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Prüfstatus

Systemnormen zum Prüfstatus hier

Ziel u. Zweck:
Unterscheidung zwischen geprüften und ungeprüften Produkten. Überwachung des Verifizierungsstatus; Einbau nur geprüfter und freigegebener Materialien und Stoffe. Durch eine entsprechende Kennzeichnung auf den spezifischen, begleitenden Unterlagen oder auf der Ware selbst ist sicherzustellen, dass folgende Prüfzustände klar erkennbar sind: Nicht geprüfte oder noch nicht freigegebene Produkte, geprüfte und freigegebene Produkte und fehlerhafte, deshalb gesperrte Produkte ([234], S.81).

Querverweis:
Zu beachten ist der Prüfstatus auch im Zusammenhang mit dem Punkt "Identifikation und Rückverfolgbarkeit" von Produkten sowie im Falle von "Designänderungen" und bei "Produktvarianten".

Der Prüfstatus von Produkten muss sichtbar über den gesamten Qualitätskreis erkennbar sein und auch die Prüfstelle dokumentieren ([234], S.80). Diese Kennzeichnung kann durchaus nicht körperlich am Produkt sichtbar angebracht erfolgen sondern kann auch begleitend im elektronischen Prozessbegleitungssystem (Computer Aded Manufactoring-CAM) geschehen. Dies gilt für alle Teile, Baugruppen und Geräte im Eingangs-, Zwischen- und Endprüfung, sowie in sonstigen Abteilungen (z.B.Lager). Im weiteren Sinne sind sämtliche Produkte und Dienstleistungen so zu kennzeichnen, dass die Qualitätsfähigkeit oder aber auch die Unbrauchbarkeit erkennbar ist. Unbrauchbare Teile oder Dienstleistungen sind eindeutig und nachwesilich aus dem Fertigungsprozess auszuscheiden ([234], S.81). Die Angabe des Prüfstatus beinhaltet die Kennzeichnung des Fertigungsgrades, eine klare Kennzeichnung bei unterschiedlichen Designvarianten und/oder Prüfvarianten, klare Kennzeichnung bei geänderten Prüfprogrammen usw. Gefordert wird weiters eine ausreichende Kennzeichnung der verwendeten Materialien und Stoffe. Am einfachsten erfolgt eine solche Kennzeichnung natürlich EDV-mäßig im Produktionsleitsystem oder aber mittels begleitenden Lospapieren. Der tiefere Sinn der Angabe des Prüfstatus lieget einerseits in der Vermeidung fehlerhafter Auslieferungen (z.B. ohne bestimmte Messungen) oder aber im Reklamationsfalle in einer entsprechenden späteren Rückverfolgbarkeit (vergl. auch "Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten").


Literaturhinweise