Mittwoch, Oktober 25, 2006

Die Door-in-the-face-Technik

Viele Verkaufstricks basieren auf der Norm der Reziprozität, also dass wir uns verpflichtet fühlen, anderen einen Gefallen, eine Leistung oder ein Entgegenkommen zurückzugeben, die wir angeboten bekommen oder erhalten haben. Der Verkäufer macht ein Angebot, welches bewusst so groß ist, dass die Zielperson ablehnt. Dann folgt eine sehr viel kleinere Bitte: das eigentliche Verkaufsziel. Dieses wird aufgrund der vorangegangenen Ablehnung sehr viel häufiger zugesagt, als wenn es ohne vorhergehendes Angebot an die Zielperson gestellt worden wäre. Diese Taktik zielt auf das sich-schuldig-fühlen, wenn eine Bitte abgelehnt wird. Mit dem Annehmen des kleineren Angebots hat die Zielperson die Möglichkeit, sich reinzuwaschen und wieder gut zu fühlen. Diese Technik funktioniert jedoch nur, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  1. Das erste Angebot muss so groß sein, dass sichergestellt ist, dass die Zielperson ablehnt.
  2. Der Zielperson muss die Chance zu einem Kompromiss gegeben werden, indem sie das erste Angebot ablehnt und der nachfolgenden Bitte nachkommen kann.
  3. Die zweite Bitte muss in Beziehung zum ersten Angebot stehen und von derselben Person kommen, so dass die Zusage der Zielperson wie ein Zugeständnis vorkommt.

Der Freizeit Interessen Test (FIT)

Persönliche Vorlieben und Interessen stehen in enger Beziehung zur Persönlichkeit eines Menschen und bringen den engen Zusammenhang von von kognitiver Differenzierung und emotionaler Bewertung zum Ausdruck. Zwar hat die Frage nach der Bedeutsamkeit von Interessen (meist im Zusammenhang mit der Motivationsforschung) in der Psychologie eine lange Tradition, doch wurde diesem Aspekt der Freizeitforschung bisher wenig Beachtung geschenkt und mehr Gewicht auf die Untersuchung von Tätigkeiten gelegt. Die Interessensforschung im Bereich der Freizeit beschränkte sich bisher weitgehend auf die Vorgabe zumeist theoretisch nicht gerechtfertigter Interessenskataloge, komplexere Analysen im Zusammenhang mit fundierten wissenschaftlichen Konzepten stehen noch aus. Ziel des vorliegenden Freizeit-Interessen-Tests ist daher, ein im Bereich der Berufs- und Laufbahnentwicklungsforschung bewährtes Modell von Persönlichkeitsorientierungen auf den Bereich der Freizeit zu übertragen und die Brauchbarkeit zu prüfen.
http://www.stangl-taller.at/STANGL/WERNER/BERUF/PUBLIKATIONEN/FIT/

Montag, Oktober 23, 2006

Master of Advanced Studies in Psychotraumatology

Die Universität Zürich bietet ab Herbst 2007 einen berufsbegleitenden Studiengang für ÄrztInnen und PsychologInnen an, der mit einem "Master of Advanced Studies in Psychotraumatology" abgeschlossen wird.

Neben den Grundlagen der Psychotraumatologie liegt das Schwergewicht der vermittelten Themen bei therapeutischen Aspekten. Es ist das erklärte Ziel, dass nach dem Studiengang die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den wichtigsten traumatherapeutischen Verfahren vertraut sind und diese anwenden können.

Der Studiengang ist als "Blended Learning" konzipiert. Dabei werden die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit E-Learning kombiniert. Dies erlaubt ein asynchrones Lernen. Die Studierenden können sich so einen Teil der Inhalte orts- und zeitunabhängig aneignen.

Unsere Homepage (www.psychotraumatology.ch) orientiert Sie über die Details zum Studiengang. Mit dem dort integrierten Anmeldeformular (www.psychotraumatology.ch/anmeldung.htm) können Sie sich für die Informationsveranstaltung oder bereits für den Masterkurs anmelden oder eine ausführliche Broschüre bestellen.

