Ziele
- Als vordringliches Ziel unserer Arbeit gilt es die im psychosozialen Umfeld des Kindes vorhandenen protektiven Faktoren so zu mobilisieren, dass sie der Gefahr des sozialen Abstieges des Kindes (z.B. Versetzung verhaltensauffälliger und/oder teilleistungs- bzw. entwicklungsgestörter Kinder in eine andere oder Sonderschule, ein Heim oder ein Sonderschulinternat) entgegenwirken.
- Dies wird "vordergründig" nur möglich sein, wenn es gelingt jene Voraussetzungen zu schaffen, die es möglich machen, dass das betreffende Kind in die jeweilige Kindergartengruppe integriert werden kann bzw. wenigstens genügende Schulleistungen erzielt.
- Dazu ist eine vorgeschaltete genaue diagnostische Abklärung unumgänglich, um beispielsweise exakt differenzieren zu können zwischen primärer Störung (z.B. Störung des Sozialverhaltens) und Sekundärsymptomatik (z.B. umschriebene Entwicklungsstörung).
- Gegebenenfalls sind wahrnehmungstherapeutische Inhalte in den therapeutischen Prozess mit ein zu beziehen bzw. etwaige professionelle Helfer (Logopädinnen, Ergotherapeutinnen) hinzuzuziehen.
- Resignative, "überangepasste" Verhaltensweisen und/oder das hohe Aggressionspotential der betreffenden Kinder sollen ausgeglichen werden,
- indem die Kinder lernen miteinander umzugehen und so etwas wie einen Gemeinschaftssinn entwickeln.
- Durch die Förderung und den Aufbau von Vertrauen wird die
- Kooperationsbereitschaft unter den Kindern als auch die Zusammenarbeit mit Erwachsenen gefördert.
- Durch diese Art der Unterstützung der Familien sollte es gelingen vorhandene Ressourcen in den Familien zu stärken, um sie nutzbar zu machen für die Zukunft.
- Schließlich soll die volle Eigenverantwortung von der Familie wahrgenommen werden, was einer weiteren Kooperation nicht zwangsläufig widersprechen muss.