Unser Angebot bezieht sich auf Ihr Kind in Bezug auf das interaktionelle System der verschiedenen Ebenen des Kindes, der Schule, der Eltern sowie der Betreuungsinstitutionen
Beratung : klinisch-psychologische Eltern-, Kindergärtnerin- und Lehrerberatung, Helferkonferenzen...
Diagnostik , Differentialdiagnostik, Verlaufsdiagnostik und Begutachtung (Entwicklungsdiagnostik, Psychodiagnostik, Neuropsychologische Diagnostik, Aggressionsdiagnostik, Verhaltensdiagnostik des Kindes, Familien-, Interaktionsdiagnostik u. a.) evtl. auf Überweisungsschein nach Wahlarztmodus
Therapie bzw. klinisch-psychologische Behandlung der Kinder einzeln und in Kleingruppen ( Verhaltens- und Sozialtraining, Entwicklungsförderung, Wahrnehmungsförderung, Therapeutische Spielgruppen; Einzel- und Gruppentherapie)
Koordiantion vorhandener Betreuungsmöglichkeiten, Planung von Therapie- und Trainingsmaßnahmen "begleitende" Weitervermittlung an geeignetere Betreuungseinrichtungen
Kooperation : Frühestmögliche Integrationshilfe verhaltensauffälliger und teilleistungsgestörter Kinder in die Gruppe bzw. Klassengemeinschaft
Therapeutische Kindergruppe für soziales Lernen und Selbst-/Wahrnehmungstraining für aggressive und sozial unsichere Kinder
Neuropsychologische Behandlung (Wahrnehmungstherapie)
Umfassende Diagnostik:
Neuropsychologische Diagnostik |
Die umfassende diagnostische Untersuchung dauert |
Wahrnehmungsdiagnostik |
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Leistungsdiagnostik |
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Psychodiagnostik |
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Großes Leistungsprofil |
Funktionsdiagnostik:
Neuropsychologische Diagnostik |
Dauer ca. 2 - 2 ½ Stunden. |
Wahrnehmungsdiagnostik |
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Leistungsdiagnostik |
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Kleines Leistungsprofil |
Provisorische Diagnostik:
Neuropsychologische Diagnostik |
Dauer |
Wahrnehmungsdiagnostik |
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Kleines Leistungsprofil |
Entwicklungsdiagnostik:
Ausschließlich für Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr (in Anwesenheit eines Elternteiles).
Sensomotorik |
Diese Untersuchung dauert |
Aufmerksamkeit |
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Gedächtnis |
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Belastbarkeit |
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Entwicklungsprofil |
Zeitaufwand:
| Diagnostikpaket | I: |
Mindest-Zeitaufwand von insgesamt |
9h |
Diagnostikpaket |
II: |
Mindest-Zeitaufwand von insgesamt |
7h |
Diagnostikpaket |
III: |
Mindest-Zeitaufwand von insgesamt |
5h |
Diagnostikpaket |
IV: |
Mindest-Zeitaufwand von insgesamt |
5h |
Diagnostikpaket III keine schriftliche Stellungnahme (Befund, Befundbericht, Arztbrief) beinhaltet.
Überzeiten bzw. im jeweiligen Paket nicht enthaltene Leistungen gesondert verrechnet werden müssen.
Exploration und Nachbesprechung in der Regel nachmittags oder abends angesetzt werden, während sämtliche Diagnostik ausschließlich am Vormittag statt findet!
nach Beendigung des jeweiligen Diagnostikpaketes (d.h. nach der Befundbesprechung) mittels per Post gesandter Honorarnote zunächst das Gesamthonorar auf unser Konto einzuzahlen ist, bevor an entsprechender Stelle der Krankenkasse ein Ansuchen um teilweise Kostenerstattung geltend gemacht werden kann (Wahlpsychologe).
