Mailand - San Remo  (300 km)  vom 2.6. - 5.6.2011    Maíland - San Remo    Eine Herausforderung für jeden Teilnehmer Mailand - San Remo - was haben diese beiden Städte in Italien gemeinsam? Ein Radsportler wird natürlich gleich an den berühmten Radklassiker im Frühjahr denken bzw. an den Radmarathon mit der gleichen Strecke. Mario Kirch, Leopold Wagner und Reinhold Grausam war diese Herausforderung ein Reise nach Italien wert. Diese drei Radsportler sind längst erprobt auf Ausdauerstrecken, so suchen sie immer wieder neue Herausforderungen. Die hervorragenden Zeiten von Mario Kirch 80. Rang 8:13`(Schnitt 35,85 km/h), Wagner Leopold  mit Rang 353 und einer Zeit von 9:40`(Schnitt 30,48 km/h)  und Grausam Reinhold, Rang 355 mit einer Zeit von 9:41` (Schnitt 30,43 km/h) kommen nicht von irgendwo, sondern nur durch beinhartes Ausdauertraining. Leider war das Wetter nicht gerade einladend für die ca. 1000 Teilnehmer dieses Radmarathons. Unmittelbar vor dem Start öffnete der Himmel seine Schleusen und abgesehen von einigen Unterbrechungen änderte sich  bis ins Ziel nichts daran. Das Tempo war trotz dieser Bedienungen sehr hoch, wenn man bedenkt, dass unsere Fahrer fast bis zur halben Distanz einen Schnitt von fast 40 km/h hatten. Erschwerend für unsere Jungs war natürlich auch, dass wir ihnen während des Marathons keine Betreuung bieten konnten. Sie waren somit während des Rennens auf sich alleine gestellt. Dass da natürlich auch Zeit auf den Verpflegestationen liegen bleibt ist klar oder dass bei wechselnden Wetterbedienungen nicht immer die passende Kleidung mit dabei ist. Umso höher ist der 80. Rang von Mario Kirch einzuschätzen, da bei den vorderen Platzierungen jeder Rennfahrer ständig betreut wird und somit keine Zeit auf den Labestationen verbringt. Marion Kirch wäre das Auslassen von Verpflegestationen beinahe zum Verhängnis geworden, da er auf den letzten Anstiegen nichts mehr zu trinken hatte. Als Unterstützung waren noch Miro Kirh, Franz Resch und Heli Forstenlehner mit dabei. Wobei Heli ein Fahrrad dabei hatte, aber mehr den Bus als Untersatz liebte. Miro und Franz unternahmen mit den anderen Drei an den Tagen vor dem Marathon noch sehr schöne Touren entlang dem Gardasee bis zum Iseosee.  Auf dem Programm stand auch noch der Besuch bei Colnago, dass jedoch auf Grund des Freitags und des Zwickeltages geschlossen war. Alternativ wandelten wir uns zu Motorsportfans und besuchten die Rennstrecke in Monza, wo wir dann das Glück hatten, dass  Qualifikationstraining für die “Coppa Intereuropa 2011” von der Boxengasse aus zu beobachten.
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