden müssen, um einen bestimmten Merkmalswert im Ergebnis gezielt und reproduzierbar auf ein bestimmtes Ausprägungsniveou zu bringen.

    Prozess- FMEA:

    Prozesse werden am besten mit Hilfe der Prozess- FMEA analysiert. Dabei geht es darum, jene Einflussgrößen aufzuzeigen, die unerwünschte Auswirkungen auf das Ergebnis von Prozessen ausüben können. Sie ist ein sehr gutes Hilfsmittel für die prinzipielle Auslegung der Prozesse.

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    mögliche Risiken durch unzureichende Prozessanalyse


    Literaturhinweise

    1. Maurer,K.: "PRA-Produkt Risiko Analyse", Dissertation an der TU Graz 1994, Fak.f.Maschinenbau, Inst.Fertigungstechnik
    2. Maurer,K.: "PRA-Produkt Risiko Analyse- Qualität im Produkt-Design", Inst.Fertigungstechnik der TU Graz 1994
    3. Pieper, K.P.:"Prozeß-FMEA" in der Serien- und Normteileproduktion" QZ 40 (1995) 11 S.1290-1294), Carl Hanser Verlag München
    4. Abel,V.; Arndt, H.H.: "Inkonsistenzen bei der FMEA vermeiden,- Probleme bei der Risikoprioritätszahl und Wege zu deren Beseitigung", QZ 40, 1995, Heft 6, S.708 bis 711