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Roter Fingerhut

 

 

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Roter Fingerhut

Digitalis purpurea, Scrophulariaceae

 

 

Botanik:

Vorsicht: giftige Pflanze!

Die Grundblätter stehen in einer Rosette, daraus entspringt der Stiel, der eine Höhe  von 90 bis 120cm, in seltenen Fällen bis 200cm erreicht. Er steht steif aufrecht und bis zur Mitte mit einer Markhöhle. Die einzelnen Laubblätter sind gross, die unteren lang gestielt, die mittleren mit stielartiger Spreite. Ihre Form ist eilanzettlich bis eiförmig, mit einem gekerbten Rand. 

Die Blüten bilden grosse Blütenstände, die oft aus 50 bis 120 Einzelblüten bestehen. Sie sind einseitswendig. Meist sind viele Blüten gleichzeitig geöffnet. Die einzelne Blüte ist 4 bis 5, mitunter bis 8 cm lang, glockig, hellpurpurrot, die Krone ist etwas eingebogen und gebaucht. Auf der Innenseite finden wir eine schüttere Behaarung. Dort ist sie auch dunkelpurpurn gepunktet.

Wir finden sie gesellig, meist auf Halbschatten Kahlschlägen, Waldlichtungen und Waldwegen. Der Boden ist meist reich an Stickstoff, aber kalkarm. Örtlich ist sie begrenzt auf Westdeutschland, Frankreich, Belgien und Südholland, Pyrenäen, iberische Halbinsel, Marokko und Madeira.

 

Bekannte Wirkungen:

Die Inhaltstoffe dieser Pflanze werden in der Medizin zur Stärkung des Herzkraft verwendet. Im Laufe der Zeit wurden aus hier unzählige chemisch reine Stoffe gewonnen.

Auch in der Homöopathie wird sie bei Herzschwäche, bei langsamen Puls, zur Stärkung der Prostata und bei Leberschwellung verwendet.

Auf Grund der starken Wirkung der Pflanze sollte der Tee nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

 

Die Blütenenergieessenz:

Es dies eine Essenz, die es vermag, sowohl eine grössere geistige Beweglichkeit zu verleihen als auch eine umfassendere Perspektive wahrnehmen zu lassen. Dadurch kommt es zu einem  inneren Wachstum. Sie löst Blockierungen im Herzen und öffnet uns dadurch für Neues und Grösseres.

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Stand: 08. Juli 2001