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PLANUNG

Egal wie klein oder groß ein Projekt werden soll: am Anfang steht ein für Sie völlig unverbindliches Erstgespräch  in dem gemeinsam versucht ein passendes Konzept zu erarbeiten. Hier wird versucht eine auf die örtlichen Gegebenheiten, Ihren persönlichen Bedürfnissen und ihrem persönlichen ästhetischen Empfinden entsprechende Lösung zu finden, die in dem von Ihnen entsprechend gesetzten finanziellen Rahmen liegt. Unsere Schauanlage steht zur Verfügung und soll den Besucher anregen.

VORAB
ist es hilfreich sich entsprechend Gedanken zu machen über:

- Die Lage: Wohin mit dem Becken?  Wo ist wann Sonne? Ist der Bereich sichtgeschützt? In windigen Gebieten ist eine windgeschützte Stelle von Vorteil. Kann ich eine vorhanden Infrastruktur nutzen oder sollte ich eine neue schaffen? (Terrasse, WC, Kühlschrank, Dusche, Steckdose, Sitzbereich....). Generell finde ich Lösungen ansprechend die den Pool in den unmittelbaren Lebensbereich integrieren, das Bad wird in der warmen Jahreszeit zum Wohnbereich.
- Die Größe und Form: das Becken sollte mit dem Bereich harmonieren der dafür zur Verfügung steht. Oft sieht man Becken die irgendwie "hineingequetscht" aussehen. Ein ansprechender Beckenumgang, ein Liegebereich sowie ein Duschbereich sollten sich integrieren lassen. Die Anlage dient fast immer auch als gesellschaftlicher Mittelpunkt (auch wenn nicht gebadet wird) und dazu wird ein entsprechender Bereich benötigt. In unseren Breitengraden ist es sinnvoll das Becken abzudecken, dies ist bei quadratischen oder in der Breite  verjüngenden Formen einfach zu bewerkstelligen, (bei Freiformen muss entsprechend zugeheizt werden). Die klassische Beckenform hat meist die Proportion von Länge zu Breite = Verhältnis 2:1 , wobei die gebräuchlichsten Beckengrößen im Bereich von 3x6m bis 4x8m liegen. Grenzen sind natürlich weder in Form oder Größe gesetzt. In den letzten Jahren schwappt ein neuer Trend zu uns: lange schmale Becken in reduzierten, klaren Linien. Die gebräuchlichste Beckentiefe beträgt 150cm.
- Der Einstiegsbereich: Die am Beckenrand befestigte Edelstahl Einstiegsleiter ist eine kostengünstige Variante die wenig Platz im Becken benötigt. Der größte Nachteil ist sicher der beschwerliche und unbequeme Einstieg (für beeinträchtigte oder ältere Menschen kann dies zur echten Hürde werden). Breite Einstiegstreppen die sich entweder platzsparend in einer Ecke, oder in einer Treppenbucht außerhalb, oder großzügig über die ganze Breite befinden sind zwar in der Anschaffung kostspieliger und benötigen mehr Platz, bieten hier jedoch entscheidende Vorteile. Ein weiter Nutzen: die Stufen dienen gleichzeitig als Sitzbereich im Wasser. Die Stufen können auch durch angeschlossene Sitzbänke oder Liegeflächen erweitert werden. Ein Strandbereich ist sehr flach auszuführen, und benötigt deshalb auch wirklich sehr viel Raum, weshalb er sehr selten eine Anwendung findet.
