Die erwähnten Programme sind bei weitem natürlich nicht die einzigen, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, aber jedes von ihnen besitzt eine Eigenschaft, die eine Erwähnung hier rechtfertigt:
Eine Liste aller Hypertext-System kann niemals komplett sein, darum gebe ich hier nur eine (kurze) Liste von anderen Hypertext-Systemen an:
ArchiText, Black Magic, gIBIS, Hypertext Abstract Machine, HyperDoc, LinkWay, NaviText, Neptune, SuperBook, SuperCard, Window Book Technology, und so weiter und so fort.....
Durch die massive Präsentation von Hypertext-Systemen ab 1985 kam es im November 1987 zur ersten Konferenz über Hypertext an der University of North Carolina, Hypertext87. Der erste Hypertext Workshop in Europa wurde im März 1988 in Aberdeen abgehalten und die erste europäische Konferenz, Hypertext2, fand im Juni 1989 an der University of York statt [Barg96].
In den USA folgte Hypertext89 im November 1989 in Pittsburgh und ein Jahr später, im November 1990, war die European Conference on Hypertext (ECHT90) in Paris. Die folgenden Konferenzen waren Hypertext91 im Dezember 1991 in San Antonio, ECHT`92 im November/Dezember 1992 in Mailand, Hypertext93 im Novemeber 1993 in Seattle, ECHT94 im Spetember 1994 in Edinburgh und Hypertext96 in Washington D.C. Viele weitere Konferenzen werden noch folgen [Barg96].
Das Programm, das Hypertext Millionen von Anwendern zur Verfügung stellte, war Mosaic. Mosaic ist ein Browser für das World Wide Web, das als Hypertext-System am CERN in Genf von Tim Berners-Lee 1989 konzipiert wurde.
Nach mehreren Entwicklungsstufen war das World Wide Web 1992 bereits so populär, daß mehrere Browser mit graphischer Benutzeroberfläche entwickelt wurden. Der erste, der eine große Anzahl von Anwendern ansprechen konnte, war eben Mosaic. Durch dieses Programm konnte man im weltweiten Datennetz "surfen" und multimediale Informationen abrufen.
Durch die Einfachheit der hinter dem World Wide Web liegenden Datenstruktur (die Hypertext Markup Language, HTML) wurden viele Anwender ermutigt, eigene Web-Seiten zu produzieren und weltweit zur Verfügung zu stellen. Alleine die Aussicht, daß die eigene Seite von Millionen Lesern (theoretisch) betrachtet werden kann, führt zu immer mehr Computerbenutzern, die eine eigene Web-Seite haben möchten.