Gerhard Anna Concic-Kaucic

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Version vom 21:40, 27. Nov 2004

Geboren wurden Gerhard Anna Concic-Kaucic im Jahr 1959 in Kufstein Tirol (Österreich).

GACK studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg (Prof. Truchlar, G.u. S. Schmid), Wien, Paris und New Haven (Yale University), wo GACK Vorlesungen bei Geoffrey Hartman, Harold Bloom, Lyotard und vor allem Jacques Derrida besuchte.

Die Promotion zum Dr.phil. erfolgte 1986 an der Universität Salzburg. In den folgenden Jahren folgten ausgedehnte Reisen, meist zu Fuß oder mit einem Fahrrad unter anderem nach Spanien, Frankreich, Italien, Polen und Deutschland sowie auch nach und in Japan. GACK lesen mehr als zwanzig Sprachen. Diese Kenntnisse haben in ihrem dekonstruktivistischen Roman/Großtext Semeion Aoristicon I - VII Eingang gefunden. GACK lebt als SCHRIFTsteller in Wien.

Die erste große Textarbeit war die Dekonstruktion von Hans Wollschlägers Roman Herzgewächse und Jacques Derridas Textarbeit/Roman Glas sowie Roland Barthes Textarbeit S/Z.

Gerhard Anna Concic-Kaucic gründeten 1989 die grammatologische Zeitschrift Die Grüne F Abyss, eine Zeitschrift für grüne Kultur und Politik. Eine ZS, die den derridaschen Begriffen Schrift, Spur, Ereignis und Differänz/differance geschuldet war.

1989 gründeten sie eine der ersten Philosophischen Praxen im deutschsprachigen Raum. Es handelte sich um die erste grammatologische Philosophische Praxis der westlichen Welt.

Seit den 80ern arbeitet GACK an der siebenbändigen Textarbeit/Roman/Gedicht Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns. Band 4 erschien 2002 im Passagen Verlag.

Werk

Beeinflußt von Ferdinand de Saussure, Freud, Lacan, Greimas, und besonders von Mallarme, James Joyce, Arno Schmidt, Hans Wollschläger, Oswald Wiener, Roland Barthes und Jacques Derrida entwickelten Gerhard Anna Concic-Kaucic eine neue Sprache, Form und Verständnis des Romans und des Dichtens. Der Text baut vor allem auf Derridas Begriff der differance/Differänz auf und speist sein poietisches/poetisches Verfahren aus dem Denken der Geschlechterdifferenz oder dem Krieg der Geschlechter. Jedes Wort, jede Silbe, jeder Buchstabe fast, wird zu einem Bündel an Verweisen auf andere Kontexte. Jedes Wort ist wie ein Link, der auf jeweils andere Links verweist. Diese neue Form des Romans schwebte schon Mallarme vor in seinem Text Der Würfelwurf (Un Coups de Des). Bei GACK handelt es sich um eine Linkologie als neue Form des literarischen Schreibens. Der linkologische oder linkographische RO man.

Werke

  • Enzyklamoese. "Grammatotechne als Grammatologie der Herzgewächse oder von der Inkommunikabilität"; 1987
  • Die Grüne F Abyss. Grammatologie-ZS für Grüne Kultur/Politik, Wien (Passagen) 1989 ff.
  • Paradies verloren und was heißt hier mit Telqueleuropa; Wien (Passagen) 1991
  • /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ I oder zur Autobiographie Sem Schauns; Wien (Passagen) 1995 (Dekonstruktion Religion, Mythologie)
  • /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ II oder zur Autobiographie Sem Schauns; Wien (Passagen) 1993 (Dekonstruktion zu Finnegans Wake)
  • /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ III oder zur Autobiographie Sem Schauns; Wien (Passagen) 1996 (Tel Quel, Wiener Gruppe)
  • /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ IV oder zur Autobiographie Sem Schauns, Wien (Passagen) 2002 (Geschlechterdifferenz, sex/gender)

Literatur

  • Kürschners Deutscher Literatur-Kalender; München (Saur) 1998ff
  • Christa Binder, Literatur macht Schule; ein Autorenhandbuch; Wien 1995 (ISBN 3901052224)
  • Gerda Elisabeth Moser, Subjekt und Sprache, Theorien der Postmoderne und österreichische Gegenwartsliteratur; in: Weimarer Beiträge 3/42/1996, 379-398

