Dienstag, Dezember 19, 2006

Personalauswahlverfahren: BewerberInnen bereiten sich vor und verbessern ihr Testergebnis

BewerberInnen können ihre Leistungen in "objektiven" Personalauswahl-Verfahren durch spezielle Vorbereitung deutlich steigern und damit das Urteil des Testers in´s Positive manipulieren. Dr. Claudia Marggraf-Micheel und Kollegen (Hamburg) beschreiben die Problematik - und Möglichkeiten des Testers, Vorbereitungsvorteile des Bewerbers zu behindern. In der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" (Nr. 4/2006) kommen die Psychologen zu dem Befund:
Bei kognitiven Testverfahren sind bereits nach einfacher Testwiederholung deutliche Zugewinne festzustellen. "Die Leistung in Assessment-Center-Einzelverfahren (AC) kann hingegen erst dann deutlich gesteigert werden, wenn Bewerber ein individuelles Feedback zu ihrem Verhalten erfahren. Die Effekte fallen für AC-Gesamtergebnisse deutlich geringer aus, aber auch hier erreicht eine gezielte Vorbereitung zumindest einen mittleren Effekt."
Marggraf-Micheel, Höft, Bonnist:
"Practice und Coaching - Strategien zur Vorbereitung von Teilnehmern auf Assessment-Center-Verfahren" in: Wirtschaftspsychologie 4/2006, S. 31-39
Pabst Science Publishers
Eichengrund 28, D-49525 Lengerich
Tel. ++ 49 (0) 5484-308, Fax ++ 49 (0) 5484-550
E-mail: pabst.publishers@t-online.de
Internet: www.pabst-publishers.com

Freitag, Dezember 08, 2006

Glossar zu psychologischen Fachbegriffen

Ein umfangreiches Glossar zu Fachbegriffen aus der Psychologie findet sich auf http://www.stangl.eu/. In diesem Glossar finden sich zahlreiche Links zu umfangreichen Erklärungen mancher Fachausdrücke.

Montag, Dezember 04, 2006

ExpertInnenlectures „Gender und eLearning“ im WS 06/07

Erste Lecture: „Gendern heißt ändern!“
Referentinnen: Birgit Buchinger, Ulrike Gschwandtner und Bente Knoll
Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006: 14:00 - 18:00 (s.t.)
Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien

Zweite Lecture: „Viewing the elearning Landscape Through the Lens of Gender”
in Kooperation mit dem „Projektzentrum Lehrentwicklung“ (FRIDAY LECTURE) und dem „Referat Genderforschung“ der Universität Wien
Referentin: Gill Kirkup
Zeit: Freitag, 12. Jänner 2007: 13:30 - 15:00 (s.t.)
Ort: Projektzentrum Lehrentwicklung der Universität Wien, Porzellangasse 33A, A-1090 Wien

Dritte Lecture: „Gender in User Interfaces?”
Referentinnen: Heike Wiesner und Corinna Bath
Zeit: Donnerstag, 18. Jänner 2007: 14:00 - 18:00 (s.t.)
Ort: Semperdepot, Mehrzwecksaal, 2. Stock (rechts), Lehárgasse 8, 1060 Wien

Eine Lecturereihe im Rahmen von eGender – Delta 3
Projektleitung: Bettina Henkel
Projektkoordination: Jakob Krameritsch
Projektassistenz: Ana Hoffner
Konzeption gemeinsam mit Andreas Spiegl

Für nähere Informationen (und mit freundlichen Grüßen)
Jakob Krameritsch
http://egender.akbild.ac.at
Projektkoordination: eGender Delta 3
Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, A-1010 Wien
t 0043-1-58816-242
f 0043-1-58816-186
mailto:j.krameritsch@akbild.ac.at

Leistungsenergie und Wohlbefinden - auch bei hoher Arbeitsbelastung möglich

Auch bei hohen Anforderungen können Beschäftigte körperlich und seelisch fit bleiben. Professor Dr. Ivars Udris (Zürich) nennt in der Zeitschrift "Wirtschaftspsychologie" die drei entscheidenden Voraussetzungen: Betroffene verstehen ihre Aufgabe, können sie lösen und empfinden sie als sinnvoll.
Entsprechend dem Salutogenese-Prinzip erkennen Arbeitspsychologen den "Dreiklang" als ausschlaggebend:
1. Die Tätigkeit und ihr Umfeld sollten durchschaubar sein.
Bei Bedarf sollten Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die Aufgabe sollte nicht nur ein Bruchstück eines Prozesses, sondern möglichst vollständig und ganzheitlich sein.
2. Beschäftigte benötigen einerseits eigene Entscheidungsräume inclusive zeitlicher Spielräume.
Anderseits ist das Vertrauen notwendig, an einem größeren Ganzen loyal beteiligt zu sein; Feedback, Kooperationsmöglichkeiten, soziale Unterstützung gehören in diesen Zusammenhang.
3.Die Aufgaben sollten im Zusammenhang mit der Sinnhaftigkeit möglichst Entwicklungsperspektiven, Lernmöglichkeiten und verschiedenartige Anforderungen bieten.
In Wirtschaftspsychologie II/III 2006 berichten Psychologen über Möglichkeiten, gleichzeitig Produktivität und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern.
Theo Wehner, Peter G. Richter (Hrsg.):
"Salutogenese in der Arbeit"
"Wirtschaftspsychologie" II/III 2006, Pabst, 12,50 Euro