sagen - sogn / ei(n)isogn: abrechnen, jmd. die Meinung sagen

sagen, verlautbaren - vibringa

Sägewerk - Soug, 

Sägewerksbesitzer - Sagler

Salat - Salot

Salbe -  Soim

Salbei - Soifei

Salbenpflaster - Bruchpfloster, 's

Salve - Soivn

Salz - Soiz ; Salz geben: dem Vieh Salz geben - soizn

Same -   Som / Sum

sammeln, auflesen -  klau(b)m

Samt -  Sommat

Sandalen, Latschen - Lazn / Paderlazn

Sanikel-Wurzeln, Heilkraut - Schoniggl-Wuschzn

Sattel - Sodl

sättigen - bina / kam z'dabina: kaum zu sättigen

Sau- oder Pferdebohnen - Bonna, dö

Sauerklee- Guggu-Kas

saugen - tutteln / dö'ln / dö'n / aufdö'ln: mit Saugflasche aufziehen

saugen lernen - o(n)döln / o(n)dö'n

Saugkalb - Tö'lkaöwö, 's / Tuttlkaöwö

saugn - zuzln

Saum -  Sam

säumen, Saumverkehr -  sama

säumen, von der Arbeit abhalten - sauma

saumselig - saumsaöig

saure Milch -  Boaßmüch

Schabe: schwarze Küchenschabe -  Schwo(b)m / Schwou(b)m

Schabernack treiben - umandumgaidan

Schaf - Schafö, s / umandumschafön: ziellos handeln

Schaf: junges Schaf, Lämmchen  - Lampö

Schaf: männliches Jungschaf  -  WidalSchaf: weibliches Jungschaf  -  Küwal

Schaff - Schaffö

Schaffleisch - Schepserne, 's

Schafgabe, Baumwanze - Gochei

Schafhirte - Schafler / Schaföa / Schaffa

Schaft, Rechenstiel - Schoft / Schouft / Stob

Schälchen - Schaöei

Schale - Schö'n, d

scharf, resolut -  rass / a rass Weiberleit: resolute Frau

schaukeln - schutzn

scheel, schief - schoich / schäch

Schellenkranz bei Pferden  - Gschebbarat

schenken bei Hochzeit  oder Geburt -  weisn

scheppern - roffön / Rofföscheit: Kuh, die durch Zäune bricht / zänkische Frau

Scher, Maulwurf - Schea

Schere, Giebel bei Heustadeln - Schaa

Scherz, Ende vom Brotlaib - Scheaschz

scheuen, etwas befürchten - scheichn / scheikn / Scheichn hobm: scheuen, etwas befürchten

Scheune (Opzg.) -  Rem, d'

Scheune, Brücke - Bruggn

schieb! - schoib!

schiefgehen  - schiach dabeschdan

Schielende -  d`Iberscheinigen

schießen -  schiaßn

Schilf - Antnklee / Antnklei / Lucher

schinden, rackern, plagen -  schintn

schlachten - schlachtign

Schlaf - Schlof / Schlouf

schlafmüde (Augen) - klemmaugat

Schlafstätte für Almpersonal -  Pogaratn

schlagen, züchtigen - herblatteln -blattln

schlagen: jemandem einen harten Schlag versetzen - nussn

Schlamm, lehmige Erde - Lettn

Schlamm: feuchtes Areal -  Moospitzn

schlammige Brühe - Gschla, 's / a Gschla hobm: in Strömen regnen

Schlange, eitrige Entzündung am Finger - Wurm / Höckwurm: Ringelnatter

schlecht  - lob/loub / a lower No(rr): widerlicher Kerl

schlecht aussehend, kränklich - dschumpat

schlecht gekleidet sein - daherkudln

schlecht machen durch Worte - obschatzig redn

schlecht, kränklich aussehend - gschnaubbat

Schleim - Schlanzn

schleißen, abwetzen, abnutzen -  schloaßn

schlenkern - schlinggan

schleppen  - schleppm

Schlinge, Masche beim Stricken - Klonk

Schlitten - Schlidn

Schlitten (schmal, einspännig, mit Reitsitz) - Goaßl

Schlitten mit geflochtenem Aufsatz - Bendl, 's

Schlitten, bes. zum Ziehen von Baumstämmen - Schloapf, d'

