Die Vereinsgeschichte

1994
Es war im September oder Oktober 1994, es sind leider zuviele Bier seither vergangen, als eine Gruppe von Maturanten des Jahrgangs 1993 des BRG XVII, Geblergasse, sich im Kabarettlokal "Kulisse" traf.
An diesem Abend jedoch wurde nicht nur das vielgeliebte Ottakringer in die Kehlen geleert, sondern auch über Fußball diskutiert. Auch wenn nicht jeder der Kunst der Beherrschung des runden Leders kundig ist, die Liebe und die Emotion allein genügt.

Rapidler, Austrianer und Sportclubfans tun sich zusammen und heben den FC Endstation 1994 Hernals aus der Traufe! Man will sich einen Platz mieten und ein bißchen herumkicken, so die Intuition! Auch werden zu der kleinen Schar noch einige Namen genannt, die ja bei der neuen Fußballmacht mittun könnten. Auch ein Präsidium ist bald ausdiskutiert. Der Präsident ist heute einer von 4 Mitgliedern die von Anfang an dabei waren!

1995
Unser erster Platz war eine kleine Sporthalle in der Kandlgasse! Jedoch schon bald schauten sich die führenden Leute nach einer größeren Wirkungsstätte um. Sie wurden auch im Gymnasium am Schuhmeierplatz fündig. Hier sollten wir die nächsten eineinhalb Jahre der Kugel nachjagen! Als Dopingstätte nach dem dienstägigem Gekicke sollte uns ein dubioser Chinese in der Wattgasse dienen. Bei unseren Bieren dort sollte nach einigen Streitereien, neuen Spielern und dem Abgang der ersten Gründungsmitglieder auch die erste große Entscheidung des FCEH getroffen werden! Die Teilnahme an der Meisterschaft der Union Katholischer Jugend (UKJ) - heute Diözesansportgemeinschaft (DSG)! Bis dahin hatten wir gerade an 2 Hallenturnieren teilgenommen und eines selbst organisiert. Auch Dressen mußten wir zuerst von den Kalvarienberg Kickers, von denen einige Spieler konvertierten, ausborgen! Erst beim 2ten Turnier konnte unser Herr Präsident der CA blau-weiße Hosen und Leiberln entlocken! Mit unseren Vereinsfarben gelb-schwarz - wie an unserem Maskottchen "The Rat" ersichtlich, vom Bier der Firma Ottakringer - hatte das allerdings nicht viel gemeinsam.

1996
Nach einer weniger rühmlichen 1. Saison in der 4. Klasse stiegen wir als 4ter dieser Klasse jedoch trotzdem auf. Dies ist durch die vielen Mannschaftsauflösungen zu erklären. Auch die erste legendäre Endstationparty im Hernalser Jugendheim war 1996.
2 - 3 Turniere, das Ausscheiden in der 1. Runde des Cups und eine weiterhin spielerisch eher schlechte 1. Meisterschaftshälfte führten zum großen Umbruchjahr.

1997
Durch die dauernde Erfolgslosigkeit, Abfuhren in der Höhe von 12:1 und auch differierende Ansichten unter den Spielern entschlossen wir uns die Mannschaft erfolgsorientierter weiterzuführen. Es war Leistung gefragt, keiner hatte mehr das Recht auf ein Fixleiberl, bzw. überhaupt eine grundsätzliche Spielberechtigung.
Dies brachte natürlich einen Umbau der Mannschaft mit sich. Besonders unser Präsidium mit Markus Felkel, der neue Spieler, die zur Mannschaft passten, holte, und Richard Lipp, der mit der Teamgeist fördernden Idee und Ausführung des Trainingslagers und des Endstationschifahrens ein Mannschaftsgefüge förderte, sind hier besonders zu erwähnen! Jedenfalls waren nach dieser Phase nur noch 8 der 94er-Mannschaft dabei.
Wie schon erwähnt fand 1997 auch das erste legendäre Traingslager in Leithaprodersdorf statt. Seither fanden 5 dort statt, eines wurde am Klopeinersee verbracht!




