Flug in die Angola-Hölle

In Angola tobt der "vergessene Krieg". Auf der einen Seite führt die pro-kommunistische MPLA-Regierung unterstützt von 25.000 Kubanern und Ostdeutschen, den Stellvertreterkrieg für Moskau.
Auf der anderen Seite kämpfen im Busch die Rebellen - und bereits auch reguläre Militäreinheiten - die pro-westlichen UNITA für die Befreiung des Landes.
In diesem Krieg geht es aber um mehr als nur um Angola, es geht letztlich in der Auseinadersetzung zwischen Ost und West um Öl und Rohstoffe:

  • 95 Prozent des Erdöles aus dem Persischen Golf werden für die westlichen Industriestaaten um das Kap herum - an Angola vorbei -geliefert
  • Südafrika hat die größten Erzreserven der Welt. Die westlichen Stahlindustrien brechen ohne Mangan, Vanadium und Chrom aus Südafrika zusammen.
  • Moskau kontrolliert von Äthiopien aus bereits die Einfahrt in das Rote Meer und würde mit einem Sieg in Angola die gesamte Ölzufuhr des Westens aus den Golfstaaten und den lebenswichtigen Erzhandel unter Kontrolle haben.

 

Das sind die wahren Ursachen des Expansionsdranges Moskaus, des Krieges in Angola.
Fritz Sitte, des Abenteurer unter den Reportern , war wieder in Angola - zum dritten Mal. Mit einer DC-4 ohne Hoheitsabzeichen wurde er in das Hauptquartier der UNITA geflogen. Mußte Sitte 1971 und 1976 noch Tausende Kilometer zu Fuß marschieren, sich von Raupen und Wurzeln, wildem Honig und Ameiseneiern ernähren, so fuhren ihn diesmal die Lkws der UNITA durch den Busch. Denn die Einheiten der UNITA sind im Vormarsch, seit sie auch von Präsident Reagan unterstützt werden.
Sitte erlebt die Eroberung einer Provinzstadt, Sitte analysiert mit dem legendären Führer der UNITA Dr. Jonas Savimbi die Lage in Angola und ganz Schwarzafrika. Sitte gilt als einer der bestinformierten Journalisten zum Thema Angola. Sitte hat in sein Buch das packende Erlebnis und den neuesten Stand der politischen Szene eingebracht.

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