Brennpunkt Jemen

Bis 1962 war der Jemen – das einstige Reich der sagen- haften Königin von Saba – ein völlig isoliertes, hermetisch abgeriegeltes, rätselvolles und zugleich von grausamen Gesetzen beherrschtes »Märchenland«. Doch dann ging die innere Ruhe unter in den blutigen Bruderkriegen, die erst I972 mit der Vereinigung des Nord- und des Südjemens endeten. Aber auch an den nun gewonnenen Frieden glaubt niemand. Denn zu viele Interessenten mischen sich in die inneren An- gelegenheiten der beiden Jemen ein. Amerikaner Sowjets und Chinesen lauern auf die angeblich gewaltigen Ölreserven des rauhen Berglands. Nicht umsonst ermöglichten sie hier den Sprung vom Mittelalter ins Atomzeitalter. Ihr Tag X bricht jetzt an – der Frieden im Jemen hat keine Zukunft.

Fritz Sitte, der international prominente Journalist, beweist, daß der Jemen bloß Spielball der

Großmächte ist. Er kennt die führenden jemenitischen Politiker und Militärs persönlich. Während der Bürger- kriegsjahre 1967/68 gelang es ihm unter abenteuer- lichsten Umständen, in einer angeschossenen DC-3 in den Kessel der eingeschlossenen Hauptstadt Sanaa einzufliegen, und nahm als Berichterstatter an den Kämpfen teil. I972 besuchte er den Jemen zum viertenmal, landete als erster Journalist auf der vom Nordjemen besetzten südjemenitischen Insel Kamaran und sarnmelte alarmierendes Exklusivrnaterial. Sein Buch: Ein dramatischer Augenzeugenbericht und eine politische Analyse zugleich. Reichhaltiges Farb- Dokumentationsmaterial vervollständigt seinen Report.

In gleicher Ausstattung liegt Fritz Sittes Augenzeugen- bericht  »Flammenherd Angola« vor, über den die NBC, New York, urteilte: "Das größte joarnalistische Abenteuer der letzten Jahre".

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