Im Herbstdurchgang wurde mit der Tradition der Spielercoaches gebrochen und ein ehemaliger Spieler zum Betreuer ernannt. Mit Oswald Schwarz startete die Mannschaft auch ordentlich durch! Die goldenen Jahre des FC EH begannen! Sichtlich auch eine Folge des neu entstandenen Endstation-Sportzentrums in der Geblergasse. Auch konnten wir die Rot-Weißen Übergangsdressen endlich durch unsere Schwarz-Gelben Vereinsfarben ersetzen! Dank hiezu nocheinmal unserem Stürmer Wolfgang Schubert, der seine Beziehungen bei Sponsor "INTRA" spielen ließ!
Traurig sei erwähnt, daß in diesem Jahr ein ehemaliger Mitspieler am Golan ums Leben kam. Fassungslos konnten wir nur mit einer Trauerminute und einem Blumenkranz unser Bedauern ausdrücken.

1998
Begonnen hat das Jahr mit dem einzigen Hallenturniersieg der Endstation, bzw. mit dem ersten Endstation-Schitag in Annaberg!
Ansonsten wurde die erfolgreich begonnene Herbstmeisterschaft im Frühjahr bestätigt, und mit dem 3ten Platz der Aufstieg in die 2. Klasse geschafft! Endstationfestl, Weihnachtsfeier und 2. Trainingslager sind noch zu erwähnen. das Außergewöhnliche in diesem Jahr war aber unser Hobbyturnier am Millstättersee. Ruhmreich fuhren wir einen Sieg gegen die nicht angetretenen Italiener ein - zu mehr sollte es jedoch nicht reichen. Als Vorletzter unserer Gruppe durften wir uns schon recht bald dem Baden widmen. Unvergessen wird den Mitgefahrenen sicher die Reifenschlacht der Schwergewichte "Richie, Wolfi und Mathias" sein. Auch unser lieber Kriegler mit seinem scharfen Seewasser und der Pizza im Sandkasten holt uns allen noch ein Lächeln auf die Lippen!

1999
Mit dem ersten Schiwochenende, diesmal auf der Tauplitz, begann das letzte Jahr des 20. Jahrhunderts. Mit dem ersten Vizemeistertitel stiegen wir in die 1. Klasse auf. Im Cup gab es das alljährliche frühe Aus.
Erinnern werden wir uns aber alle an den wohl größten Erfolg in der Vereinsgeschichte - das 1:0 gegen die Reserve der Landesligamannschaft Leithaprodersdorf. Hierzu sei erwähnt, daß diese Mannschaft fast 2 Jahre lang davor unbesiegt war und 2mal Meister der Reserven der burgenländischen Landesliga war. Wir durften als Vorspiel für die "Erste" agieren.
Gerechterweise muss jedoch hinzugefügt werden, daß wir eine Torchance hatten, die Hausherren jedoch ca. 100 davon vergaben.




Trotzdem dauerte die Feier bis in die frühen Morgenstunden!!!
Schade auch, daß Mitbegründer Johannes Peyrl zum Konkurrenten O Jessas wechselte!

2000
Begonnen hat es diesmal mit dem Wochenende in Schladming, bei dem allerdings mehr Alkohol getrunken, als Schi gefahren wurde. Aber sportlich brachten wir einiges zuwege und konnten hinter dem unschlagbaren SC Renata neuerlich den Vizemeistertitel erreichen. Leider reichte es diesmal aber nicht für den Aufstieg. Trotzdem waren wir alle zufrieden, wäre uns die Unterliga ja wahrscheinlich doch eine Nummer zu groß gewesen!
JAWOHL!!! Unser erster verheirateter Spieler! Wir gratulierten unserem Alex Fodor mit seiner Angy!

