Schmalspur in Ungarn Kisvasutak

 

 

Hier stellen aktive ungarische und rumänische Waldbahner,
die Chefs einiger Bahnen,
Kollegen der ungarischen Schmalspurhomepage KBK,
meine Schmalspurfreunde und ich Manfred Lerch,
Ihnen noch aktive und auch längst vergangene Schmalspurbahnen
aus den ungarischen Gebieten in Wort und Bild vor.

Es werden Bahnen sowohl vom jetzigen Ungarn,
die MÁV,
die Kindereisenbahnen,
private Waldbahnen AÉV,
Museumsbahnen und Museen,

als auch die Bahnen des ehemaligen K&K Ungarn
in Rumänien, der Ukraine, der Slowakei und dem ehemalgen Jugoslawien vorgestellt.

760 mm Spurweite warum bosnische Spur:

Die meisten Strecken in dieser Spurweite befanden sich in Bosnien-Herzogowina. Sie entstanden während der österreichischen Verwaltung dieses Gebiets in den letzten Jahrzehnten des 19. und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die Spurweite von 760 Millimetern wird daher heute noch als "Bosnische Spurweite" oder auch als Bosnaspur bezeichnet.

Die Keimzelle dieses umfangreichen Streckennetzes war eine als militärische Feldbahn errichtete Strecke von Bosnisch Brod nach Sarajewo. Diese wurde vom Bauunternehmen Hügel & Sager mit gebrauchtem Material, welches zuvor beim Bau des Suezkanals zum Einsatz kam, errichtet.
Diese Bahn stellte das für damalige Verhältnisse erste moderne Verkehrsmittel in der Region dar und wurde rasch an die Bedürfnisse eines zivilen öffentlichen Verkehrs angepasst und erweitert.

Später wurden im Bereich der gesamten Donaumonarchie Schmalspurbahnen mit einer Spurweite von 760 mm errichtet. Im Kriegsfall sollten dadurch ausreichend passende Fahrzeuge für die kuk - Heeresfeldbahnen zur Verfügung stehen.

Sämtliche Fotos sind Eigentum des jeweiligen Autors und stehen unter © Copyright.

Sollten Sie Anregungen oder neue Informationen haben,
bitte ein Email an:

schmalspur.in.ungarn@gmx.at
oder
manfred.lerch@utanet.at

update vom 15.10.2010