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Weitwurf................
Zielwurf..............
Wurfgewicht
Unter Castingsport versteht man das als Sport betriebene Ziel- und Weitwerfen mit Angelgeräten.
Seit der Jahrhunderwende gibt es den Castingsport in Europa. Ursprünglich stand nur Leistungsverbesserung
der Wurftechnik für Angler im Vordergrund. Die ersten Turniere fanden in England statt. Casting wird
heute weltweit auf allen Kontinenten als Sport betrieben.
Es gibt verschiedene Disziplinen. Weit- und zielwurfdisziplinen, sowie Fliegenbewerbe und Gewichtbewerbe.
So entsprechen die Geräte beim Gewicht-Zielwurf etwa leichten Spinnruten, beim Weitwurf sind die
Ruten wesentlich länger und härter als normale Angelruten.
Der Internationale Dachverband hat ein genaues Reglement für dioe Castingbewerbe herausgegeben, welches
weltweit von den Mitgliedsländern bei internationalen Wettkämpfen angewandt wird.l
Mitgliedsvereine des Österreichischen Castingverbandes können ihre Castingsportler an Landes- oder Staatsmeisteschaften
teilnehmen lassen. Vereine können Vereinesmeisterschaften durchführern. Bei verschiedenen Anlässen werden auch Bewerbe
für "Nichtcastingsportler" durchgeführt.
Seit dem Jahr 1966 ist der Österreichische Castingverband ordentliches Mitglied der Österreichischen Bundesspsortorganisation.
Casting ist derzeit noch keine olympische Sportart. Bei den Weltspielen der IWGA (eine Unterorganisation des IOC), der
nichtolympischen Sportarten ist der Castingsport seit 1980 ständig im Programm vertreten.
Alle 2 Jahre werden Castingweltmeisterschaften durchgeführt. Europameisterschaften finden jeweils in den Jahren dazwischen statt.
Ebenso werden reglmässig Juniorenwelt- bzw. Europameisterschaften durchgeführt.
Seit Jahren dominieren im Castingsport Tschechien und Deutschland in den Mannschaftsbewerben. Schweden, Norwegen, Polen
gehören ebenfalls zu den führenden Nationen. Österreich gewinnt in den Zielwurfbewerben regelmäßig Medaillen.
Was die Wurftechnik und der Umgang mit seinem Gerät anbelangt, ja. Speziell bei schwer erlernbaren Wurftechniken, wie zum
Beispiel beim Fliegenwurf sind die vielen Trainingsstunden selbstverständlich ein Vorteil.
Durch die rasante sportliche und materialmässige Entwicklung haben sich die Wurfstile doch etwas von der ursprünglichen Praxis entfernt.
So werden zum Beispiel beim Gewicht-Weitwurf die besten Wurfweiten nur mehr mit Anlauf oder mehreren Körperdrehungen erreicht.
Beim Zielwurf ist der Unterschied nicht so offensichtlich. Das Ziel wird jedoch wesentlich schärfer und direkter beworfen.
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