Toll, der Meisterschaftsauftakt im Herbst der Saison 2000/2001! Mit lediglich 2 Niederlagen und einem Unentschieden, spielten wir wieder vorne mit. Obwohl auch dieses Jahr mit IAG Elektroinstallationen ein scheinbar unschlagbarer Meisterschaftskonkurrent den Titel einfahren dürfte!

2001
Schiwochenende war diesmal auf der Koralpe! Nach 2 Frühjahrsniederlagen trat leider unser Coach zurück. Ersatz fanden wir aber nicht! Auch hat mit Christian Kriegler ein weiteres Gründungsmitglied den Verein verlassen. Somit waren mit Präsident Markus Felkel, Kassier Markus Mayer und Matthias Paul nur noch 3 "Gründer", und mit Vizepräsident Richard Lipp und Mannschaftsfürer-Stellvertreter Mathias Püsche 2 "Mitglieder von Anfang an" dabei!
Nach einem klärenden Abend beim Chinesen in der Rosensteingasse konnten wir einige Missstände ausräumen. Neuer Coach ist unser früherer Spielertrainer Karl Poschenreithner. Doch hoffen wir alle, daß dies nur eine Übergangsphase vor seiner Rückkehr in die Kampfmannschaft darstellt.
Der Erfolg des FCEH jedoch war weiterhin mäßig. Nach 2 Remis unter Interimscoach, Präsident Felkel und einem Sieg unter Interimsinterimscoach Püsche sollten noch 3 Niederlagen und ein Sieg folgen. Trotzdem verlor der FCEH nur einen Platz in der Tabelle der Zehnerliga, und wurde 4ter. Trotzdem, durch Aufstockung der Unterliga, spielten wir die nächste Saison wieder eine Klasse höher. Privat konnten wir am 15. Juni 2001 die Hochzeit des nun schon 2ten Endstationspielers Michael Wimmer feiern.

Im Herbst dieses Jahres gewannen wir alle Cuppartien, welches uns bis ins Viertelfinale brachte, wo aber gg die Ligamannschaft "Interleopoldau" der Klassenunterschied deutlich wurde!
Zur Meisterschaft: Wir spielten nun schon in der zweithöchsten Spielklasse und so hatten wir anfangs unterschiedliche Erwartungen. Zwar rechnete wohl keiner mit einem Eintreten unserer Mannschaft in den Titelkampf, doch machten sich einige Spieler doch Sorgen jedes Wochenende mit einer ordentlichen Packung wieder heimgeschickt zu werden.
Dies war jedoch nicht der Fall. Schon der Auftakt verlief, trotz Niederlage gegen einen Titelaspiranten, recht vielversprechend. Und wir konnten von Runde zu Runde auch immer wieder unsere Punkte sammeln. Zwar wären wir wahrscheinlich stärker gewesen, hätte 1er-Goalie Mayer nicht 3mal gefehlt, bzw. wäre Coach Poschenreithner öfter anwesend gewesen, jedoch ohne unseren neuen Stürmerstar Neufingerl hätten wir nur ein Drittel unserer Tore erzielt.
Gegen Ende des Herbstdurchganges verflaute sowieso die Anfangseuphorie etwas - unsere alten disziplinären Probleme tauchten wieder auf. So überwinterten wir punktegleich mit dem 5ten auf dem 6ten Platz. Wird nach oben maximal der 3te Platz möglich sein, so sind wir dem Abstieg noch lange nicht entronnen.

