RAA - Extremsport auf höchstem Niveau Das „Race around Austria“ brachte einige der besten Ultraradfahrer nach Österreich und mit dabei unser Viererteam RC-Arbö Sk Vöest  mit den Fahrern Reinhold Grausam, Mario Kirch, Manfred Leitner, Roland Wurm und ihrem Coach Miro Kirh. „Race around Austria“ bedeutet 2257 km, 28000 Höhenmeter entlang der Grenzen Österreichs über zahlreiche Berge und durch schöne Landschaften -  alleine oder im Team zu fahren. „Race around Austria“ bedeutet aber auch; Tausende Kilometer Training bei jedem Wetter, unzählige Entbehrungen, hoher finanzieller Aufwand, penible Planung, kaum Schlaf während dem Rennen, Schmerzen am ganzen Körper, ein Ausloten der psychischen und physischen Leistungsgrenze, ein gut funktionierendes Betreuerteam und ein unbeschreibliches Glücksgefühl beim Überfahren der Ziellinie. Spätestens hier sind alle Schmerzen vergessen und es überkommt die Freude das Ziel als Dritter erreicht zu haben. “Race around Austria”       -      Dritter Platz für unser Viererteam      RC-Arbö Sk Vöest Reini Grausam  Geb.: 1957 Wohnort: Linz Hobby: Radfahren Längste Tagestour: Linz - Udine 540 km Längste Tour: Rennen: Marathons Km pro Jahr: Radtouren: Touren in Frankreich, Italien.... Manfred Leitner  Geb.: 1962 Wohnort: Lichtenberg Hobby: Biken, Laufen, Motorrad, Langl. Längste Tagestour: 341 km Längste Tour: 753 km Linz - Cesinatico 2,5 Tg Rennen: RR-Marathons (Alpencup, Samson...) u. MTB- Marathons (Top Six, Kleinzell...) Radtouren: Alpenüberquerung, Indien, Marokko..... Mario Kirch  Geb.: 1981 Wohnort.: Linz Hobby: Radfahren Längste Tagestour: 320 km Längste Tour: Linz - Osijek (Koratien) 650 km in 2 Tagen Rennen: Radmarathons Km pro Jahr: bis 14000 km    Miro Kirh  Coach und Stratege Roland Wurm  Geb.: 1972 Wohnort.: Linz Hobby.: Radfahren  Rennen u. Erfolge: Elite C u. B OÖLM Straße 1. Platz, ÖM Querfeldein 3. Platz 24h MTB im 4-Team EM 1.Pl. 24h MTB im 4-Team WM 3.Pl. Km pro Jahr: bis 12000 Die Chronologie des Rennens Start am Freitag den 20.8.2010 um 19:30 in Schärding als sechstes von 14  Viererteams. Unser Team startete gleich von Beginn an eine unglaubliche Aufholjagd und war etwa ab Aigen im Mühlviertel an der Spitze der Viererteams. Diese Position wurde in der ersten Nacht bis Litschau gehalten bis kurz danach ein Navigationsfehler passierte und das Team ca. 45 Minuten verlor und an die vorletzte Stelle zurück rutschte. Die Motivation hatte zu diesem Zeitpunkt einen Tiefpunkt erreicht und es schien alles verloren als Reini auch noch eine Reifenpanne hatte. Miro hatte alle Hände voll zu tun um die Fahrer wieder zu motivieren. Der Samstag begrüßte alle mit wunderschönem Wetter und der Kampfgeist schien auch wieder zu erwachen. Im Burgenland wurden Kilometer um Kilometer aufgeholt und Rang um Rang verbessert.  Als die Fahrer das Südsteirische Hügelland erreichten, hatte Miro schon Bedenken, dass die Fahrer zu lange an der obersten Leistungsgrenze fahren würde und sie dafür später in den Bergen die Rechnung präsentiert bekommen würden. In dieser Nacht konnte sich das Team bis auf den Zweiten Rang vorfahren und nun galt es diesen abzusichern da der erste Platz realistisch gesehen nicht mehr erreichbar war. Ab jetzt kamen auch die ersten „richtigen Berge“, sie wussten aber auch, dass sie mit ihren Bergspezialisten Mario, Mandi u. Rolli ein paar Asse im Ärmel hatten. Sonntag, der zweite Renntag begrüßte sie nicht nur mit Kaiserwetter, sondern auch mit vielen Höhenmeter.  Iselsberg, Großglockner, Gerlos, Kühtei und Silvretta sind nur einige Vertreter dieser Bergetappen. Am Großglockner mussten sich die Fahrer durch dichtesten Verkehr drängen, am Kühtei waren zahlreiche Kühe auf der Straße unterwegs  die zu Behinderungen führten und die Abfahrt von der Silvretta mit den zahlreichen Kehren musste bei stockdunkler Nacht bewältigt werden . Die Etappen wurden so geplant, dass lange Anstiege auf mehrere Fahrer aufgeteilt wurden um nicht zu lange an der Leistungsgrenze fahren zu müssen. Normalerweise war jeder Fahrer ca. 2 Stunden und etwa 60 km unterwegs, ehe er vom nächsten abgelöst wurde. Da es für die Betreuer ebenfalls keine Spazierfahrt war beweist Tatsache, dass  ihr Coach Miro kurz vor der dritten Nacht erst das erste mal kurz schlafen konnte – er musste ja die Strategie austüfteln, sich um Räder und die Beine der Fahrer kümmern und die anderen Teams via Internet im Auge behalten. Der dritte und letzte Renntag beginnt etwas bewölkt, nicht so die Stimmung im Team da  es Richtung Ziel in Schärding geht und der momentane  zweite Platz scheint auch noch abgesichert zu sein. Es sind noch ca. 500 km zu fahren und die Freude auf etwas „ordentliches“ zu Essen und ein kühles Bier (nicht immer Spagetti mit Wasser), eine Dusche und ein Bett lässt alle Schmerzen vergessen und es wird nochmals alles gegeben. Die Taktik wurde auf kürzere Intervalle umgestellt werden, da die bereits gefahrenen 1700 km sich schon bemerkbar machten und  Konkurrenz ebenfalls nicht schläft. Ab Hallein bei Salzburg spitzte sich die Situation erneut zu, da das Verfolgerteam den schon lange befürchteten Angriff startete. Unsere Fahrer wehrten sich lange Zeit gegen den Angriff und es wurden einige male die Positionen gewechselt aber das Team „Zisser Enns“ hatte den längeren Atem. Unser Team, RC-Arbö Sk Vöest überrollte schlussendlich unter tosendem Jubel der zahlreichen Fans am Montag den 23.8.2010 kurz  vor 22 Uhr als Dritter die Ziellinie in Schärding. Die Freude, aber auch die Strapazen waren den Fahrern und den Betreuern ins Gesicht geschrieben als sie die Sektdusche bei der Siegerehrung genossen. Danke für die Unterstützung Video
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