Team Coaching in offenen Netzwerken und freien Interessensgruppen
Die Zusammenarbeit mit frei vereinbarten Gruppen und offenen Netzwerken, die gemeinsam Projekte umsetzen wollen, funktioniert anders, als in formellen Organisationseinheiten wie z.B. Unternehmen oder Institutionen. Bei freien Interessensgruppen geht es häufig darum, die Initiative in einer Branche bzw. für ein Thema zu übernehmen, die in der Gemeinschaft leichter lösbar sind. Hierzu zählen z.B. wirtschaftliche Interessengemeinschaften, Funktionärsgremien der Wirtschaftskammer, Non Profit Organisationen oder Vereine mit sozialem Engagement, wie zum Beispiel die Lions Clubs.
Als Coach wende ich bei solchen Gruppen, Teams und Netzwerken ähnliche Grundsätze an, wie sie in der open space Methode Verwendung finden.
Erstes Kennzeichen solcher informeller Projektteams oder Gruppen ist die flache Hierarchie. Einem Projektleiter bzw. „Präsidenten“ stehen zahlreiche gleichrangige Teammitglieder zur Seite. Grundsätzlich ist der Teilnehmerkreis offen und es kann jede/r TeilnehmerIn mit den Füßen abstimmen, ob sie oder er mitmachen will oder nicht.
Die Typologie der Teilnehmer reicht dabei von „Arbeitsbienen“, die fleißig mitarbeiten über „Hummeln“, die gerne irritieren bis zu „Schmetterlingen“, die nur kurz verweilen.
Die bearbeitenden Themen kommen meistens aus dem Teilnehmerkreis selbst, vielfach als Ergebnis von Pausengesprächen, die dann nach demokratischen Grundsätzen als gemeinsame Arbeitsaufgabe gewählt werden.
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