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Qualitätskreis
Produktlebenszyklus:

Lebenszyklus-Phasen eines Produktes:
Typischerweise wird das QM-System auf alle Tätigkeiten angewandt, welche die Qualität eines Produktes betreffen und es steht in Wechselbeziehung zu diesen. Es wird alle Phasen im Lebenszyklus eines Produktes sowie Prozesse enthalten, von der anfänglichen Feststellung von Markterfordernissen bis zur abschließenden Erfüllung der Forderungen. Typische Phasen sind:

[Quelle: ISO 9004-1:1994 Pkt. 5.1 "Qualitätmanagement-Elemente, Grad der Anwendung”].

Die hauptsächlichen qualitätswirksamen Tätigkeiten und die typischen Phasen des Lebenszyklus eines Produktes werden häufig in einer schematischen Darstellung dargestellt, welche Qualitätskreis genannt wird. Der Qualitätskreis selbst geht auf Prof. MASING zurück [4],[5]. Später wurde dieser Qualitäts-Kreis in die deutsche DIN-Normung [2],[3] bzw. in die internationale Normung (ISO 9000) aufgenommen. Die einzelnen Phasen des Qualitätskreises werden von verschiedenen Autoren immer wieder unterschiedlich dargestellt und interpretiert, wobei der Qualitätskreis im Laufe der Zeit Wandlungen unterworfen ist und immer wieder neuen Interpretationen angepasst werden muss(vergl. dazu auch (DANZER [51] S.38).

Qualitätskreis
...MARKT...
..Service.Marketing..
.Transport...Entwicklung.
Vertrieb.....Planung
.Administration...Beschaffung.
..Schulung.Steuerung..
...Produktion...
nach DANZER ([1] S.38)

Ein Kritikpunkt an der Darstellung des Qualitätskreises (bzw. an den zwanzig QM-Elementen) stellt immer wieder das "Nacheinander" der einzelnen Elemente dar, während die moderne betriebliche Praxis viel mehr ein "Nebeneinander" oder ein "Gleichzeitig" erfordert (Stichwort “Simultaneous Engineering” bei DANZER [1] S.33).

Organisatorische Abbildung des Produktentstehungsprozesses: Jeder dieser einzelnen Abschnitte des Qualitätskreises entspricht in den Unternehmen häufig einer oder mehreren Organisationseinheiten (zumindest bei größeren Unternehmen ist das meist der Fall). Es können die einzelnen Tätigkeiten aber auch von mehreren organisatorischen Einheiten erbracht werden. Beispielsweise sind für die Tätigkeit "Produktdesign" im Elektromaschinenbau die drei Organisationsabteilungen "Entwicklung, Berechnung und Konstruktion" üblich. Die Tätigkeit "Produktion" beispielsweise wird meist von mehreren Organisationsabteilungen wie "Fertigung, Montage, Arbeitsvorbereitung, Fertigungssteueruung und Logistik", die für die Aufrechterhaltung des Betriebes erforderliche Instandhaltung entweder durch die Fertigung selbst oder durch eine eigene Maintenance-Gruppe erbracht.

Link zu Qualitätskreis nach Masing
Link zu Modell V- Technisches Risikomanagement über den Product-Life-Cycle Schloske A., www.ipa.fgh.de IPA- Frauenhofer Institut für Produktionstechnik u. Automatisierung


Literaturhinweise

  1. Danzer, H.H.: "Qualitätsmanagement im Verdrängungswettbewerb" TAW-Verlag Wuppertal ISBN 3-930526-01-8 und Verlag Industrielle Organisation Zürich 1995 ISBN 3-85743-979-3
  2. DIN 55350 Teil 11: "Begriffe der Qualitätssicherung und Statistik, grundbegriffe der Qualitätssicherung", Mai 1987
  3. DIN 55350 Teil 12: "Begriffe der Qualitätssicherung und Statistik- Merkmalsbezogene Begriffe", September 1988
  4. Masing, W.: "....", QZ, 1970, Heft 5, S. 115 bis 116
  5. Masing, W.:"Handbuch der Qualitätssicherung", Herausgeber Prof. Masing, 2.Auflage, Carl Hanser Verlag München Wien, 1988