| Es war einmal ein kleiner
Spitz, der glaubt' er wär' zu allem nütz'. Und kam ihm etwas in die Quer', da knurrt und brummt und bellt er sehr. Nun wackelt einst von ungefähr Frau Gans mit ihrem Mann daher. Und vor den lieben Eltern wandern die Kinderchen, eins nach dem andern. Und wie sie um die Ecke biegen, da schrien alle vor Vergnügen: "Seht doch die Pfütze da ! Kommt hin ! Wie herrlich muß sich's schwimmen d'rinn !" Das sieht Herr Spitz und bellt sie an: "Weg da ! Weg da ! Nu' seht doch an ! Wie könnt ihr euch nur untersteh'n, in's Wasser so hineinzugeh'n ? Wenn ich nicht wär' dazugelaufen, ihr müßtet jämmerlich ersaufen !" Das macht der alten Gans nicht bange ! Sie zischt ihn an, wie eine Schlange. Da zieht mein Spitz sein Schwänzchen ein, und läßt die Gänse Gänse sein. Doch knurrt er noch im vollen Lauf: "Nu, wer ersaufen will, ersauf !"-- Die Gänschen aber, trotz dem Spitze, sie schwelgen recht in ihrer Pfütze. Und immer noch aus weiter Fern' hört bellen man den weisen Herr'n. Bell' er soviel er bellen kann ! Was geh'n den Spitz die Gänse an ? |