Mittwoch, Juli 02, 2008

Geringe Web 2.0 Nutzung

Nach der neuesten Erhebung der Statistik Austria im ersten Halbjahr 2008 sind seit 2002 sind 35% mehr Computer in Österreich Haushalten vorhanden, bei Breitband-Internet ist die Steigerung sogar bei 45%. 69% der Haushalte in Österreich haben einen Internetzugang. Nur 18% der Nutzer verwenden wissentlich Blogs - ein Medium des Web 2.0. Noch weniger - nur 5% - schreiben auch darin. Ebenfalls 18% verwenden Webradio, 13% nutzen Video-Angebote.

Labels: ,

Dienstag, Juli 01, 2008

Menschen, die besonders Burn-out-gefährdet sind

Perfektionisten Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (unrealistisch) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe. Sie wollen die Welt umkrempeln, stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Wenn sie bemerken, dass nichts von anderen zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie von sich enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer. Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einem Burnout.
Helfer Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleissen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben. Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbar selbstlose Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl vermeintlich steigern. Wenn sie anderen helfen können, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.
Helfersyndrom: Es wird versucht, Versagenserlebnisse und versagte Zuwendung in der Kindheit nun durch die eigene soziale Tätigkeit zu kompensieren. Der Helfer gibt die Zuwendung, die er empfangen möchte. Personen mit dem Helfersyndrom versuchen, ihr labiles Selbstwertgefühl durch die Aufopferung an eine grosse Aufgabe und die damit verbundene Dankbarkeit vieler Hilfsempfänger zu stabilisieren.
Menschen, die nicht Nein sagen können Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es an Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen will, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet. Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich ausgenutzt. Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und es anderen Recht zu machen.
Quelle: http://www.spiritrelease.ch/html/burnout.html (08-07-01)

Phasen des Burnout

Diese Phasen lassen sich vor allem an den sozialen Berufen aufzeigen: Es wird mit grossem Idealismus und guten Vorsätzen an eine Tätigkeit heran gegangen (Phase Enthusiasmus). Die Person merkt aber, dass sie durch ihr Handeln und ihr grosses Engagement keine für sie befriedigende Fortschritte erzielt. Stagnation oder gar Rückschritte führen zu Frustration, machen zynisch gegenüber der Klientel. Negative Gefühle werden aber nicht beachtet. Ein hoher Energieeinsatz zum Erreichen gewohnter Leistungen wird weiterhin aufgebracht und chronische Müdigkeit verdrängt. In diesem Anfangsstadium hat der Betroffene das grundlegende Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Jedoch werden diese ersten Hinweise konsequent ignoriert. Begleitend treten gelegentlich grundlose Angst und beginnende körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen,... etc. auf. Steigern sich Frustration und Ermüdung, kommt es zunehmend zur Apathie. In dieser Phase der Apathie ist die berufliche Tätigkeit nur noch unter grossen Anstrengungen auszuüben. Dabei treten Symptome auf wie Gleichgültigkeit, Schuldzuschreibungen an die Umwelt, Angst nicht anerkannt zu sein und Desorientierung. Gefühle von Sinnlosigkeit, Versagen, Misstrauen stellen sich ein. Es kommt zu schneller Erschöpfung, das Leben wird so weit es geht mechanisiert, der Betroffene zieht sich zurück. Der Betroffene ist unmotiviert und unfähig, sich neue Ziele zu stecken. Häufig fehlt auch das Bewusstsein für die eigene Situation. In dieser Phase wirken die Betroffenen äusserst phlegmatisch und können sich selbst zu nichts mehr antreiben, weder beruflich noch privat. Die verschiedenen Anzeichen einer Depression sind - für Aussenstehende - unübersehbar. Betroffene fühlen sich aber unverstanden von Freundinnen und Kollegen und ziehen sich immer weiter zurück. Selbstzweifel tauchen auf sowie starke körperliche Beschwerden. Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten und verdrängen zu können. Dominierendes Gefühl ist die innere Leere. Im Endzustand herrscht eine totale körperliche und emotionale Erschöpfung sowie der Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen. Hält dieser Zustand länger an, spricht man vom Burnout-Syndrom.
Quelle: http://www.spiritrelease.ch/html/burnout.html (08-07-01)

Samstag, Juni 28, 2008

Psychologische Unternehmensführung. 64 handfeste Tipps Ihr Unternehmen mental zu steuern

Wie ein Chef seine Mitarbeiter besser verstehen, motivieren und psychologisch korrekt führen kann, behandelt ein gut lesbares Buch im Linde-Verlag. Hier kann in einer verständlichen Form herausgefunden werden, wie man Menschen zum Bessern führt und Probleme erkennt und löst.Die Tipps sind gut strukturiert und mit vielen praktischen Beispielen garniert. Dazu gibt es jeweils auch den Background aus der Psychologie, der fundierten Einblick in die Grundlagen bietet. Das "Spannungsdreieck" Unternehmer - Kunde - Mitarbeiter birgt so manches Konfliktpotential, welches in diesem Buch aus einem psychologischen Blickwinkel heraus betrachtet wird. In vier Teilen werden die Themen "Selbstmanagement des Chefs", "Mitarbeiterführung", "Umgang mit Kunden" und "finanzieller Erfolg" behandelt - mit Empfehlungen zum Umgang mit der eigenen Führungsrolle, dem Umgang mit Mitarbeitern, dem Kunden und der finanziellen Gebarung. Das Werk besticht durch die fundierte und dennoch leicht lesbare Aufbereitung des Themas, klar strukturiert ermöglicht es die leichte Auffindbarkeit konkreter Problemsituationen und die unmittelbare Umsetzung der Tipps und Empfehlungen.

Labels: , , , , ,