| Ihr Kind hat zunehmends Schwierigkeiten
sich zurechtzufinden und zeigt ein bedenkliches soziales Verhalten im Umgang mit anderen Kindern und /oder Erwachsenen. Es hat Probleme innerhalb der Familie, Schule, Kindergarten, Freizeit etc. |
- Aufmerksamskeitsstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Lernstörungen
- Aktivitätsstörungen
- emotionale Störungen
- Anpassungsstörungen
- Verhaltensstörungen
- Unruhe
- Ängstlichkeit
- Hemmungen
- mangelndes Sebstvertrauen
- gestörtes Selbtwertgefühl
- Leistungsverweigerung
- oppositionelles, aufsässiges Verhalten
- expansives Verhalten
- aggresives Verhalten
- Kontak- und Beziehungsstörungen (Schwierigkeitenim Umgang mit Gleichaltrigen, etc.)
Demgemäss ergeben sich für unsere Arbeit folgende Zielgruppen:
- Kinder mit „Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit“ (ICD-10: F9), mit „umschriebenen Entwicklungsstörungen“ (ICD-10: F8), mit neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen (ICD-10: F4)
- Eltern / Erziehungsberechtigte
- Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Lehrer
- Professionelle Helfer
- Mitunter sind reine Beratungen und auch reine Nachhilfen für die beschriebenen Problemstellungen zu wenig nachhaltig bzw. wirkungslos.
- Auch zeigte sich, dass sich die Problematik der Kinder und die der Eltern oder Erziehungsberechtigten allein dadurch nicht entschärft, wenn die Kinder einen Kindergarten, eine Schule oder einen Hort außerhalb ihres Stammgebietes besuchen. Vielmehr erwies es sich als die Problematik verstärkend, wenn die Kinder aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld gerissen wurden.
- "Um [...] Fremdunterbringungen [in Sonderschulinternaten und in Heimen] entgegenzuwirken, wurden [...] 'Gastfamilien' gesucht und gefunden, in denen die Kinder nach dem Unterricht die für sie nötige Förderung erhielten. Diese Gastfamilien wurden von Mitarbeiterinnen der Erziehungsberatungsstellen des Landes Tirol beraten und unterstützt und erhielten über das Jugendwohlfahrtsreferat der BH Innsbruck eine finanzielle Abgeltung. Allerdings zeigte sich bald, dass einerseits trotz intensiven Suchens nur wenige Familien für diese Aufgabe zu gewinnen waren und dass andererseits von Seiten der Eltern der betroffenen Kinder dieser Form der Unterstützung immer mehr Ablehnung entgegengebracht wurde" (aus „ 7 Jahre Schülerstube Rum"; S.6).
Unsere Arbeitsweise sei damit auch als ein präventiv wirksames Maßnahmenpaket zu verstehen, welches die oben beschriebenen Entwicklungen der Kinder zu verhindern bzw. nachhaltig auszugleichen versucht.