Quellen

  • Telefonat mit dem Autor (Anfang Nov. 2004),
  • Homepage des Autor,
  • Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 1998ff.
  • Die Grüne F Abyss (Nr. 1-33, Wien 1989-1998)
  • Gerhard Anna Concic-Kaucic über James Joyce, - in: Textwechsel, hg. Von A. Puff-Trojan u. H.G. Ganglbauer, Wien 1992 (Sonderzahl - Verlag)

Weblinks

Diskussion Gerhard Anna Concic-Kaucic (erledigt;wurde gelöscht)

Mir sind gerade die Beiträge des anonymen Benutzers 80.108.22.204 aufgefallen. Irgendwie scheint er eine Obsession mit Gerhard Anna Concic-Kaucic zu haben. Fast bin ich geneigt zu glauben, dass der Benutzer mit Herrn Concic-Kaucic identisch ist und seine vermeintliche Bedeutung hier zu boosten versucht. google liefert zur Person insgesamt nur 100 Suchergebnisse (von denen wiederum mittlerweile die meisten auf die deutsche und englische wiki..., zum Vergleich: selbst Ror Wolf schafft 14.000) . Er scheint seit einiger Zeit ein Werk namens /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ zu verfassen, das mir allerdings (bei allem Verständnis für postmodernen Obskurantismus) doch eher sehr unbedeutend und unbeachtet erscheint. Am Artikel Gerhard Anna Concic-Kaucic habe ich trotzdem ich Selbstdarstellung vermute so viel formal nicht auszusetzen, aber die Unverfrorenheit, mit der seine Weisheiten in möglichst viele Artikel verlinkt wurden ([1] (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Whatlinkshere&target=Gerhard_Anna_Concic-Kaucic)) stößt mir sehr unangenehm auf, verzerrt den tatsächlichen Stellenwert von C-K und macht so einige Artikel unglaubwürdig und unbrauchbar. In Artikeln wie Religion, Literatur der USA, Finnegans Wake, Voodoo oder Garten Eden hat er nun wirklich nichts zu suchen, und auch den Querverweis von Deutsche Literatur müsste er sich m.E. erstmal verdienen. Und auch auch in der englischen Wiki wurde Herr Caucic in mehreren Artikeln Elfriede Jelinek, Vladimir Nabokov und Jacques Derrida auf Augenhöhe zur Seite gestellt [2] (http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Special:Contributions&target=80.108.22.204), ich habe die Kollegen dort mal benachrichtigt. Bin für löschen wg. Größenwahn. Wie seht ihr das alles?--Janneman 03:57, 26. Dez 2004 (CET) Nachtrag:siehe auch [3] (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/1._Dezember_2004#Dekonstruktion_Roman_.28erledigt.2C_gel.C3.B6scht.29) aus derselben Feder.--Janneman 04:06, 26. Dez 2004 (CET)

Löschen oder zumindest "entlinken", will heißen: Links aus anderen Artikeln kritisch überprüfen. --Markus Schweiß, + 10:36, 26. Dez 2004 (CET)

Löschen Habe den meisten Spam entfernt. --ST 15:53, 26. Dez 2004 (CET)

löschen --Insasse 16:55, 26. Dez 2004 (CET)

Eine Löschung sollte stets sachliche Gründe haben. Das ärgerliche Verhalten ("Größenwahn") das Artikelautors zählt dazu nicht. Behalten. -- Toolittle 19:06, 26. Dez 2004 (CET)

Die Argumente von Janneman überzeugen mich, dass dieser Artikel zu löschen ist. Die sachlichen Gründe sind: Der Inhalt eines Artikels muss aus einer zuverlässlichen, wenn möglich neutralen Quelle kommen. Ein Größenwahnsinniger Autor zählt meiner Meinung (ich weiss es gibt Benutzer die sind anderer Meinung ) nicht als eine zuverlässliche Quelle. Somit ist der Inhalt des Artikels unzuverlässig.

