Wenn Ihnen jemand Sonnenblumen schenkt
will er Ihnen damit sagen ....
Du bist die Sonne in meinem Herzen!

Pflanzrekorde
Die größte Sonnenblume wurde 1986 in Oirschot, Niederlande, gezüchtet: 7.76 Meter hoch.
Die kleinste Sonnenblume erreichte eine Minihöhe von 5,6 cm.
Die Sonnenblume mit den meisten Blütenköpfen wurde aus Antwerpen, Belgien, gemeldet: 97 Stück.
(Quelle: Pflanzbuch der Rekorde, Bakker)
Die älteste Sonnenblume:
Um 2.500 vor Christus domestizierten die Bauern schließlich auch Sonnenblumen und Baumwolle. Damit handelt es sich um die ältesten gezüchteten Sonnenblumen.

Sonnenblumenlied
(Wird gesungen nach der Melodie von „Alle meine Entchen“

Viele gelbe Köpfe
nicken schon von fern,
nicken schon von fern.
Viele goldne Strahlen,
die seh’ ich so gern.
Grüne Stängel wachsen
noch tagaus, tagein,
noch tagaus, tagein.
Kleine Sonnen gucken
schon zum Fenster rein.
Hoch und immer höher
steigen Sie zum Licht,
steigen Sie zum Licht.
Groß und immer schöner
leuchtet ihr Gesicht.
Und der braune Teller,
der ist reich gedeckt,
der ist reich gedeckt.
Den hat unsre Amsel
wohl schon längst entdeckt.
Strahlt uns noch ganz lange!
Wind, blas nicht zu sehr,
blas nicht zu sehr!
Kommt im nächsten Frühjahr
wieder zu uns her.

Sonnenblumenmärchen
„Warum sich die Sonnenblume zur Sonne wendet?“
(Märchen aus Armenien)

Lange Zeit bevor in unseren Gärten die großen, goldenen Sonnenblumen leuchteten, herrschte in einem fernen Land ein Kaiser. Dieser Kaiser hatte eine Tochter, deren Schönheit nur mit den Frühlingsblumen vergleichbar war, doch sie machte ihm große Sorgen. All die Prinzen hatte sie abgelehnt und wollte einfach nicht heirateen. Egal, ob groß ob klein, ob dick ob dünn, keiner wollte der Prinzessin gefallen. Auf Ihres Vaters zureden, antwortete sie stets: „Ich will nur den Sohn der Sonne heiraten, nur er gefällt mir.“
Eines Tages jedoch geriet der Kaiser darüber sehr in Zorn, da er sich einfach nicht mehr zu helfen wusste, und rief: „Nun denn, geh und nimm den Sohn der Sonne zum Gemahl, mir aber komme nicht mehr unter die Augen!“
So machte sich die Prinzessin alsbald auf den Weg. Sie wanderte immer nach Osten, wo die Sonne aufging, über Berge und Täler, durch Wälder und Wüsten, bis sie eines Tages zu einem hohen Berg gelangte, auf dem die Sonne ihren Palast hatte. „Was suchst du hier, Mädchen?“ fragte eine alte Frau, die ihren Weg dort kreuzte. „Ich möchte zum Sohn der Sonne“, erwiderte das Mädchen und erzählte ihr, warum der Vater sie aus dem Haus gejagt hatte. Der Alten gefiel das Mädchen.
„Ich bin die Sonne“, sagte sie, „und ich gebe dir meinen Sohn gerne zum Gemahl. Wenn du aber bei ihm bleiben willst, so darfst du ihm niemals ins Gesicht schauen.“ Das versprach die Prinzessin und lange Zeit hielt sie ihr Versprechen. Ein ganzes wundervolles Jahr lebte sie mit dem Sohn der Sonne glücklich und zufrieden. Aber schließlich wurde sie doch neugierig. Warum sollte dem Sohn der Sonne nicht ins Gesicht sehen dürfen, wo er doch schließlich mein Gemahl ist, überlegte sie immer wieder.
Der Sonne fiel die Nachdenklichkeit der Prinzessin mitleidig auf und sagte: „Ich weiß, was dich quält, und daher will ich dir helfen: Stell ein Glas Wasser vor deinen Gemahl und schau dir darin sein Spiegelbild an. Aber eines merke dir: Wenn du zu lange dabei verweilst, wird er es merken und dann ergeht es dir schlecht.“
Die Prinzessin tat, wie ihr die Sonne gesagt hatte und stellt am folgenden Abendein Glas Wasser vor den Sohn der Sonne. Und so konnte sie im Spiegel des Wasserglases das Gesicht ihres Gemahls sehen. Dieser war so wunderschön und freundlich anzuschauen, dass ihr schier das Herz stehen bleiben wollte und sie alle Warnungen ihrer Schwiegermutter vergaß und den Blick nicht mehr abwendete. Das merkte der Sohn der Sonne und er wurde zornig.
„Wenn du nicht gehorchen kannst, so will ich dich nicht mehr haben.“ Rief er wütend und vertrieb die Prinzessin aus dem Palast. Sie lief weinend über Stock und Stein, ziellos umher und wusste nicht wohin. Doch weit kam sie nicht. Als sie gerade über ein Feld lief, fand die Sonne sie und da sie das Mädchen ins Herz geschlossen hatte, erbarmte sie sich ihrer und verwandelte sie in eine hochragende Pflanze mit einer großen goldenen Blüte. Der Kopf der Blume wendete sich sogleich der Sonne zu und das macht sie noch heute.
Und so gaben die Menschen ihr den Namen „Sonnenblume“.