Schlittengefährt zum Führen von Blochholz - Gfa, 's

Schluckauf - Schnaggl

schlucken, hinunterschlucken  -  schlintn

schlummern - hei'an

schlürfen - schloaggötzen / schluaggötzen / schlurfötzen

schmächtig, klein, schlecht, übel, erbärmlich aussehend -  lötz / lötzgoschad: einer, der schlecht redet

schmackhaft, wohlschmeckend - gschmachig

schmal -   schmoi

Schmalz, Butter - Schmoiz

Schmalzgebäck - Küachö

Schmalzgebäck, Eisschollen - Strau(b)m

Schmalzkost, gebackene Speisen - Schmoizkost

Schmarren, Anbrennschmarren - Muas  

Schmarrenschaufel - Muaser

schmecken, riechen  - schmöckn

Schmeichelkätzchen -  a zuamocherische Möitz

Schmerz, Weh - Wehdum / Weihdum

schmettern, verputzen schmotzen

Schmuckschatulle Gspadei, 's

Schmutz - Romm / rommig: schmutzig

Schmutzfink Rommkoder

schmutzig - rommig

Schnabel Go(n)fi

Schnalle, Gürtel - oder TürschnalleSchnoin

Schnalzer Klöcker

schnappen, fangen schnopm / schnapm / iberschnappm: durchdrehen / ei(n)schnappm: beleidigt sein / a gschnappige Weis: schnippische Art / an Schnoper toa(n): Luft schnappen / an Schnofi ziagn: bös dreinschauen

schnappen: Luft schnappen  Schnoper toa(n), an

Schneeverwehung - Gwahrie(d)l

Schneewächten auf Berggraten - Hoatergwahn

schneidig, angeberisch, keck, herausfordernd - honaggisch

schneien in trockener, körniger Form - boaß(l)n

schnell gehen  - teifön / aufiberteifön: zügig bergan stürmen

schnell, eilig - husig

schnellen - schnö'n

schnippische Art - a gschnappige Weis  

Schnittlauch - Schnidlach

Schnüffler, neugieriger Mensch - Schniafler

Schnuller  - Dizi / Diti / Zuzl / Zuzei / Huttnzuzl: Schnuller aus einem zusammengedrehten Tuch

schnurgerade, pfeilgerade - pfaökröchn

schön - sche(n)

Schönling - Spreizbeidl

Schönperchtengruppe, Tresterer - Trösterer

Schopf  - Tschobf / Tschöpfö: kleiner Schopf, Büschel / Grous-Tschöpf: Grasbüschel / Hou/Ha-Tschöpf: Haarbüschel

Schöpfer (groß) - Gotz

Schöpflöffel - Gatzl, 's

Schöpflöffel: großer Schöpflöffel - Schopfn

schräg, quer, schief - gschreamst

schrauben  - schraufn / Er hot sih gschrauft: aus dem Staub gemacht

Schrecken  - Graus

Schreckgespenst - Wosserhaggl

Schrotköpfe beim Holzbau - Schrotköpf

schrumpfen, zusammenziehen - schnorfn

Schubkarren - Radlbok

Schublade - Schuwer schüchtern, stoßweise reden - klunstan

Schuh - Schuach / Hausschuhe:  Dodschn / selbstverfertigte Schuhe: Doggln

Schuhe ganz abtragen - Schuach zsommschloapfen  

schul- schülermäßig - schuiramaßig

Schulden: in Schulden sein an hintan Vo(r)schwung hobm

Schule  - Schui / schuiramaßig: sich wie Schüler benehmen / ausgschuaöt: Schulzeit beendet

Schülerin - Schuidirndl

Schultasche - Schuipok

Schulterriemen zum Holzziehen, Riemen des Pferdegeschirres, der um den Steiß läuft, Halteriemen beim Kälbern - Bruach

schüren  -  schi'n

Schürhaken - Schi'haggl

Schurz - Vibintal

Schürze: frisch gewaschene, hübsche Schürze - Vischda

Schuss - nit zschuss kemma: nicht rechtzeitig handeln, zugreifen

Schuster - Schuaster

Schüttelfrost haben - ouni'ln

schütteln - triftern / Schmoiz triftern: Butter schütteln

Schütze  -  Schitz / a lauder Schitz: treffsicherer Schütze

Schützen - Schitzn, d'

schwach, schmächtig  - kleber / a kleberne Stimm: eine schwache Stimme /a klebers Bual: schwacher Bub / kleb-aß: schwach essend

schwach, momentane schlechte Verfassung - tschnaupat

schwächlich - gfiggad

schwächlich  - znicht / zniacht / Zniachtleng: ein schwaches Geschöpf

Schwachmatiker, kleiner, schmächtiger Bub - Be'l, Be(n)l

schwafeln, viel reden - blefdan

schwanger sein - a krumps Vischda o(n)hobm

schwänzen, aneifern - schwanzn

schwarz - schwoschz

schwarz geworden, angebrannt - schwoschzalat

Schweif  -  Zogl / Schwoaf / zidern wia a Lampöschwoaf: zittern

Schweif, Schwanz, schmale, spitz zulaufende Feldstreifen - Zogl / ei(n)zoglt; Schweifansatz einer Kuh ist eingesenkt (= ein Tadel)

