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rund um den vollen Gemeinderatstisch gestellt
und über zwei Stunden lang geduldig ohne
einen Muckser, in abgestandener, warmer Luft,
auf den Punkt in dem es, um die Änderung
des örtlichen Raumordnungsprogramms geht,
gewartet. Zwei Stunden " stille Meditation"
haben durchaus etwas an sich! Man hat die Zeit,
um zu beobachten und nachzudenken. In den ca.
18 Punkten die ALLE natürlich zu erst abgearbeitet
sein mussten, unter anderem Zuschüsse für
bestimmte Aktivitäten, und vieles mehr, was
natürlich einzeln gelesen und anschließend
abgestimmt sein muss, war es endlich so weit!
Insgesamt 26 Stellungnahmen wurden zum neuen Rodungsplan
an der Gemeinde abgegeben. Seitens Gemeinde wurde
festgestellt, dass in allen 26 Stellungnahmen
circa das Gleiche steht...ist ja klar, es geht
auch immer nur um ein Thema! Was sonst?! Nach
der ersten Stellungnahme wurde eine Gemeindestellungnahme
vorgelesen, die zur Kenntnis genommen und abgestimmt
sein sollte.
- Wer ist dafür !?
- Gegenprobe !?...usw.
Die nächsten Reden wurden mit unglaublichen
Tempo ohne jeglicher Emotion vom Herrn BGM einfach
abgerattert...zur Kenntnis genommen...und abgestimmt.
Obwohl mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass
es hier zu einer Verletzung des Forstgesetzes
kommt, schaffte es Herr BGM genau dieses Forstgesetz
als Basis für seine Argumentationslinie zu
missbrauchen. Bis auf, wortwörtlich ein paar
Menschen, die mit aller Kraft und Vernunft versuchten
diesem Wahnsinn entgegen zu wirken und ein Verständnis
zu schaffen, war eine Missachtungs-Lawine zu spüren,
die man mit Worten nur schwer beschreiben kann.
Der Rest des Gemeinderates hat eher sehr passiv,
genauer gesagt bewegungslos, ohne viel zu denken
gewirkt, aber "zu mindest" beim Abstimmungskommando:
"Wer ist dafür !?" schon ziemlich
synchron reagiert.
Nach
den ersten drei Stellungnahmen haben sich die
ersten unermüdlichen Kämpfer (die sich
berechtigterweise gefrotzelt fühlten) verabschiedet
und
jede nächste Rede hat ein weiteres "Opfer"
gekostet. Nach der 5.Stellungnahme war der Gemeinderat
nicht mehr beschlussfähig und das Sitzungsglöckchen
hat das Ende der Sitzung bzw. Vertagung eingeläutet.
Amen.
Wie
geht es weiter?
Da von den 26 Stellungsnahmen nur 5 durchgelesen
wurden, wird das Thema erneut bei der nächste
Gemeinderatsitzung behandelt. Da das Interesse
der Bürger relativ groß ist, wurde
vorgeschlagen, dass die nächste Gemeinderatsitzung
im Kulturhaus abgehalten sein sollte. Ob dieser
Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird, liegt
in der Hand des BGM. Wir nehmen an, dass der nächste
Termin auf der BI Homepage bekannt gegeben wird,
aber man kann auch sicherlich diese Information
bei den Vertretern der BI einholen.
Bewusst erwähnen wir in diesem Schreiben
keine Namen, denn wir haben kein Interesse daran,
irgendeine Partei oder einzelne Personen, besser
oder schlechter darzustellen. Von der Gemeinderatssitzung
haben wir uns allerdings ein sehr deutliches Bild
gemacht, in dem die Menschlichkeit und Kommunikationskultur
fehlt und teilweise an ein Marionettentheater
erinnert.
Ergo:
Das Thema um den Auwald ist noch lange nicht gegessen.
Es muss noch viel Energie, Vernunft und Intelligenz
gegen die Dummheit mancher Menschen entgegen gebracht
werden.
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