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Der Da Vinci Code in Wien
zusammengestellt von Walter Hain
Wien, im November 2006
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Wandern Sie auf den Spuren des Da Vinci Codes durch die Innenstadt von Wien. Erfahren Sie mehr über Leonardo Da Vinci, Jesus und den Heiligen Gral. Beginnen Sie bei der Minoritenkirche, wo Sie ein Mosaik des Abendmahls von Leonardo da Vinci in Originalgröße bewundern können, das einzigartig in Europa ist. Es wurde von Napoleon I. in Auftrag gegeben und im Jahr 1805 von dem Römer Giacomo Raffaelli geschaffen. Bis auf wenige Einzelheiten ist das Mosaik dem Original getreu nachempfunden. Betrachten Sie die Personen um Jesus und deren Gesten. Betrachten Sie vor allem den Jünger links neben Jesus: es soll Johannes sein, doch seine weiblichen Züge sind unverkennbar, wie im Original von Leonardo da Vinci.
Die Minoritenkirche. Links beim Altar der Kirche steht Johannes der Täufer, rechts vom Altar der Apostel Johannes mit recht jugendlichem Aussehen. Auf dieser Seite der Kirche steht ein Denkmal von Pietro Metastasio, dem Librettisten und Gutachter Mozarts. Darunter ein Relief, das Mozart mit Salieri zeigt, die vom Papst Pius VI. gesegnet werden. Mozart soll angeblich der Freimaurerloge angehört haben. Draußen am Portal der Kirche ist eine Kreuzigungsszene zu sehen mit Maria Magdalena den Kelch in den Händen.
Mosaik vom Abendmahl in der Minoritenkirche. Über den Kohlmarkt und den Graben geht es zum Stephansdom. Der Dom ist auch durch seine Zahlensymbolik bekannt, wobei die Zahl 37 eine große Rolle spielt, die aus der himmlischen Zahl 3 (Dreifaltigkeit) und der Erdzahl 4 (4 + 3 = 7) hervorgeht. Dreimal 37, also 111 Fuß ist der Dom breit und 333 Fuß ist er lang. 444 Fuß ist der Südturm hoch und 7 mal 7 mal 7 Stufen, also 343 Stufen, führen zur Turmstube hinauf. Im und am Dom finden sich auch heidnische Symbole, beim Portal draußen rechts und links auf zwei Säulenmotiven Phallus und Vagina als Sinnbild des Bösen. Die Zahl 3, wie die Zahl 9 (Quersumme von 333) ist auch eng mit Jesus verknüpft. Er wurde im 12. Monat (1 + 2 = 3) geboren, er sprach mit 12 Jahren erstmals vor den Tempelpriestern, er begann seine Mission im Alter von 30 Jahren, er wurde in der 3. Stunde gekreuzigt, er starb in der 9. Stunde , er wurde am 9. Tag bestattet und er ist am 3. Tag auferstanden - und er war zum Zeitpunkt seines Todes 33 Jahre alt. Seit einigen Jahren ist im Stephansdom, im Wiener Neustädter Altar (links vorne), eine Kopie vom Turiner Grabtuch, dem angeblichen Leichentuch Jesu, zu sehen. Eine Datierung des Originals im Dom zu Turin, im Jahr 1988, hat ein Alter zwischen 1260 und 1390 n. Chr. ergeben, doch wurden von Experten Zweifel an der Datierung angemeldet. Auf dem Leinen wurde angeblich die Blutgruppe AB festgestellt.
Das Eine Kopie vom Turiner Grabtuch im Stephansdom. In der U-Bahnstation Stephansplatz können Sie zur Virgilkapelle hinuntersehen und an der Wand ein Tatzenkreuz sehen, das Symbol der Tempelritter.
Das Tatzenkreuz in der Virgilkapelle. Es geht dann weiter in die Kärntner Straße links in die Weihburggasse und dann rechts in die Rauhensteingasse. Dort auf Nummer 3 ist der ehemalige Sitz der Freimaurerloge in Wien. Betrachten Sie das Tor mit seinen vielseitigen Symbolen. Verschiedene Kreuze und zwei ineinander verschränkte Quadrate. Die vier Seiten bedeuten : 4 mal 2 ist 8, die Zahl der Vollkommenheit. Gegenüber auf Nr. 8 stand das Sterbehaus Mozarts.
Das Tor der ehemaligen Freimaurerloge in Wien. Gehen Sie zurück zum Stephansplatz über den Graben und den Kohlmarkt zum Michaelerplatz. Dort geht es durch das Michaelertor, dann links zum Schweizertor in den Hof hinein zur Schatzkammer. Dort in der Schatzkammer (Öffnungszeiten beachten) erwarten Sie zahlreiche Reliquien aus dem Schatz der Habsburger, darunter ein Stück Holz und einen Nagel vom Kreuz Christi und der Heilige Gral in Form einer Achatschale vermutlich aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Darauf ist der Schriftzug XRISTO zu sehen (Bild anklicken). Achatschale - Der Heilige Gral in Wien.
Die Heilige Lanze. Die Route zum Da Vinci Code in Wien (zum vergrößern klicken Sie auf das Bild). Ob Sie nun den Da Vinci Code geknackt haben bleibt ihrer Phantasie überlassen. Öffnungszeiten täglich 10 bis 18 Uhr Dienstag geschlossen Mehr zum Da Vinci Code: "Jesus und der Da Vinci Code" Seite erstellt im November 2006 von Walter Hain - geändert am 31. Oktober 2009 - Copyright Walter Hain, Wien.
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