Schwein  -  Wuz

Schweine -  Fockn, d' 

Schweinefutter - Saubrod  

Schweinsbraten - Bradl

Schweinsgalle, Heilmittel gegen Erfrierungen - Sau-Goi

Schweiß - Schwitz

schwemmen  - schwoabm /außerschwoabm: Holz triften / vaschwoabt: ein Weg durch Regen vermurt /schwoabn(Wäsche) durchspülen / Gschwoabbat: schmutzige Brühe

schwemmen der Wäsche - schledan

schwenden, Almboden von Gesträuch befreien - schwentn

schwer - schwa

schwer an Gewicht - klingalat

Schwierigkeit, missliche Umstände - Gflöder, 's

Schwindelgefühl - Wirfö

schwinden, weniger werden, sich zusammenziehen - schwintn

schwindlig - kopfdamisch / wirfög/wirflög

schwitzen  - schwitzn / Fensterschwitz: Beschlag an Fenstern

Sebastianstag, Gesundheitspatron - Sewostio(n)

Seele  - Soi/Sä, d' / Oiersöin: Allerseelen / orme Söi: unerlöste Seele

sehr scharf - o(n)raß

sehr sonderbar - guscheikeg Seil - Soa/ö

sekkieren - aufzwickn

selber - söim / söiwa

selbstzubereitete Teigwaren - Schlipfbladl

selig - selig / saöig

Semmerl - Bidschei, 's

Senke - Sög 

Senner, der Niederholz abholzt - Schwendter

Senner, Helfer auf der Alm,  - Schosser

Sense - Sa(n)s / Sans, d  

Sense: kurze Sense - Schwicknpickö

Sensenschmied - Sa(n)sschmied

Sensenstiel - Worb

sich hinlegen, ausruhen  - lunz(l)n / Voter, tua a wenk lunzln.

sich sauber herausputzen - zsommzwecken/zsommschwanzn

sich strecken - röckn

Sicherheitsnadel - Sperl

sieden - siadn

Sieger beim Ranggln (=Ringkampf)- Hougmoar

silbern  -  süwan

sind - sand / send / hend

sinnen, nachdenken - trochtn / z'trochtn mochn: nachdenklich stimmen / nix ausdatrochtn: den Sinn nicht erfassen / vichetrochtn: an die Zukunft denken / nochetrochtn: an Vergangenes denken

sinnieren -  sumpan

sinnig - oa(n)sinnig / a oa(n)sinnigs Ha: Heu, das an einem Tatrocknet / widersinniges Hoiz: rechts gedrehtes (Zaun)holz / nochsinnigs Hoiz: linksgedrehtes (Schindel)holz

sitzen  - huckn / an Hucker toa(n): sich zusammsetzen / a Hucker: einer, der nicht mehr vom Gasthaus heimgeht

so sehr - aso

Söller, Vorhaus im 1. Stock - Soier

sollst: du sollst - soidst

Sommergetreide - Laßwoaz, Laßroggn

Sonne  - Sunn', d'/ Sunnawend, d': Sonnenwende / Sunnseit: Sonnenseite / Sumperger Baierl: Bauer auf der Sonnseite / Sunawendfoier; Sonnwendfeuer / Sunawendkäfal: Glühwürmchen,

sonnig - sunnig

Sophie - Seffa

Spaltaxt - Kliabhock

Spalte: enge Spalte, enge Gänge - Schluf

spalten - klia(b)m

Span - Zwek / Zweik

Spange - Spong

sparsam  -  kluag

sparsam sein - drong sei(n)

Specht - Bamhackö / Regenankünder / Gießvogl / Bamhackö

Speckstück (im ganzen) - Bachö/Bochn

Speichelfluss bei Babys  - laiözn

speicheln, weinen - trenzen

Speise: in Schmalz gebackene Mehlspeise - Wötzstoa(n)nudl

Speise: in Wasser Gekochtes - Wosserkost

Speisekammer - Stoa(n)go(d)n

Speiseglocke (aus Zinn) - Zigöß

sperrig, wenig bekömmlich, trocken, hart vor Trockenheit, bitter  - spä' / spä' rödn. frotzlerisches, hinterhältiges Reden / spä' gehn: etwas geht schwer

