Dekonstruktion Roman

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Der Doppelbegriff "Dekonstruktion" "Roman" versucht eine besondere Variante innerhalb des Genre "Postmoderner Roman" zu beschreiben. Die Kunstform "Roman" hat viele Definitionsversuche erlebt. Eine der brauchbarsten Definitionen ist die von Georg Lukacs, der Roman sei eine künstlerische Form der Wirklichkeitserfassung mit der Absicht "die Totalität der gesellschaftlichen Objekte" zu begreifen und einzubegreifen. Der Begriff "Dekonstruktion" meint zuallererst die mikrologisch präzise Analyse von etwas und die durch diesen Analyseprozeß geschaffene Erkenntnis "gleichzeitig"(!) in eine neue Wirklichkeitsform zu transformieren, - in unserem Fall eben in eine neue Form des Roman. "Dekonstruktion Roman" dekonstruiert (was auch heißt: "analysiert") also die Realität und besonders auch die Realität "Roman" und transformiert sich nach dem "Aufschub" Analyse durch den Abstand "Differenz" (z.B. verursacht durch die "Verschiebung" in der Zeit) in eine neue Formation der "Verdichtung" (vgl. Derridas "Begriff" Differänz. Die "Totalität der gesellschaftlichen Objekte" inclusive die Realität "Roman" immer wieder neu und mit neuem und erneuertem Wissen analysiert und bis aufs Äußerste "verdichtet", das ist die Formel der Dekonstruktion des Dekonstruktionsroman. Die Dekonstruktion der von Sekunde zu Sekunde sich verändernden Realität ist auch die Veränderung der Realität Roman (incl. der Realität "Literatur" oder etwa auch der Frage "Was ist Literatur?" oder auch der Frage "Was ist Realität?"). Diese "Verschiebung" und neuerliche "Verdichtung" ergibt die neue Kunstform "Roman" bzw "Dekonstruktion Roman" bzw "Dekonstruktionsroman".

Einige "auffällige" literarische Ereignisse dieser Kunstform "Dekonstruktionsroman" sind:

Hans Wollschläger: "Herzgewächse oder der Fall Adams", 1983. Raymond Federman: "Take It Or Leave It", 1976. Jacques Derrida: "Glas", 1981. Jacques Derrida: "Die Postkarte", 1987. Oswald Wiener: "Die Verbesserung von Mitteleuropa, Roman", 1985. Gerhard Anna Concic-Kaucic: "/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns", 1993, 1995, 1996, 2002. Marija Sumnina: "Das K.-Monument", 1999.

Diskussion Dekonstruktion Roman (erledigt, gelöscht)

Will uns der Autor veräppeln? Das "dekonstruierte" Lemma und der über mässige Ge-Brauch von Anführungs"zeichen" lassen mich das vermuten. Und für "Dekonstruktionsroman" liefert Google nur gerade einen Treffer; etwas wenig für eine Literaturgattung. --Zumbo 14:26, 1. Dez 2004 (CET)

Mir, der Autorin, scheint eher, Ihr wollt mich veräppeln! Kaum jemand von Euch hat von der Sache auch nur einen Dunst von Ahnung und stimmt unwissend für die Löschung. Das nenn ich eine schöne Bescherung. Ist das statutengemäß? Ich denke nicht. Es wimmelt nur so von Beleidigungen und es kommen nur Formalargumente oder Meinungsrülpser ohne argumentative Grundlage. Ich bin gegen die "Letztmaßnahme" Löschung. D. Sontag, 23:50Uhr, 13. Dezember;

löschen Schließe mich der Argumentation an. --Suricata 14:53, 1. Dez 2004 (CET)

"löschen" (Aber für die "mikrologisch präzise Analyse" gibt's einen Bonuspunkt. Endlich ein Begriff der besser klingt als "Erbsenzählerei".) --Zinnmann d 15:02, 1. Dez 2004 (CET)

behalten Dekonstruktionsroman != Dekonstruktion Roman. Der Eintrag ist zwar kurz, aber nicht unsinnig und zudem ausbaufähig. --Meep 22:22, 1. Dez 2004 (CET)

Der Doppelbegriff mag zwar wenig gebräuchlich erscheinen, wird aber in der neueren Fachliteratur durchaus gebraucht. Ein junges Phänomen wie der "Dekonstruktionsroman" (dieser Begriff verweist ja auf "Dekonstruktion Roman") schafft auch neue Wörter und Begriffe. Der Doppelbegriff soll auch deutlich machen, daß es sich hiebei nicht wieder bloß um eine Variante von "Roman" handelt, sondern zwar "auch" um die Kunstform "Roman", aber mehr als um diese, eben um die "Formation" "Dekonstruktion" des Roman, handelt. Der "Dekonstruktionsroman" ist Roman und seine eigene Dekonstruktion. Ein online-Lexikon hat und eröffnet die Chance immer "up to date" zu sein und sollte diese nicht durch "Löschung" vergeben. P.S.: Das Wort "Dekonstruktion" war vor 20 Jahren auch nicht gebräuchlich, heute steht es im Duden. Sollen wir solange warten? Domenica Sontag (literary scholar, private secretary, London, Wien) 1. Dez. 2004, 23:48 P.S. vgl.z.B.: http://www.freitag.de/2004/42/04420901.php "...Peter Esterházy erwies sich hier auch als politische Integrationsfigur. Vom Dekonstruktionsroman zu Harmonia Caelestis - die Titel sprechen für sich, sie sind des Sprachkünstlers Programm."...