Nach Bedarf stehen wir auch für begleitende und weitere beratende Gespräche zur Verfügung, beispielsweise um einen Therapieplan zu erstellen oder Therapieziele zu aktualisieren, (neue) therapeutische Impulse einzubringen, den Therapieverlauf zu diskutieren, Helferkonferenzen u.ä.
Nach Bedarf besteht auch die Möglichkeit einer verlaufsdiagnostischen Begutachtung nach (frühestens) einem Jahr ab Erstbegutachtung. D.h. es kann durch eine nochmalige diagnostische Abklärung der Therapieerfolg des vergangenen Jahres - oder der vergangenen Jahre - festgestellt werden. Die Vorgehensweise entspricht wieder der unter Punkt I. und II. dargestellten Beschreibung.
Als entscheidend im Sinne der genannten Ziele wird die ( Optimierung der) Kooperation - in Form von allgemeinem Informationsaustausch als auch auf Einzelfallebene - neben der Zusammenarbeit mit den Eltern mit den folgenden Berufsgruppen bzw. Betreuungsinstitutionen angesehen:
Kindergärtnerin, Sonderkindergärtnerinnen
Lehrer/Beratungslehrer/Stützlehrer
Schulpsychologischer Dienst,
Kinderärzte, Schulärzte, (praktische Ärzte),
Andere professionelle Helfer bzw. therapeutische Einrichtungen
Hinter dieser Vorgehensweise steht auch die Erfahrung, dass außergewöhnlich belastete Kindergärtnerinnnen, Lehrer usw. durch das Wissen um eine entsprechende Unterstützung und aufgrund der Entlastung im Laufe der Zeit dem schwierigen Kind eine positivere Einstellung entgegenbringen können, was sich bald auch in ihrem Verhalten bemerkbar macht. Dieses wiederum wirkt sich erfahrungsgemäß auf das Selbstbild, auf die Motive und die mitunter verzweifelten Verhaltensstile des Kindes aus, da Erfolgserlebnisse ein positiveres Selbstbild bedingen.
Der optimal koordinierte Einsatz der einzelnen Komponenten eines kooperierenden Sozialsystems nützt mit größtmöglicher Wirkung all seine Ressourcen zugunsten der betroffenen Kinder, Lehrer, Eltern und des Gemeinwesens.
Voraussetzung hierbei ist allerdings ein möglichst niederschwelliger Zugang für die Familien bzw. die entsprechenden Zielgruppen (nicht etikettierte, überschaubare, unauffällig gelegene Einrichtung, möglichst geringe Kosten u.ä.).
Kindergärtnerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, die sich bemühen, um Kinder vor dem sozialen Abstieg zu bewahren. Mütter und Väter, die sich bemühen und das beste für ihre Kinder wollen. Kinder, die sich bemühen Anerkennung und Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse zu erringen...
Dies sind - kurz gefasst - die wichtigsten Ressourcen, die in vielen Fällen vieles bewirken. Jedoch bleibt ein "Überrest", der bei der Nutzung der selben Ressourcen unter anderen Voraussetzungen buchstäblich nicht bleiben müsste. Auf allen Ebenen vorhandene Ressourcen können nicht nur "angezapft" und genutzt werden, sondern in ihrer Kraft durch gegenseitige Unterstützung optimiert werden. Es kommt darauf an die Quellen der Kooperationsbereitschaft zu erschließen und zu kanalisieren. Auf diese Weise kann mit denselben Ressourcen ein starker Strom gespeist werden, dessen Kraft ausreicht Kindergärten, Schulen, Kindern, Eltern und anderen professionellen Helfern die größtmögliche Unterstützung (von allen Seiten) zukommen zu lassen.