Dieser Artikel kann man ohne schlechten Gewissens wie schon gesagt löschen . --Putzfrau 14:15, 27. Dez 2004 (CET)

Immerhin ist der Mann nach eigener Aussage "zu Fuß oder per Rad" bis nach Japan gekommen - wenn das keine enzyklopädiereife Leistung ist! Laut Amazon sind 1998 im passagen-Verlag (mindestens) 2 Teile des magnum opusculum SEMEION AORISTICON erschienen. Deshalb prinzipiell für Artikel behalten, aber die kontaminierten anderen Artikel desinfizieren. Gruß --Idler 20:33, 27. Dez 2004 (CET)

Eure Äußerungen strotzen vor Arroganz und Inkompetenz! Ihr solltet die Diskussion zum Artikel "Wiener Postmoderne" genau lesen und nicht insinuieren. Behalten Domenica Sontag, 30. Dez. 2004, 21:28 Uhr Behalten Behalten

Sehr geehrte Frau Sontag, irgendwie scheint ihnen bei der Apotheose des Gerhard Anna Concic-Kaukic das rechte Maß abhanden gekommen zu sein. Und es zeugt wirklich nicht von Einsicht, dass sie den eben erst entfernten Spam nun unverändert wieder einstellen. bitte lassen Sie es bleiben.--Janneman 19:48, 31. Dez 2004 (CET)

Sg. Herr Janneman, ich würde Sie bitten, Ihre Eingriffe, die auf reiner Unwissenheit und sogar Frivolität und Willkür beruhen, bleiben zu lassen. Concic-Kaucic habe ich dort verlinkt, wo es aufgrund der literarisch-wissenschaftlich-dekonstruktiven Kunst des Autors und seiner Texte angebracht und zwingend notwendig ist. Der Autor ist der aus meiner Sicht wichtigste Autor der Postmoderne und arbeitet seit 25 Jahren zurückgezogen an seinem hochkomplexen (und in Wien in den 80ern und 90ern viel diskutierten Riesenwerk) Text-Kunst-Werk. Die Geschichte wird meine Anschauung bestätigen. Lesen Sie in den Weimarer Beiträgen nach (Aufsatz v. G. E. Moser zur Österreichischen Literatur und Postmoderne), lesen Sie in der grammatologischen Zeitschrift "Die Grüne F Abyss" nach, etc. Glauben Sie im Ernst, ein Verleger wie der Intellektuelle und Philosoph Peter Engelmann (Passagen Verlag) würde einen Autor verlegen (mit so viel Aufwand! 7 Bände!), von dem er nicht bis ins Innerste überzeugt wäre ?! Also lassen Sie es gut sein. Ich werde Ihre Eingriffe nicht hinnehmen. Der Autor ist absolut unverzichtbar und unantastbar. Ich werde meine ganze Kompetenz einbringen; wenn nötig, werde ich dafür sorgen, daß die ganze Sache (incl. Ihrer ausgewiesenen Inkompetenz und etwas pubertärer Verhaltensweise auch anderweitig veröffentlicht werden wird. Also, die Waffen nieder. Domenica Sontag, 31. Dez. 2004, 20:58

Hochwürden,

1)"Ihr solltet die Diskussion zum Artikel "Wiener Postmoderne" genau lesen". Gesagt, getan. Dort entdecke ich dann aussagen wie "die Keule der "Neutralität" läßt sich immer anbringen, wenn einem etwas nicht paßt; das ist keine Argumentation, das ist eine bloße Behauptung aus Mangel an Wissen, das ist unakzeptabel!" oder "Der Gegensatz, der häufig von Nutzern geltend gemacht wird: "essayistisch" versus "lexikalisch", ist inakzeptabel, weil nicht begründbar". Vieleicht sind Sie dann einfach auf der falschen Baustelle hier. An anderer Stelle zeigen Sie sich ja geradezu einsichtig: "Man sollte nicht an den Faktizitäten vorbeiargumentieren". Und dass Sie sich dann noch erfrechen, Drohungen gegen User hier auszusprechen...fein ist das nicht.

2) "Der Autor ist der aus meiner Sicht wichtigste Autor der Postmoderne". Das ist nicht zu verkennen. Aber wie Sie schon ganz richtig formulieren, handelt es sich dabei um Ihre Sicht, und offenkundig handelt es sich hierbei mitnichten um eine allseits geteilte.

3) "dort verlinkt, wo es (...)zwingend notwendig ist". Also z.B. im Artikel Religion, in dem Sie C-K mit dem Sinnspruch "Religion ist Semeion" einzupflegen für zwingend notwendig hielten? Apodiktisch will mir dieser orphische Rülpser nicht erscheinen. Grützwurst ist doch gewiss auch Semeion?

4) "in Wien in den 80ern und 90ern viel diskutierten Riesenwerk": na wenn das so ist, schreiben Sie es doch bitte ebenso in den Artikel und weisen auf die regionale und überholte Bedeutung des Werks hin. In der Literatur der USA hat es zumindest nichts zu suchen, auch nicht in der englischen Wikipedia.