Im Artikel steht drin, dass es das gleiche ist. Dekonstruktionsroman ist eine Deutsche Wortbildung und Dekonstruktion Roman ist sprachlicher Firlefanz wie Küche Tisch. --Suricata 10:42, 2. Dez 2004 (CET)

 

Schau euch mal bitte die Beitraege von von dem Benutzer 80.108.22.204 an.

http://de.wikipedia.org/w/wiki.phtml?title=Spezial:Contributions&target=80.108.22.204

Ich haette da gerne mal Aufklaerung ob das alles seine Richtigkeit hat? Ich hab keine Ahnung von dem Zeugs. - --Matthy 16:23, 1. Dez 2004 (CET)

oh-jeh!! Da verwendet aber jemand viel Energie. Stichprobenartig habe ich mal in ein paar Beiträge rein geschaut (einiges ist auch schon revertiert worden). Manches hat seine Richtigkeit, anderes nicht - und meist ist beides zu einem untrennbaren Gemenge verquirlt ... --Rax 22:51, 1. Dez 2004 (CET)

In dem Link den Matthy oben gepostet hat ist Sinn hier und da mit Unsinn verquirlt, vor allem aber einiger Sinn in sinnlose Zusammenhänge gestellt (auch eine Art von "Dekonstruktion, gewissermaßen, aber kein Lexikonartikel). Zum Beispiel steht da (um zu erklären, warum das Lemma über das wir diskutieren Sinn macht): " Eine der brauchbarsten Definitionen ist die von Georg Lukacs, der Roman sei eine künstlerische Form der Wirklichkeitserfassung mit der Absicht "die Totalität der gesellschaftlichen Objekte" zu begreifen und einzubegreifen." Ja, das stimmt. Nur es hat weder mit dem Lemma noch mit den darauf folgenden Behauptungen irgendeinen Zusammenhang. Der selbe Nutzer 80.108.22.204 hat auch u.a den (zur Untermauerung der These angeführten) Artikel Gerhard Anna Concic-Kaucic angelegt. Zu diesem Lemma ist ein Artikel OK - es gibt eine Reihe von Veröffentlichungen etc. - (obwohl ich das - am Rande bemerkt -, worum es geht gräßlich finde, aber das darf hier keine Rolle spielen). Auch dieser Artikel sollte aber stark überarbeitet werden, da künstlerischer Methoden der genannten Person (was immer man von ihnen hält) zwar beschrieben werden sollten, nicht aber in die sprachliche Ausgestaltung des Artikels Eingang finden dürfen (Beispiel: "... lebt als SCHRIFTsteller in Wien"). Die Person kann sich gerne selbst SCHRIFTsteller nennen, das heißt aber nicht, dass wir das hier deswegen auch so schreiben. -- Aber zurück zu diesem Artikel: Es handelt sich um verschwurbelte Privattheorien, deren Relevanz vor allem durch von dem selben Benutzer angelegten Artikeln belegt werden sollen. Der Artikel sollte in dieser Form entweder grundlegend überarbeitet werden (und das betrifft auch das Lemma selbst) oder gelöscht werden, bis ein besseres Lemma gefunden ist. - Über Dekonstruktion und moderne Literaturtheorie sind Artikel ohne Frage notwendig (und der wiederum vom selben Nutzer etwas geänderte Artikel Dekonstruktivismus (Literatur) - ein Stummel - ist da ganz und gar untauglich). In dieser Form ist es nicht zu wenig oder teils falsch. Es ist grober Unfug. löschen Benutzer:Albrecht_Conz (Benutzer-Namen nachgetragen, Kerbel 10:07, 2. Dez 2004 (CET))

löschen: der Autor verwechselt die Beschreibung des Dekonstruktivismus mit der Anwendung der Dekonstruktion auf einen Artikel ;) (in zudem inhaltlich fragwürdiger Weise und in essayistischem Stil dargeboten) ... da aber der o.g. Artikel Dekonstruktion (Literatur) noch der Bearbeitung bedürfte, könnte man diesen dem user vielleicht zur "nüchternen" Bearbeitung anbieten ... Grüße, yorg 09:59, 2. Dez 2004 (CET)

Löschen. Argumente wurden bereits genannt. --Unscheinbar 13:12, 2. Dez 2004 (CET)

gelöscht --finanzer 18:35, 12. Dez 2004 (CET)
 

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