2002
Abseits des sportlichen Bereiches hat sich Anfang 2002 einiges getan. So wurde der Startschuss für eine Umwandlung der "Sektion FC Endstation Hernals" in einen eigenen, polizeilich gemeldeten Verein gegeben. Die Sitzung und Abstimmung fand am 22. Februar 2002 statt. Dieser Schritt wurde notwendig, weil die DSG ja in den WFV eingegliedert wurde und die DSG-Leute nicht Obmänner bzw. und Schriftführer von 80 Vereinen sein wollten. Ausserdem würde, sollten wir doch einmal Sponsoren finden, uns bzw. den Sponsoren, diese Umwandlung steuerlich zugute kommen. Gewählt wurden an diesem Abend: Obmann: Markus Felkel, Obmann-Stv.: Richard Lipp, Schriftführer: Mathias Püsche, Schriftführer-Stv.: Markus Rattenböck, Kassier: Matthias Paul, Kassier-Stv.: Wolfgang Schubert. Dank an Markus Mayer, der jahrelang die Finanzen leitete. Ausserdem hat unser Verein natürlich die rechtlich vorgeschriebenen Revisoren und Wahlmänner gewählt.


Natürlich war wieder ein Großteil der Mannschaft auf Schiwochenende - ein herzlicher Dank unserem alljährlichen Organisator Vize Lipp!
Besonders sind natürlich die 2 Homepages zu erwähnen.
Ist die Homepage von unserem 7er "Speckham" toll aufgebaut, mit viel Angebot und fast immer aktuell, so beschränkt sich meine hp auf Informationen für die Mitglieder des Vereins und ist somit die offizielle Vereins-"zeitung" mit allen Mitteilungen und Kundtuungen.
Sportlich war der Frühjahr wohl die beste Leistung in der ganzen Endstationgeschichte. So konnten wir insgesamt 6 Siege einfahren (auch gg den Titelaspiranten IAG Elektroinstallationen - und das mit Püsche im Tor), erreichten ein Unentschieden und mussten nur 2 Niederlagen hinnehmen. Dies reichte dann in der Endtabelle zum 3ten Gesamtrang - eine tolle Leistung meine Herren!!!
Auch im Cup, welchen wir nach Abstimmung nun doch wieder spielten, kamen wir durch ein 2:2 und ein 5:1 weiter. Laut Auslosung könnte sich ein Viertelfinale wieder ausgehen - jedoch bin ich nach einigen Cupspielverweigerungen nicht so sicher.
Ein sportlicher, später leider auch medizinischer Fall sollte jedoch aber noch erwähnt bleiben: Die Entdeckung von Stürmerstar Thomas Figl! Als Deckel bzw. Vorstopper eigentlich nicht wegzudenken, probierte Coach Poschenreithner


den 1,96m grossen Lackel als Mittelstürmer aus. Prompt schoss er in 2 Matches 8 Tore und wäre wohl im Endstationangriff nicht mehr wegzudenken, wenn nicht im letzten Meisterschaftsspiel ein Foul der immer überhart agierenden Salmannsdorfer zu einer schweren Verletzung geführt hätte. Thomas stürzte unglücklich und brach sich dabei das Schlüsselbein!
Ein Endstationsfest im Pfarrheim und die Mitgliederversammlung zur nächsten Saison rundeten den Frühjahr 2002 ab!

Nach einjähriger Pause sollten wir dieses Jahr wieder nach Leithprodersdorf auf Trainingslager fahren. Und ich möchte es durchaus als Erfolg werten. Die Stimmung war gut, der Alkohol sowieso und das Kicken machte auch viel Spaß! Ausserdem luden wir dieses Jahr den FC Bastille zum Testmatch ein! Die Stimmung war gut und wurde nur von diversen Ausfällen getrübt, sodaß wir auf einen Legionär (Finki) und den neuen 2-Goalie zurückgreifen mussten. Was für ein grausamer Herbst sollte nun folgen!!! Erstens hatten wir zu Beginn gleich einmal eine extrem lange Verletztenliste zu vermelden, die im Laufe sogar noch länger wurde. Zweitens mussten wir neben den üblichen Urlauben auch noch Spieler durch Sperren (Undiszipliniertheiten) vorgeben. Und drittens wurde aufgrund von Missverständnissen und Intoleranz (mehr möchte ich da gar nicht ausführen) unser mühsam gesuchter 2er-Goalie wieder rausgeekelt. Weiters gab Ernstl seinen Rücktritt aus der Mannschaft bekannt - wir danken ihm, und hoffen, ihn in Zukunft so ab und zu bei uns begrüssen zu dürfen! Sportlich ergab sich somit der vorletzte Tabellenplatz, der in der Endabrechnung den Abstieg bedeuten könnte.
Die Endstation war somit wieder an einer Weggabelung angelangt und musste sich entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wird und wer diesen Weg mitgeht!