Dr. med. Jürg Haefliger
Programmdirektor
Master of Advanced Studies in Psychotraumatology
Gemeindestr. 26
CH-8032 Zürich

E-Mail: juerg.haefliger@hin.ch
Tel.: +41 (0)44 383 33 86
Fax.: +41 (0)44 383 14 13

Samstag, Oktober 14, 2006

Polterer, Engel, Eisbrecher und Gesichtswahrer

Unter diesem Titel liefert der Psychologe Werner Stangl einen Knigge für Koalitionsverhandler: "Vor der Ehe kommt der Polterabend. So einen würde Psychologe Werner Stangl von der Uni Linz als "Aufwärmphase" den rot-schwarzen Partnern in spe empfehlen: "In lockerer, verhandlungsfreier Umgebung" sollten sich die Kontrahenten, die er für "zwei gleichwertige Gegner" hält, begegnen, bevor es ans Eingemachte geht."
Der gesamte Text findet sich unter http://paedpsych.jku.at/internet/PRESSEORD/Standard061014.html
bzw.
http://derstandard.at/druck/?id=2623624

Dienstag, Oktober 03, 2006

Links zu Psychologischen Seiten


» Arbeitsblätter zur wissenschaftlichen Psychologie - Werner Stangl's Arbeitsblättersammlung zur wissenschaftlichen Psychologie und Pädagogischen Psychologie.



» Forum für Spektrum-Psychologie - Münchner Forum zu den Arbeiten von Ken Wilber. Das Forum wurde 1988 von Thomas Tepfer gegründet.


» Kompendium der Psychologie - Umfangreiches einführendes Kompendium zur Psychologie in 5 Teilen mit vielfältigen Links zu weiterführenden Web-Seiten. Erstellt von einem ehemaligen Studenten der Universität Wien.


» LLEK Bookmarks: Psychologie - Verzeichnis wissenschaftlicher Suchmaschinen und Medien, Fachzeitschriften und Katalogen ur Psychologie.


» Psychologie - Die Fachschaft der Universität Wuppertal bietet eine umfangreiche Scriptothek und Testothek rund um das Gebiet der psychischen Erkrankungen.


» Psychologie-OnlineForschung.de - Auf der Seite kann man an Web-Umfragen und Online-Experimenten teilnehmen. Darüber hinaus sind auch Informationen zu Psychologie und Psychotherapie verfügbar.


» Psychologische Metasuchmaschine der virtuellen Fachbibliothek Psycholgie - Die Metasuchmaschine der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie ermöglicht das parallele Durchsuchen mehrerer Datenbanken und Suchmaschinen zu psychologierelevanten Themen.


» PsychSpider ZPID - Psychologiesuchmaschine - Fachspezifische Psychologiesuchmaschine des ZPID (Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation) an der Universität Trier mit Zugriff auf Internetquellen, der Fachdatenbank PSYNDEX und Volltextserver. Außerdem kostenpflichtige Auftragsrecherche und weitere Datenbanken


» Psylab: Psychologisches Labor im WWW - Eine Sammlung von Links zu verschiedenen psychologischen Online-Experimenten.


» Virtuelle Fachbibliothek Psychologie - Die Virtuelle Fachbibliothek Psychologie und Fachinformationsführer Psychologie (FIPS) dienen Nachweis, Erschließung und Archivierung elektronischer Medien zu psychologierelevanten Themen.


» Voll Psychologisch - Ein Studien- und Berufsführer für alle an Psychologie Interessierten.


» W-Lab: Onlineforschung - Die Seite bietet Informationen über wissenschaftliche, nicht-kommerzielle Online-Umfragen und -Experimente.
Quelle: http://ezserver.biz/ezsearch/index.php?c=/World/
Deutsch/Wissenschaft/Psychologie/Verzeichnisse/