Unumgängliche Vorrausetzung dafür ist einmal mehr die umfassende Erhebung der Vor-/Geschichte des Kindes und der Familie (Familien-/Anamnese) als auch eine genaue Abklärung des (neuropsychologischen) Entwicklungsstandes des Kindes (Diagnostik). In diesem Sinne erheben wir den Anspruch, den bei uns üblichen diagnostischen Prozess (telefonischer Erstkontakt – Erstgespräch – Untersuchung – Befundbesprechung), welcher sich in der Regel über mehrere Termine bzw. Wochen erstreckt, als einen wichtigen Teil des therapeutischen Prozesses zu verstehen. Manche Problematik verschwindet, eine andere relativiert sich während dieser Zeit, wieder eine andere zeigt Stabilität. Immer kann dadurch zusätzliche Klarheit über Notwendigkeiten das weitere Procedere betreffend gewonnen werden.
Um die bestmögliche Kooperation aller beteiligten Personen und Instanzen zu erreichen und um zielführend handeln zu können, bedarf es dann einer wohl organisierten und professionellen Koordination. Wiederholt sei hier nochmals die Notwendigkeit eines möglichst niederschwelligen Zugangs für die Familien bzw. die entsprechenden Zielgruppen.
Koordinierte Nutzung vorhandener Kräfte und Ressourcen ist mehr als nur die Summe ihrer Einzelteile!
für soziales Lernen und Selbst-/Wahrnehmungstraining
für aggressive und sozial unsichere Kinder
D. h. für Kinder mit „Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“. Dazu gehört der hyperkinetische Formenkreis, Störungen des Sozialverhaltens, emotionale Störungen, Störungen sozialer Funktionen, Ticstörungen und sonstige.
Unsere Kindergruppen für soziales Lernen und Selbst-/Wahrnehmungstraining werden jeweils von einem Therapeuten und einem Co-Therapeuten geführt. Als eine anfängliche Zielsetzung sollte eine Therapiedauer von sechs Monaten nicht überschritten werden. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist die Eltern- und Koordinationsarbeit ein sehr wichtiger Bestandteil unseres verhaltenstherapeutischen Konzeptes.
Kindergruppe mit maximal 4 Kindern geleitet von einem Therapeuten und einem Co-Therapeuten in der Besetzung weiblich/männlich und geführt als „stabile und geschlossene Gruppen“.
Nach Formulierung der therapeutischen Ziele (zumeist) im Anschluss an die entsprechende Diagnostik (s.u.).
Eltern-Erst-Kontakt á 2h , wenn nicht bereits stattgefunden im Rahmen einer vorhergehenden diagnostischen Abklärung (s.u.).
Therapie-Anbahnung (2-4 Termine á 1h) zur Vorbereitung auf die Gruppe; einzeln mit jedem Kind, das später in eine Gruppe kommen wird.
Überprüfende Indikationsstellung im Rahmen eines weiteren zweistündigen strukturierten Gespräches mit den Eltern. Konkretisierung und vorläufige Festlegung therapeutischer Ziele und Überprüfung auf ihre Realisierbarkeit.
Einzeltherapie (6-8 Termine á 1h):
Gruppentherapie (14-17 Termine á 1 ½ h).
Begleitende Beratungsgespräche (mindestens 4 Termine á 1-2h)
Effektkontrolle und Evaluation (1-2stündiges Eltern- bzw. Familiengespräch ca. 8 Wochen nach Beendigung der Therapie)
In der Praxis bedarf das Bearbeiten oben angeführter Trainings- oder Beratungsinhalte – j e nach Mitarbeit der Eltern und der Zusammensetzung, Dynamik und Fortkommen der Gruppe – mitunter mehrerer Sitzungen bzw. einzelner Wiederholungen oder Vertiefungen. Nicht zuletzt auch aufgrund dann doch auch unvermeidlicher Abwesenheiten einzelner Kinder.
Damit sind schließlich |
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8 – 11 16 – 20 2 – 3 |
Einzelstunden mit dem Kind (inkl. Erstkontakte), Erstkontakte),Gruppenseinheiten mit dem Kind (inkl. Gespräche mit Lehrern bzw. Kindergärtnerin (wenn erforderlich bzw. sinnvoll) |
| sowie | |
4 – 7 |
Elternberatungen (inkl. Erstkontakt und Nachkontrolle) |
| für das Training zu veranschlagen. | |
Kindergruppe mit maximal 6 Kindern geleitet von einem Therapeuten und einem Co-Therapeuten in der Besetzung weiblich/männlich und geführt als „stabile und geschlossene Gruppen“. Nach Formulierung der therapeutischen Ziele (zumeist) im Anschluss an die entsprechende Diagnostik im Rahmen der Befundbesprechung mit den Eltern (s.u.).