2003
Wieder einmal begann die Saison mit dem Endstation-Skiwochenende, welches diesmal von Adrian Zowak organisiert wurde. Trauriger Grund war, daß sich Richard Lipp entschieden hatte die Endstation zu verlassen. Wie bei den 10 kleinen Negerlein sind jetzt nurmehr 4 Mitglieder seit 1994 dabei - ich glaube aber, daß diese dem FCEH treu bis in den Tod bleiben.
Bei der Hauptversammlung wurde als neuer Obmann-Stv. Thomas Figl in den Vorstand gewählt. Ausserdem wurden wiedereinmal alle Missverständnisse ausgeräumt und eine gesunde Basis für den Frühjahr geschaffen.
Es begann auch sehr vielversprechend und wir konnten uns vom Tabellenende absetzen und auf Rang 6 vorstossen. Erst in den letzten Spielen wurde es wieder knapp und wir wurden 7ter mit einem Punkt Vorsprung auf den abstiegbringenden 9ten Platz.

Privat war der Frühjahr 2003 wohl der aufregendste der Klubgeschichte, speziell des Vorstands. Sowohl Wolfgang Schubert, als auch Mathias Püsche gaben ihrer jeweiligen Barbara das Ja-Wort.

Das diesjährige Trainingslager fand wieder in Leithaprodersdorf statt und war, so hörte ich wieder ein Erfolg. Mir war es leider zum ersten Mal nicht vergönnt teilnehmen zu dürfen, musste ich doch mit meiner Frau auf Barbedos verweilen.
Ansonsten gab es im Sommer noch ein diskutiertes "Probe"-Training, bei dem es mehr um Kennenlernen ging, als um die technischen Qualitäten einen Ball zu treten. Es kamen 3 Personen - und 2 sollten den Sprung zur Endstation wagen. Auch wenn die offizielle Aufnahme erst im Februar 2004 bei der HV erfolgt, haben wir Christian Sladky und Stefan Leopold schon jetzt sehr gut integriert.
Das erfreulichste war jedoch, daß es uns endlich gelang neue Dressen aufzustellen. Auf Forcieren von Michi Wimmer machten sich Thomas Figl zu seinem Lieferanten Manfred Schuh, bzw. Markus Mayer und Mathias Püsche zu unserem Stammlokal Guang Zhou auf und erbettelten ein jeweiliges Budget. Michi Wimmer, Andi Fekete und Adrian Zowak suchten dann die Dressen aus und nach einiger Diskussion fixieren Michi Wimmer und Mathias Püsche den Deal bei Sport Riss. Durch Michi Wimmers Kontakt erhielten wir einen wirklichen Traumpreis. DANKE an alle - wir werden die Dressen geniessen.

Das Meisterschaftsjahr 03/04 begann dann entgegen sämtlicher vorangegangener Herbste sehr gut und wir konnten insgesamt eine ausgeglichene Bilanz legen. Mit jeweils 4 Siegen und Niederlagen, bzw. 1 Remis liegen wir genau im Mittelfeld - somit, wie ich meine, genau dort wo wir hingehören.
Leider hatten wir einiges Verletzungspech; Thomas Figl brach sich das 2te Schlüsselbein (spielt aber trotz gegenteiliger Voraussage doch weiter) und Matthias Marchart hatte seine traditionellen Knöchelprobleme (er hört leider mit dem Meisterschaftsbetrieb auf - bleibt aber im Verein). Auch unser hervorragender Neuzugang Stefan Leopold kam unter einen Stoppel und brach sich die Zehe. Zu schlechter Letzt wurden die Problemchen von Coach Poschenreithner auch noch mehr, weshalb er nur noch in Notfällen die Dress überstreifen wird.

