Rossatz

Einige wissenswerte Informationen über unseren Ort
 
Die Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf erstreckt sich von St. Johann im Westen, über Ober-, Mitter- und Bacharnsdorf, über St. Lorenzen und Rührsdorf bis Rossatz und Rossatzbach im Osten und liegt am südlichen Donauufer.

Pfarrkirche des heiligen Jakobs  Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie:

  • die Pfarrkirche des hlg. Jakobs
  • der Pranger am Marktplatz
  • das Schloß des Grafen Schönborn
  • das "Nepomuk" Denkmal
  • der "Subenhof"
  • das "Türken- und das Biritor"
  • das "Schiffmeisterhaus
und vieles mehr erzählen Ihnen die 1000-jährige Geschichte des Ortes.

Die im Jahr 985 als Rosezza erwähnte Weinhauergemeinde war schon in prähistorischer Zeit besiedelt. Die sogenannte "Hacke von Rossatz" wurde jedenfalls schon mehrere tausend Jahre vor Christus geschwungen. Auch die Kelten bestatteten ihre Toten bei den "Sieben Gräbern" im Rossatzerwald.


Im 11. Jahrhundert gelangte Rossatz schließlich an die Babenberger und bildete somit den einzigen landesfürstlichen Besitz der Wachau. Im Zentrum des Ortes, dessen intakten Ortsbild von der Haager Konvention zur Gänze als Kulturdenkmal geschützt ist, liegt die im Baukern frühgotische Jakobskirche. Die zwei seltsamen "Knöpf" auf dem Dachfirst sollen, wie die Überlieferung weiß, Zeugnis von der sprichtwörtlichen Dickköpfigkeit der Bevölkerung ablegen. Eine ganz ähnliche Funktion hatte wohl auch der 1633 errichtete Pranger in der Mitte des Kirchenplatzes.

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Unter den zahlreichen Bürgerhäusern verdient der spätgotische Subenhof hervorgehoben zu werden, in dessen Innerem auch noch die Umrisse einer Rauchküche aus der Gründerzeit zu erkennen sind. Von kulturhistorischem Interesse ist schließlich das Dachgesims des Jörgerhofes Haus Nr. 53, das ein Sgraffitoband mit dem Wortlaut des Pslams 84 in der Lutherschen Übersetzung trägt: "Meine Sehle verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn".

Das Rossatzer Renaissanceschloß befindet sich im Besitz der örtlichen Agrargemeinschaft und wurde 1992 renoviert. Ein Besuch des neu gestalteten Innenhofes mit den Arkadengängen lohnt sich!