- Beckenrand & Wasserspiegel: Skimmer oder Überlaufrinne? Im Privatbereich ist aus Kostengründen die gebräuchlichste Form das Skimmerbecken. Der Wasserspiegel liegt hierbei 13-15cm unter dem Beckenrand, und kann einige cm nach oben und unten variieren. Das Beckenwasser wird über die Wasseroberfläche durch eine Öffnung in der oberen Beckenwand (Skimmer) abgesaugt durch einen (zumeist) Sandfilter aufbereitet und durch Einströmdüsen (am besten) in der gegenüberliegenden Wand wieder dem Pool zurückgeführt. Die dadurch entstehende Oberflächenströmung wird mit der Hauptwindrichtung (üblich Westwind) gerichtet. Eine technisch sehr einfache, zuverlässige und kostengünstige Lösung. Die Variante mit einer Überlaufrinne als Beckenkopf ist bei jeder kommunalen Nutzung in genormter Ausführung gesetzlich vorgeschrieben. Auch bei gehobenen Anlagen im Privatbereich findet sich dieses System. Am Beckenrand ist eine Überlaufrinne installiert die, durch einen Rinnenrost abgedeckt, das Beckenwasser über die Oberfläche in einen Ausgleichsbehälter puffert. Aus diesem wird das Wasser abgesaugt, aufbereitet und gefiltert dem Becken über Bodendüsen wieder zugeführt. Das verdrängte Wasser gelangt wieder in die Rinne womit sich der Kreislauf schließt. Vorteile für den Privatnutzer der sich für die Rinne entscheidet: Wasserspiegel und Beckenumgang sind in einer Ebene, optisch ist das sehr reizvoll und exklusiv. Kein Schmutzrand der ständiger Pflege bedarf und beste Durchströmungs- und Reinigungseigenschaften. Der hohe technische und bauliche Aufwand hat natürlich seinen Preis.
- Wasseraufbereitung:
Das Schwimmbadwasser wird üblicherweise über einen Sandfilter mechanisch gereinigt. Dies ist eine sehr unkomplizierte und zuverlässige Lösung. Der Filtersand verbleibt bis zu mehreren Jahren im Filterkessel und die Verwendung ist sonst wartungsfrei bis auf den zumeist wöchentlichen Rückspülvorgang, der sich über einen einfachen Hebel einleiten lässt oder automatisiert wird. Der hierbei entstehende Wasserverlust der durch Auffüllen wieder ersetzt werden muss ist nicht unerwünscht, da gewisse Stoffe sich sonst im Beckenwasser übermäßig anreichern würden. Für das Rückspülwasser muss ein Kanalanschluss oder eine Sickermöglichkeit vorhanden sein. Im kommunalen Bereich muss es vorher aufbereitet werden. Kartuschenfilter stellen mit mehr Nach- als Vorteilen eher die Ausnahme dar. Der Standort der für die Technik benötigt wird will gut überlegt sein: ein unterirdischer Schacht neben dem Becken ist sehr beschwerlich zugängig, immer feucht und von Überflutungen bedroht. Ein Technikraum im Hauskeller ist vom Becken aus umständlich zu erreichen und birgt im Falle eines Bruches ein Überflutungsrisiko des Kellers (auch muss bei Servicearbeiten die Technik entleert werden können). Die Geräuschentwicklung der Filterpumpe darf bei dieser Platzierung auch nicht außer Acht gelassen werden. Die Technik in einem oberirdischen Nebengebäude ist wohl die vorteilhafteste Lösung. Egal ob dieser Raum ein Bestand ist (Garage, Gartenhaus...) oder eigens geschaffen wird, die Technik ist bequem über eine Türe begehbar, ist denkbar trocken montiert (was sich durch eine längere Lebensdauer bemerkbar macht) und bietet Platz für die unzähligen Dinge die für die Benutzung und den Betrieb des Bades verwendet werden (Chemie, Reinigungsgeräte, Wasserspielzeug...).
- Desinfektion:
Chlor oder Chlorfrei, chemiereduziert mit UVC-Entkeimung, manuelles Messen mit händischer Zugabe, oder vollautomatisiert direkt aus großen Liefergebinden mit genauer Mess-Regelung. Ein sehr breites Spektrum an verschiedensten Möglichkeiten stehen dem Privatnutzer hier offen. Lassen Sie sich von uns beraten.