Ende November spielten wir wiedereinmal in der Halle - Athletic Kalksburg hatte uns geladen. Mit Gastspieler Slezak zur Seite war es auch dann sehr vergnüglich, da er und Michi Wimmer uns bis ins Finale schossen, wo wir knapp unterlagen.

2004
Unser Jubiläumsjahr begann in der Meisterschaft wieder sehr vergnüglich und wir konnten uns nach einem kurzen Durchhänger zur Mitte der Saison im Tabellenmittelfeld einzementieren. Seltsam war nur, daß Titelaspirant ASPA uns zum Essen einladen wollte, sollten wir der Konkurrenz Punkte abknöpfen, dann selber den Titel aber herschenkte. Die Endstation konnte nämlich sowohl gegen Leberberg, als auch gegen Neulandschule einen Punkt einfahren, während ein Spieler der ASPA einen Spielabbruch (mit Strafverifikation) bei 4:0 für ASPA provozierte, weil er nicht ausgetauscht werden wollte.
Der Cup wurde leider wiedereinmal zum Desaster, weil sich Spieler zwar meldeten, jedoch dann nicht kamen (kommen konnten), womit wir in der Hinrunde nur zu neunt waren. Um die Rückrunde gab es dann eine große Streiterei; da wieder nur 9 Mann am Platz gestanden wären, wurde w.o. gegeben.

Da Coach Poschenreithner aufgrund privater Probleme überlegte sein Amt zur Verfügung zu stellen, wurde ein Trainerteam unter Hilfenahme eines Mediators gebildet (DANKE TOOOOMMM). Sollte also Karl P. nicht mehr das Coachen übernehmen, stehen ab sofort Präsident Felkel, Kassier Paul und dessen Stv. Schubert abwechselnd an der Linie.

Durch den Feiertag diesmal nur 3 Tage lang, bereiteten wir uns Mitte August wieder auf die Meisterschaft in Leithaprodersdorf vor. Kapitän Fekete gab sich bei Meisterschaftsspiel des SVL die Ehre und führte den Ehrenankick durch und Samstags gabs ein Freundschaftsspiel innerhalb der Mannschaft. Am Abend fuhren wir nach Mattersburg und sahen einen überlegenen SVM gegen den Meister GAK verlieren, danach war wieder einmal Loretto angesagt.

Am 28.August war es dann soweit. 5 Mannschaften folgten unserer Einladung mit uns unseren 10 Geburtstag zu feiern. Lediglich die Sox kamen trotz Zusage einfach nicht. Eurolines, Billroth, O'Jessas, Vorwärts Wien und die Kalvarienberg Kickers pilgerten jedoch an diesem wunderschönen Spätsommertag auf die Marswiese. Die Endstation konnte sich auch den 2ten Platz hinter einer durch Wiener-Liga-Kicker Slezak verstärkten Billroth sichern, das All-Star-Team des FCEH wurde hinter den durch 3 Endstationkicker verstärkten Kalvarienberg Kickers 4ter. Am Abend gab's dann ein Festl im TÜWI, das für manche etwas zu flüssig wurde. Ich glaube aber es war doch gelungen. Auch wurde unser Präsident, der den Verein durch die ganzen 10 Jahre leitete geehrt und ihm der Titel Mr.-10-Jahre-Endstation verliehen.

Mit viel Freude sehen wir auf jeden Fall der Saison 04/05 entgegen, brachte doch die Auslosung bezwingbare Gegner, sodaß wir unter Umständen diesmal oben mitspielen könnten.