Spiel - Sautreibm

Spiel - Saututtn-Stechn

Spiele beim Eis-Schießen - Ke'n

spielen     tantln / Tantlorwöt: Arbeit, die viel Geduld erfordert / Tantlzoig: Spielzeug

spielen: mit Murmeln spielen - spoggln / spokan

Spielzeug - Tantlzoig

Spierstaude - Goaßboschd

Spinne  - Spimm / Spiwött: Spinnwebe / Spinner: Verrückter   

Spitze - Zaggn

Spitzhacke  - Krompm

spitzwinkelig - gspiaßöggat

spleenig sein - krenig sein

spotten  -   zona

spotten, Grimassen schneiden - fürgichteln

Spottgedichte - Gstanzl

Spottvers singen - oudurchousinga / usinga / o(b)singa

sprechen: über jmd. sprechen - ebban durchökhachön  

springen wie eine Gemse - gampsen / aufgampsen: einen Fehler ankreiden / aus der Ruhe bringen , anstacheln

spritzen - spritzn / spradern / Briah spritzn: Jauche ausbringen

spröde - spred

Sprücheklopfer - Spruchbeidl

Sprunggelenk - Enkö

Spule - Spui/Spuin / Zwirnspuiei: Zwirnspule

spülen - schwoabn

St. Leonhard (Pferdepatron) - Lea(n)hoschd , da Lea(n)l

St. Luzia - Luzeini

St. Rupertstag (24. 9.), Salzburger Landesfeiertag - Ruperschtitoug/Ruperti  

Stadtbewohner - Stoudinger

Stallmagd - Fuadarin

stampfen, zornig sein  - bizln

Standfestigkeit - Steh

Stange - Stong

Stangen- und Buschbohnen  - Bannei 

stapeln, zäunen, zusammenrechnen     zoan

Starker: jemand Starker / etwas Starkes - Waschl

Starre in den Gliedern haben - boksta sein

starrsinnig - doxn sei(n) / doxn drei(n)schau(n): ungerührt

stehen  - steh(n) / a guade Steh; Standfestigkeit

stehlen     stassn

stehlen, heimlich wegnehmen - tuxn

steil - stickö

steil (sehr steil) - bokstickö

Steilgelände - Bokoschd

Stein  - Stoa(n) / a Gstean(n): steiniger Weg  

Steine auf der Wiese einsammeln - stoan

Steine: leidenschaftlich Steine sammeln / arg beleidigt - stoa(n)zritt

Stengel     Stingl / den hot's gstinglt; er ist gestürzt

Steppdecke - Goiter

Sterbeglocke läuten - Zinn laitn

sterben (bei einem Verkehrsunfall), sich  zu Tode rennen  - darenna

sterben, hinübergehen - umigeh(n)

sterben, sich zu Tode stoßen  - dastoßn

sterben, zu Fall kommen - aufdrahn / eahm hat's aufdraht

Stier, kleiner Bub - Mannei, 's

Stier: großer Stier oder Ochs - Hö(ll)waschl

stierln, wühlen, herumstochern     sti'n

Stift - Steftn

stocktaub - dickisch-derisch

stolpern - porggln

Stör - Ste(r)

stoßen  - stoßn / aufastoßn: eine Kränkung ausdrücken

stoßen, auf einen Fehler aufmerksam machen - steßn

stoßen, beben, zucken - togötzen

stoßen: mit kurzem Stoß berühren    zickn

stottern - dügötzen/gigötzen

strafen: strenge Erziehungsmaßnahmen ergreifen - zwiefön

Strähne     Stren

Sträucher - Gstaudarach

Strauß aus Blumen  - Buschn

Strecke: lange Zeiten, lange Strecken    Röckn

Streich: einen Streich spielen - an Duk o(n)to(n)

streiten - ka(r)nan

streiten, sich zerstreiten - z'kei(n)

Streu, Einstreu - Einstra

striegeln: Pferde, Kühe bürsten - striegln

Stroh, Streu  - Stroh, s / Stra/ Stra'-Lockn: nasse Wiese / Stra' heign: Streu einbringen'

Strohbündel  - Strohschab / Schab / Bamerlitzn / Schab-Bi: Strohbühne: Raum oberhalb der Tenne

Strohpatschen - Zoggln

Strumpfband - Strumpfbantl

struppig, kraus, wirr - gstruwöt

Strutzen Brot - Struzn

Strutzen: kleiner Strutzen Brot - Strizei  

Stube  - Stu'm / Stiwei: Stube / Stu'm-Ofen: Stubenofen

Stück - Brockn

Stück: großes Stück Speck, Brot - Reanggn

Stuhl  - Stui / Schuasterstui: dreibeiniger Stuhl / Möich-Stui: einbeiniger Melkstuhl

Stuhl ohne Lehne - Vo(r)stui / Vo(r)stuaö

sudeln, langsam ,umständlich arbeiten    sudln / suln

Suppe, Milchsuppe, Jauche  -  Suppm