Fernsehkonsum auf schulische Leistung Jugendlicher
Forschungsstand - Einfluss des Fernsehens
Der Einfluss des Fernsehens auf die schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen wurde vor allem im angloamerikanischen Raum schon sehr früh bearbeitet und untersucht. Ein Grund hierfür war, dass in diesem Gebiet Fernsehen den Haushalten wesentlich früher zugänglich war als im deutschsprachigen Raum. Dies erklärt auch die wenig vorhandenen Studien und Untersuchungen hierzu im deutschen Raum (vgl. SCHNEIDER/ENNEMOSER/REINSCH 1999, S. 56). Als man jedoch nach einer Reihe von Tests keinen negativen Zusammenhang zwischen Fernsehen und schulischen Leistungen (Leseleistungen) der SchülerInnen feststellen konnte, wurden die Untersuchungen dazu auch mehr oder minder eingestellt (vgl. SCHNEIDER/ENNEMOSER/REINSCH 1999, S. 56).
Hemmungshypothesen
Funktionen des Fernsehens
Film
BERGLER, REINHOLD/SIX, ULRIKE (1979). Psychologie des Fernsehens: Wirkungsmodelle und Wirkungseffekte unter besonderer Berücksichtigung der Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Bern, Stuttgart, Wien: Huber.
KUCKUK KURT. (1978): Motivation durch Medien. In: G. K. Hildebrand (Hrsg.), Medien – Dimensionen und Themen. Medien in Wissenschaft und Bildung Band 4. Trier: Spee. S.40–60.
SCHNEIDER, WOLFGANG/ENNEMOSER, MARCO/REINSCH, CHRISTIANE (1999). Zum Einfluß des Fernsehens auf die Entwicklung von Sprach und Lesekompetenzen. In: Lesesozialisation in der Mediengesellschaft: Schwerpunktprogramm. Hrsg. von Norbert Groeben. Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Sonderheft 10. Tübingen: Niemeyer, S. 56–66.
Der Einfluss des Fernsehens auf die schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen wurde vor allem im angloamerikanischen Raum schon sehr früh bearbeitet und untersucht. Ein Grund hierfür war, dass in diesem Gebiet Fernsehen den Haushalten wesentlich früher zugänglich war als im deutschsprachigen Raum. Dies erklärt auch die wenig vorhandenen Studien und Untersuchungen hierzu im deutschen Raum (vgl. SCHNEIDER/ENNEMOSER/REINSCH 1999, S. 56). Als man jedoch nach einer Reihe von Tests keinen negativen Zusammenhang zwischen Fernsehen und schulischen Leistungen (Leseleistungen) der SchülerInnen feststellen konnte, wurden die Untersuchungen dazu auch mehr oder minder eingestellt (vgl. SCHNEIDER/ENNEMOSER/REINSCH 1999, S. 56).
Hemmungshypothesen
- Veränderungshypothese
- Passivitäts-Hypothese
- Hypothese des Konzentrationsabbaus
- Hypothese der Abwertung des Lesens
- die book-reading promotion
- die on-screen-reading-Hypothese
Funktionen des Fernsehens
- die allgemeine Funktion des Fernsehens für Kinder und Jugendliche
- die Funktionen, die Kinder und Jugendliche dem Fernsehen beimessen
- Unterhaltungsfunktion
- Informationsfunktion
- Funktion des Ersatzes
- Funktion „Mitreden können“
- Funktion der Einführung in die Realität
Film
- Großteils reine Informationsfilme
- keine motivationale Wirkung
- Aufgabe des Lehrers: neue Frage aufwerfen
- Besser: Filme mit offenem Schluss (Fragezeichenfilme)
- Bestimmte Situationen fixieren
- Sachverhalt genauer beobachtbar
- Motivation durch Interaktion und Diskussion
- Geschickte Auswahl und Reihenfolge
- relativ abstrakt dargestellt
- Problemstellungen durchschaubarer dargestellt
- Information wird in kleineren Schritten übermittelt
- Von SchülerInnen selbst gestalten lassen
- Sendungen zu bestimmten Zeiten ausgestrahlt
- Moderator übernimmt Rolle des Lehrers
- Nachteil: kein Feedback
- Unter- bzw. Überforderung der Schüler
BERGLER, REINHOLD/SIX, ULRIKE (1979). Psychologie des Fernsehens: Wirkungsmodelle und Wirkungseffekte unter besonderer Berücksichtigung der Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Bern, Stuttgart, Wien: Huber.
KUCKUK KURT. (1978): Motivation durch Medien. In: G. K. Hildebrand (Hrsg.), Medien – Dimensionen und Themen. Medien in Wissenschaft und Bildung Band 4. Trier: Spee. S.40–60.
SCHNEIDER, WOLFGANG/ENNEMOSER, MARCO/REINSCH, CHRISTIANE (1999). Zum Einfluß des Fernsehens auf die Entwicklung von Sprach und Lesekompetenzen. In: Lesesozialisation in der Mediengesellschaft: Schwerpunktprogramm. Hrsg. von Norbert Groeben. Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Sonderheft 10. Tübingen: Niemeyer, S. 56–66.

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