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AniNite

Seit 2001 ist die AniNite ein Fixpunkt im Kalender für Interessierte und Fans der japanischen Jugend- und Popkultur. Die überregionale Veranstaltung, die diesmal Ende August im Schulzentrum Ödenburger Straße in Wien 21 stattfand, zählt zu den größten Fan-Conventions mit Festivalcharakter im deutschsprachigen Raum. Veranstalter war AniManga, der Dachverband der österreichischen Anime- und Manga-Clubs, dessen Mitglieder das Event ehrenamtlich betreuten. An den drei Tagen standen nicht nur Konzerte, Workshops und Präsentationen der Jugendkultur, sondern auch Traditionelles, wie Ikebana, Bogenschießen oder Brettspiele auf dem überaus abwechslungsreichen Programm.

 

 

 

 

 

 

Cosplay, die Abkürzung des englischen Begriffs costume play („Kostümspiel“), ist seit 1983 in Japan üblich. Im Laufe der 1990er- Jahre kam der Verkleidungstrend mit dem Manga- und Anime-Boom in die USA und nach Europa. Viele Darsteller fertigen ihre, oft sehr aufwändigen, Kostüme selbst an und freuen sich, diese bei Wettbewerben auf Anime-Conventions zu präsentieren. Erlaubt ist, was gefällt: Petticoats im Stil der 50er- Jahre, bodenlange Röcke, Kindermode, barocke Trauerkleidung, Rüschen, Spitzen, Punk-Elemente und vieles andere wird nach Herzenslust gemixt.