Blumenhoroskop
Sonnenblume: 24.8. – 2.9.: In dieser Zeit Geborene zeichnet ein solider, schöpferischer Charakter aus. Sie sind ordentlich, fleißig und genau, aber nie langweilig. Kritik zählt zu ihren Hobbies: sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber.


Abbildungen von Sonnenblumen:
Niederländischer 50-Gulden-Schein
Kansas: Die Flagge trägt das sehr bekannte Siegel der ursprünglichen Fahne von 1925 und den Schriftzug von Kansas. Das Siegel mit der Sonnenblume, der Staatsblume, erinnert an die Besiedlung und die Landwirtschaft. Der Schriftzug kam 1963 hinzu.

Homöopathie (Blütenessenzen)
Sonnenblume: Männliche Energie entwickeln und ausleben. Sich durchsetzen, Rückgrat beweisen, für sich selbst einstehen. Bei Identifikationsproblemen.

Feng Shui
Erfrischendes GELB
Sonnenblumen wenden sich nach der Sonne. Der Schatten fällt hinter sie. Erde ist sehr elementar. Ohne Erde wächst kein Saatgut. Es ist das Element der Mutter, Kun 2, des Lichtes und der Kreativität. Es widerspiegelt das Sonnengeflecht um den Bauchnabel, die Milz und die Gebärmutter. Die Trigramme des Nordostens, Ken 8, der Berg und der inneren Mitte, Tai-Chi 5


Wenn die Sonnenblume ihren Name verleiht . . .

Zum Beispiel gibt es eine Diamantschliff-Form die Sunflower-Schliff heißt. (Die außergewöhnliche Schliffform ergibt 43 Facetten.)

Sonnenblumengalaxie
M63, die Sonnenblumen- oder Sunflower Galaxy wurde am 14. Juni 1779 von Messier's Freund Pierre Mechain entdeckt. Es war der erste von ihm aufgespürte 'Nebel'. Sie liegt im Sternbild der Jagdhunde und gehört zu der M51-Galaxiengruppe, die etwa 37 millionen Lichtjahre entfernt ist.

Sunflower Mountain, Kansas

Big Sunflower River, Mississippi

Sonnenblumenzimmer, Schloss Hellbrunn
Im Salzburger Lustschloss Hellbrunn, bekannt durch seine Wasserspiele, lies sich Markus Sittikus (Fürsterzbischof von Salzburg) bereits um 1615 ein Sonnenblumenzimmer einrichten. In diesem Zimmer hängt das, links abgebildete Ölgemälde.