Offener "Brief"
"Be-denken" Sie jedes Wort.
"Schweigen Exil List"
unsere Devise unsere Wahl unser Joyce
jenseits von Sackgassen wie
Politik
Kunst
Religion.
Großes Lachen
in der Verschiebung & Verdichtung
die Mobilität der Syntax
"... einen Text als Text ablesen können,
ohne eine Interpretation dazwischen
zu mengen, ist die späteste Form der
> inneren Erfahrung < - vielleicht eine
kaum mögliche ..."
( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre;
in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen
Der Gedanke an den "nahen" Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder
mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns "Abstand"
nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen
Symposien et cetera.
Vielleicht "sagen" Sie das den anwesend "sein" werdenden JournalistInnen.
Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.
Autor-Sein "bedeutet" so etwas wie "Gott-sein" (vgl. Thot).
Ich gebe/gibt "Text". Von Fall zu Fall diesem "Stimme"; nie aber bloß
"Gesicht", pré-"face", Präsenz.
Im ff. ein paar "plakative" Hinweise.
Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen
und verweisen Sie auf das "Vorwort" von Sem I.
Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ?
wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf.
Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor;
verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination
von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in
"Grammatotechne als Grammatologie der `HerzgewächseŽ oder von der Inkommunikabilität"
Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann "erkennen" sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort).
Das sollte genügen. Dann die Lektüre. Im übrigen: die "Unauffindbarkeit des Subjekts"
Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle.
Sub-Version eines sub-spekten Subiect. Autor GACK mit freundlichen Grüßen
P.S. Vielleicht lesen Sie auch das "einfach" (vor)
wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem:
die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie
lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.
Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie. Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III
jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff.
lesen Sie das vor dem "Gesicht" der Journa listInnen
im "Auftrag" des "Autor" "GACK" face á face
die Intrige der plot
Inspektor Sem
und seine Fam/ilie
öffnen alle Wortkoffer
sie werden verfolgt
und sind selber auf der richtigen Spur;
das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung;
sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs;
der Fall der Fälle
gelangt zur Lösung Erlösung;
durch Sem Schaun und seine "Fa/milie"
"Plakat" zur Präsentation
"Lesen" Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion
"Schaun" Sie Sem I
"Lesen" Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift
"Schaun" Sie Sem II
"Lesen" Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt
"Schaun" Sie Sem III
und vor allem:
das "sexuelle" Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft;
die "Geste" des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift
der Abyss der Gesellschaft
Sem Schauns Lachen und Heiterkeit
"Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,..., das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt. Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar."
"Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen."
Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)
( über ) Dekonstruktion
kann man nicht sprechen
man/frau muß "sie " lesen.