- Beheizung:
In unseren Breiten ist eine Zuheizung von Vorteil: Badetemperaturen von April bis Ende September. Meist ist für Berufstätige die Benutzung nur am Abend möglich, hier sind höhere Wassertemperaturen nötig. Wenn auf eine Abdeckung verzichtet wird kühlt das Becken Nachts stark ab. Nach Schlechtwettertagen nicht tagelang auf Aufwärmung des Wassers warten müssen, oder aus irgend einem Grund liegt das Becken zeitweilig im Schatten. All diese Gründe sprechen für eine Heizung. Elektrische Heizungen sind trotz der geringen Anschaffungskosten wegen der hohen Energiekosten weniger verbreitet (nur für seltenere Aufheizungen oder sehr kleine gut isolierte Becken interessant). Anbindung über einen Wärmetauscher an die kalorische Hausheizung ist je nach Gegebenheit eine Möglichkeit, die natürlich mit entsprechenden Brennstoffverbrauch verbunden ist. Die Sonne lässt sich über Solarkollektoren nutzen. Die hierzu notwendige Fläche darf nicht zu klein sein (ausgezeichnete Ergebnisse bei Kollektorfläche annähernd gleich Wasserfläche), sollte nach Süden oder Südwesten zeigen (falls geneigt) oder flach sein. Sehr hohe und/oder steile Dächer stellen einen hohen Montageaufwand dar. Diese Heizform ist mit den geringsten Betriebskosten (Strom der Ladepumpe) verbunden. In den letzten Jahren findet die Verwendung von Luftwärmepumpen immer mehr Verwendung und stellt eine interessante Alternative dar. Das Gerät ist einfach zu installieren und steht meist im Freien (moderne Geräte sind sehr leise), dort entziehen sie der Umgebungsluft Temperatur und führen sie dem Becken zu.
-Abdeckung / Überdachung / Kindersicherheit:
Kindersicherheit, Temperatur und Verschmutzungsschutz. In der Nacht kühlt das Becken spürbar über die Oberfläche aus. Abhilfe schaffen hier schon günstige und einfache Noppenfolien, die jedoch keinen Schutz gegen Verschmutzung bieten, da beim Aufrollen von der am Wasser schwimmenden Abdeckung der Schmutz zurück ins Wasser gelangt. Keine Kindersicherheit. Panzerlamellen sind optisch sehr hochwertig und lassen sich färbig und transparent  solarbeschichtet (thermisch sehr wirkungsvoll) fertigen. Die Aufrollvorrichtung kann oben am Beckenrand (Oberflur) oder unter Wasser (Unterflur) angebracht werden, hat thermische Wirkung und bietet keinen Verschmutzungsschutz da Lamellen auf dem Wasser schwimmen. Kindersicherheit ist nur mit optional nahe unter dem Wasserspiegel montierten Edelstahlhaltestangen gegeben. Planen (TSR-TOP) mit eingearbeiteten durchgehenden Aluprofilen werden längs oder umlaufend über dem Wasser verspannt und bieten sowohl thermischen Nutzen, sowie Schutz für Kinder und vor Schmutzeintrag, sind aber etwas umständlicher im Handling. Schiebehallen bieten alle genannten Vorzüge und mehr noch: Außerhalb der Saison ist das Becken bestens geschützt und bei kühleren Außentemperaturen oder windigen Bedingungen lässt es sich auch unter der Überdachung angenehm baden. Wenn seitlich genügend Platz ist lässt sich die Halle bei Sommerwetter komplett ineinander und auf die Seite schieben. Verschiedene Materialien und Bauformen (bis zur superflachen Abdeckung) bieten die Lösung für viele Anforderungen.
- Zusatzequipment:
es gibt unzähliges Zubehör zur Auswahl. Scheinwerfer gehören hier schon zum Standard. Für eine sportliche Benutzung steht die Anschaffung einer Gegenschwimmanlage an. Schwallwasserduschen, Wasserfälle, Bodensprudel, diverse Haltestangen, oder neu am Markt : Unterwasserlautsprecher - all diese Dinge müssen schon im Vorfeld berücksichtigt werden. Die zeitraubendste und häufigste Aufgabe - das Bodensaugen - überlässt man schon sehr häufig einem automatischen Saugroboter.