Im wesentlichen deckt sich das Vorgehen der Kindergruppen für Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren am Konzept der Kindergruppen für Kinder im Alter von 7 - 12 Jahren. Allerdings mit dem Unterschied, dass hier von vorn herein mehr Gewicht auf spielerische und sozial-emotionale Wahrnehmungsprozesse, auf das strukturierte Regel-, Bewegungs- und Gruppen-Spiel und die Elternberatung gelegt wird. Damit wird dem Bedarf der Kinder nach Entwicklung einer weniger selektiven Wahrnehmung und dem Bedürfnis der Kinder nach sehr spielerischer aber strukturierter (verlässlicher, geborgenheitsvermittelnder) Zuwendung vermehrt Rechnung getragen. Im übrigen werden neben Rollenspielen je nach Gruppendynamik auch Interaktionsspiele für Kinder und Spiele zum Umgang mit Aggressionen angeboten.
Zum Einsatz kommen damit
c.) für Kinder im Alter von 1 Jahr bis 2 Jahren
Hier liegt der Schwerpunkt zumeist im Bereich der Elternarbeit, aber je nach Konstellation der Einflussfaktoren (erhoben durch den diagnostischen und gegebenenfalls therapeutischen Prozess) auch in Kombination mit einer verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Intervention (s.o.) und/oder einer wahrnehmungstherapeutischen Intervention (s.u.).
Neuropsychologische Behandlung (Wahrnehmungstherapie)
Nach Erstellung eines Therapieplanes im Anschluss an eine umfassende Diagnostik (s.u.).
Zum Einsatz kommen je nach individuellen Bedürfnissen des Kindes und der Familie
Je nach Bedarf und Möglichkeit werden einzelne Punkte für den häuslichen Bereich adaptiert und in die Eigenverantwortung der Familie (zurück)übertragen, um beispielsweise die Spielkultur oder/und die Lernkultur innerhalb der Familie zu optimieren.
Nach Erstellung eines Therapieplanes im Anschluss an eine umfassende Diagnostik (s.u.).
Zum Einsatz kommen je nach individuellen Bedürfnissen des Kindes und der Familie
Auch hier werden je nach Bedarf und Möglichkeit einzelne Punkte für den häuslichen Bereich adaptiert und in die Eigenverantwortung der Familie (zurück)übertragen, um beispielsweise die Spielkultur oder und die Lernkultur innerhalb der Familie zu optimieren.
Die Dauer der Behandlung der Kinder bzw. der Familien soll grundsätzlich so kurz wie möglich gehalten werden. Dennoch wird darauf zu achten sein, ob die kindliche Psyche, sowie die gesamte Familie des Kindes stabil genug ist, selbständig Probleme und Aufgaben mit gestärkten Copingstrategien zu bewältigen. Des weiteren sind das Verhalten und die Leistungen des Kindes in Kindergarten oder Schule wichtige Anhaltspunkte, an denen in Rücksprache und Zusammenarbeit mit den Kindergärtnerinnen/Lehrkräften und den Eltern ermessen werden soll, ob eine weitere Betreuung (Therapie, Training) angebracht ist. Je nach Problematik des Kindes bzw. der Familie kann sich die Betreuung über einen Zeitraum von wenigen Monaten (z.B. Krisenmanagement) bis auf ein Jahr (z.B. Trennungs- und Scheidungskonflikte) erstrecken. Im allgemeinen hat es sich aber als zielführend erwiesen, den zeitlichen Rahmen der therapeutischen Begleitung auf ein halbes Jahr anzuberaumen.