5) "Die Geschichte wird meine Anschauung bestätigen." Wie meinen? Eine interessante Aussage für eine erklärte Postmoderne wie Sie. Das haben allerdings nun auch schon andere vor ihnen gedacht. Ich sags mit Thomas Mann: "nichts wird bleiben von seinen Worten und Werken, weil sie falsch und nichtig waren, und sein Nachruhm wird Schande sein.". Nein, ich will Herrn C-K wirklich nichts Böses, aber so...fast tut er mir leid, weil er den dekonstruktivistischen Zug offenbar um einige Zeit zu spät entdeckt hat.

6)"lesen Sie in der grammatologischen Zeitschrift "Die Grüne F Abyss" nach", in der Sie, wie ich nicht ganz überrascht feststellte, offenbar eine Menge geschrieben haben. Wie auch Herr CK. Der englische Verlegerjargon kennt für ihr Gebaren den Terminus "back-scratching".

7)"Der Autor ist absolut unverzichtbar und unantastbar." Super Diskursterrain. Dann darf man den Autor wohl auch nicht dekonstruieren? Schade eigentlich.

8)"incl. Ihrer ausgewiesenen Inkompetenz". Besten Dank. Aber da Sie, wie nicht schwer herauszufinden, offenbar der einzige Mensch auf diesem Planeten sind, die Concic-Kaucic-Exegese betreibt, fühle ich mich mit dem Rest der Menschheit ganz wohl in dieser Unkenntnis.

9)"pubertärer Verhaltensweise": des Pubertierens wurde ich lange nicht geziehen. Und sie wissen ja sicher, wie das ist mit den Kritikern der Elche. Ihr Behalten-Behalten-Gestammel macht mir jedoch viel Freude.

10)"werde ich dafür sorgen, daß die ganze Sache auch anderweitig veröffentlicht werden wird". Wollen Sie sich denn tatsächlich zum Gespött machen? An dieser Stelle möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Ihr Name bei google mittlerweile zuerst ihre peinliche Gschaftlhuberei in der Wikipedia zu Tage fördert. Im Interesse ihrer Reputation möchte ich Ihnen daher nahelegen, ihre Semiose hier zu beenden.

In diesem Sinne, Schwerter zu Pflugscharen, hasta la victoria siempre.--Janneman 09:51, 1. Jan 2005 (CET)

 

Löschen, wenn sich eine Notwendigkeit ergibt, dem Autor einen Artikel zu widmen können wir das auch ohne parteiische Hilfe leisten. Und sinnvoller. Frau Sonntag habe ich darauf hingewiesen, dass die beständige Wiedererstellung von abgelehnten Änderungen ohne den Konsens der Coautoren jedes einzelnen betroffenen Artikels den Beginn eines Edit-Wars darstellt und von mir nicht nur mit Reverts der Einträge, sondern auch mit einer Benutzrsperrung geahndet wird. --Unscheinbar 21:17, 31. Dez 2004 (CET)

Habe die angekündigte Benutzersperrung für 24 Stunden (statische IP) nach neuerlicher Einfügung eines abgelehnten Links auf diesen Artikel trotz Warnung soeben ausgeführt. --Unscheinbar 21:23, 31. Dez 2004 (CET)

Löschen, da der Artikel sowohl von der sprachlichen Qualität, als auch auch vom neutralen Standpunkt her betrachtet selbst dem Autor kaum gerecht werden dürften. Concic-Kaucic-Exegese ist leider die richtige Bezeichnung. --Herrick 14:28, 1. Jan 2005 (CET)

Verabschiedung

Grund: Verstümmelung meiner Beiträge

  • Die Verhängung der Benutzersperre über mich ist ein autoritärer arroganter Akt. Nicht ich vandalisiere. Die Herauslöschung von Namen oder gar ganzen Absätzen aus meinen Artikeln ist ein Vandalenakt. Die Verbesserung eines Artikels könnte nur in Form einer Erweiterung stattfinden, nicht durch ungerechtfertigte Reduktion und dadurch bewirkte Informationszerstörung. Da in Wikipedia Deutschland BenutzerInnen und AdministratorInnen in meinen Artikeln in voller Unkenntnis der Sache wildern und vandalisieren, mache ich darauf aufmerksam, daß hiermit meine Mitarbeit an Wikipedia beendet ist und erlaube mir noch auf die Originalversionen ( s. „Versionen“ in Wikipedia) meiner Artikel hinzuweisen.“

Domenica Sontag - 03. Jänner 2005, 10:59

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/26._Dezember_2004"